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Ausbreitung

Ambrosia am Gewässerufer

Ambrosia am Gewässerufer

Die Beifußblättrige Ambrosie hat sich wie im übrigen Deutschland und in anderen europäischen Ländern auch in Berlin fest etabliert. Es handelt sich bei dieser Pflanze um eine “gebietsfremde Art” (gebietsfremde Arten):/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/freilandartenschutz/exotische-arten/: Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Die Gefahr, dass sie einheimische Arten verdrängen könnte, wird derzeit als eher gering eingeschätzt.

Das vordringlichste Problem im Zusammenhang mit Ambrosia ist allerdings das von ihr ausgehende Gesundheitsrisiko. Die Pollen von Ambrosia können zu allergischen Reaktionen bis hin zu Asthma führen. Außergewöhnlich ist, dass ein besonders hoher Anteil der Bevölkerung betroffen ist und auch Menschen Allergien entwickeln können, die bisher nicht allergisch auf Pollen reagieren. Weiteres: siehe Gesundheitsschutz und Umwelt.

Einzelne Ambrosia-Pflanzen stellen für Mensch und Natur kein Problem dar.

In Berlin hatte sich die Beifußblättrige Ambrosie vor allem im Westteil der Stadt an Vogelfutterplätzen stark ausgebreitet. 2009 wurde das “Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia” ins Leben gerufen. Seitdem konnte diese einjährige Ambrosie gut zurückgedrängt werden. Zur Sicherung dieses Erfolges bleibt es wichtig, die bis 2017 durchgeführten Maßnahmen auch künftig fortzuführen.

Beachten Sie insbesondere die Hinweise zur Vogelfütterung, da Ambrosia-Samen noch immer geringfügig im Vogelfutter enthalten sein können.

Eine zweite, stark allergene Ambrosienart breitet sich derzeit in Berlin aus: die Stauden-Ambrosie. Im Gegensatz zur Beifußblättrigen Ambrosie vermehrt sich diese mehrjährige Art vor allem über ihre Wurzelsprosse. Das nachhaltige Beseitigen ist erheblich schwieriger, da Wurzelreste beim Ausreißen zumeist noch im Boden bleiben.

Im Herbst 2017 hat der Senat von Berlin eine behördlich organisierte Ambrosia-Bekämpfung für die Jahre 2018 und 2019 beschlossen. Für die Koordinierung der Maßnahmen ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz zuständig.

Ein Pilotprojekt und erste Versuche zur Beseitigung der Stauden-Ambrosie starteten 2018 in Adlershof. In diesem Stadtteil des Bezirks Treptow-Köpenick breitet sich die Pflanze aufgrund der umfangreichen Bauaktivitäten schwerpunktmäßig aus. Sie kommt dort vorzugsweise auf Baustellen, in Baumscheiben, zwischen Gehwegplatten und zunehmend in Brachflächen vor.

  • Junge Ambrosiapflanze am Baum

    Junge Ambrosiapflanze am Baum

  • Junge Ambrosiapflanze auf Mulch

    Junge Ambrosiapflanze auf Mulch

  • Ambrosia zwischen Mais

    Ambrosia zwischen Mais

  • Ambrosia zwischen Luzerne im Straßenbegleitgrün

    Ambrosia zwischen Luzerne im Straßenbegleitgrün

  • Ambrosie und Schafgarbe

    Ambrosie und Schafgarbe

  • Beifußblättrige Ambrosie (links) und Stauden-Ambrosie (rechts); Foto: Pflanzenschutzamt Berlin Beifußblättrige Ambrosie (links) und Stauden-Ambrosie (rechts)

    Beifußblättrige Ambrosie (links) und Stauden-Ambrosie (rechts); Foto: Pflanzenschutzamt Berlin Beifußblättrige Ambrosie (links) und Stauden-Ambrosie (rechts)

  • Stauden-Ambrosie und Schafgarbe nach der Mahd

    Stauden-Ambrosie und Schafgarbe nach der Mahd

  • Ambrosia

    Ambrosia

  • Beifußblättrige Ambrosie zwei Wochen nach Mahd: Bereits neu ausgetrieben und Blütenansatz entwickelt

    Beifußblättrige Ambrosie zwei Wochen nach Mahd: Bereits neu ausgetrieben und Blütenansatz entwickelt

  • Ambrosie

    Ambrosie

  • Ausgewachsene Ambrosia im Bestand

    Ausgewachsene Ambrosia im Bestand

  • Staudenambrosia

    Staudenambrosia

  • Ambrosia mit Samenanlagen

    Ambrosia mit Samenanlagen