Schadorganismen in Berlin

v.l.n.r.: Oleanderblattlaus, Pheromonfalle für Apfelwickler, Frostspanner, Mehltau an Hainbuche
v.l.n.r.: Oleanderblattlaus, Pheromonfalle für Apfelwickler, Frostspanner, Mehltau an Hainbuche
Bild: Pflanzenschutzamt Berlin

Großstadtpflanzen sind vielen Schadeinflüssen ausgesetzt. Zusätzlich werden durch Pflanzenimporte neue Schadorganismen in unsere Region verbracht. Ein unkontrolliertes Auftreten von Schadorganismen führt in der Praxis oft zu nicht mehr ersetzbaren Pflanzenausfällen, aufwändigen Gegenmaßnahmen und finanziellen Verlusten. Nur durch die Überwachung von Schaderregern kann dem entgegen gesteuert werden.

Im Bereich der tierischen Schaderreger sind im Stadtgebiet besonders Schmetterlings- und Borkenkäferarten auffällig geworden. Aber auch verschiedene saugende Insekten zeigen deutliche Abweichungen von ihrer bisherigen Dynamik.

Eine Dokumentation pilzlicher Schaderreger, die je nach Witterungsverlauf in den Jahren in unterschiedlicher Intensität auftreten, erfolgt ebenfalls. Besonderen Überwachungsmaßnahmen unterliegen Quarantänekrankheiten.

Bäume und Gehölze werden häufig von Pilzfruchtkörpern besiedelt. Relevante holzzerstörende Pilze werden in Form von Steckbriefen vorgestellt.

Die Problemanalyse zu den Berliner Stadtbäumen im Jahr 2015 verdeutlicht die Schaderregersituation innerhalb der einzelnen Bezirke. (Die Auswertung 2010 ist im Pflanzenschutzamt verfügbar.)

Regelmäßig werden pflanzliche Konkurrenten wie z. B. die Mistel erfasst.

Die Ausbreitung der Beifussblättrige Ambrosia wird im Berliner Ambrosia-Atlas erfasst.
Weitere Informationen zur Ambrosia unter dem Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia.
Hier geht es zur Meldung eines Ambrosia-Standortes: Ambrosia-Fundort melden

Problemanalyse zu Berliner Stadtbäumen im Jahr 2015

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