Newsletter Weiterbildung und Kultur Mai-Juni 2026

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer

Liebe Leserinnen und Leser,
der Frühsommer hält Einzug in Lichtenberg – die Tage werden länger, das Stadtleben sprudelt, und mit dem warmen Licht wächst der Wunsch nach Begegnung, Austausch und gemeinsamem Erleben. Es ist eine Zeit, in der Kunst und Kultur ihre besondere Einladungskraft entfalten.

Was das kulturelle und bildende Angebot in unserem Bezirk auszeichnet, ist seine Vielfalt und seine Offenheit. Es richtet sich an alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorkenntnissen. Ob in Ausstellungsräumen, bei Konzerten oder in Bibliotheken, ob bei großen Festen oder kleineren, stillen Momenten des Innehaltens: Immer wieder entstehen Begegnungen, die Gemeinschaft erlebbar machen und Menschen miteinander verbinden. Gerade darin liegt die gesellschaftliche Kraft von Kultur – sie schafft Räume, in denen Unterschiedlichkeit nicht trennt, sondern bereichert.

Weiterbildung ist dabei ein gleichwertiger Teil dieses Angebots. Wer Neues lernt, erweitert seinen Blick. Wer seinen Blick erweitert, nimmt aktiver teil – am gesellschaftlichen Leben, am Gespräch, an der Gestaltung des eigenen Umfelds. Die Angebote der Volkshochschule und anderer Bildungseinrichtungen im Bezirk bieten genau das: Raum zum Fragen, zum Vertiefen und zum Wachsen.

Ich lade Sie herzlich ein, diese Wochen zu nutzen – als Einladung zum Entdecken, zum Mitmachen und zum gemeinsamen Erleben von Kunst, Kultur und Bildung in Lichtenberg.

Mit besten Grüßen
Ihr
Martin Schaefer
Bezirksbürgermeister

News

Queere Aktionswochen Lichtenberg

4. Queere Aktionswoche in Lichtenberg vom 11.-25. Mai

Anlass sind der Magnus-Hirschfeld-Tag und der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT), die in diesen Zeitraum fallen. Mit der Aktionswoche setzt der Bezirk Lichtenberg ein Zeichen für Gemeinschaft und Solidarität.

Interessierte erwartet ein Programm, das von kulturellen Highlights bis zu nachbarschaftlichen Begegnungen reicht. Hervorzuheben sind die Veranstaltungen im Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße und auf dem Gelände des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde an der Gudrunstraße – beide setzen das Projekt „100 Jahre queer Lichtenberg“ fort und machen so das „Queere Lichtenberg von gestern und heute“ erlebbar. Das gesamte Programm der Queeren Aktionswoche in Lichtenberg.

2. Bachfest Karlshorst

2. Bachfest Karlshorst vom 28. bis 31. Mai 2026

Unter Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Martin Schaefer lädt der Lichtenberger Verein Bach bewegt e.V. ein zum „Zweiten Bachfest Karlshorst“. Geboten wird ein viertägiges Programm in der Ev. Kirche „Zur frohen Botschaft“, Weseler Str. 6, an diversen anderen Aufführungsstätten in Karlshorst und in der Erlöserkirche in Rummelsburg. Zum vielseitigen Programm gehören Konzerte für Chor und Orchester, Orgelkonzerte, Kammermusik, Filme, Lesung, Straßenmusik, Familientag mit Tanz, Spiel, Orgelführungen, Bach-Musical für Kinder. Zum Programm

Malchower See

Fotoausstellung im Rathaus Lichtenberg: Naturstadt - Berlin – Stadtnatur vom 2. Juni bis 23. Juli

Berlin ist mehr als Straßen, Beton und Bewegung. Die Ausstellung in den Fluren des Rathauses Lichtenberg folgt den Spuren der Natur und des Wassers durch unterschiedliche Räume der Stadt – von bekannten Orten bis zu verborgenen Übergängen. Historische Orte wie das Nikolaiviertel treffen auf landschaftliche Rückzugsräume wie das Erpetal oder das Wuhletal, oder auch dem Fennpfuhl, Malchower See oder die Rummelsburger Bucht.

Die Fotografinnen und Fotografen dieser Ausstellung sind ambitionierte Hobbyfotografen, organisiert im Deutschen Senioren-Computer-Club e.V. in einer Fotogruppe. Die Ausstellung ist in der ersten Etage des Rathauses Lichtenberg in der Möllendorffstr. 6, 10367 Berlin zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Sommerbibliothek

Pop-Up-Sommerbibliothek: Begegnung, Lesen und Mitmachen im Kiez vom 4. bis 9. Juni

An sechs Terminen lädt die Sommerbibliothek donnerstags von 14 bis 18 Uhr zu einem offenen Treff unter freiem Himmel ein – auf dem Willy-Abel-Platz (Vorplatz S-Bahnhof Wartenberg) im Ostseeviertel. Das Pop-up-Projekt der Anna-Seghers-Bibliothek und des Projekts Willkommenskultur (Verein für aktive Vielfalt e. V.) schafft einen lebendigen Ort für Austausch, Bildung und gemeinsames Erleben im Kiez.

Jeder Termin bietet ein abwechslungsreiches Programm: Das Mädchenzentrum Pia Olymp gestaltet Tanz- und Kreativangebote, die Berliner Landeszentrale für politische Bildung lädt mit interaktiven Formaten zum Mitmachen ein. Ergänzt wird das Angebot durch Tischtennis, interkulturelle Spiele, mehrsprachige Lesungen, Märchenstunden sowie digitale Beratung durch das Projekt Digitalzebra. Zahlreiche lokale Initiativen beteiligen sich und bringen ihre Perspektiven ein.

Begleitend sind alle Besucher*innen eingeladen, an einer Nachbarschaftsumfrage teilzunehmen. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr darüber zu erfahren, was die Menschen im Kiez bewegt.

Tag der offenen Gesellschaft

Wir nehmen Platz! – Tag der offenen Gesellschaft am 20. Juni

Am Samstag lädt die Anton-Saefkow-Bibliothek von 10-13 Uhr alle Anwohnerinnen und Anwohner rund um den Fennpfuhl zum Tag der offenen Gesellschaft auf den Anton-Saefkow-Platz ein. Unter dem Motto „Essen, sich begegnen, diskutieren, lachen“ entsteht eine lange Tafel, die zum Platznehmen, Mitmachen und Austauschen einlädt. Besucher können miteinander ins Gespräch kommen, sich im Tipi vorlesen lassen, basteln oder gemeinsam essen.

Teil des Programms ist auch das Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ zum Thema „Wie offen bin ich eigentlich?“. Für das geplante Teilepicknick können Speisen, Getränke und eigenes Geschirr mitgebracht werden. Für spontane Gäste bietet der Förderkreis der Lichtenberger Bibliotheken e.V. einen kleinen Kuchenbasar an.

Erlöserkirche

Sommerkonzert „Blütenzauber“ in der Erlöserkirche am 27. Juni

Der Clara Schumann Frauenchor lädt um 18 Uhr zum Sommerkonzert „Blütenzauber“ in die Erlöserkirche, Nöldnerstraße 43, 10317 Berlin-Lichtenberg ein. Es erklingen Werke zur Natur im Frühsommer – von Clara Schumann über Ernst Krenek bis zu Thomas Morley. Das Konzert erinnert zugleich an die frühere Chorleiterin Karola Marckardt, die das Musikleben in Lichtenberg – besonders mit Kindern und Jugendlichen – prägte. Eintritt: 18 € Abendkasse, erm. 10 €, Kinder bis 12 frei.

Kunst und Kultur

Katharina Reich: Uhrengehäuse (Detail)

6. Mai: Der Kunstverein Tiergarten e. V. mit Ausstellung “Critical Friends” im Ratskeller

Die Ausstellung Critical Friends des Kunstvereins Tiergarten beschäftigt sich mit dem Sammeln als künstlerische Praxis. Sie präsentiert die Arbeiten von Sam Auinger, Ingo Gerken, Julia Lübbecke und Katharina Reich und bringt diese in einen multimedialen Dialog. Die Soundarbeiten, Performances und installativen Positionen greifen Fragen nach den Politiken und Repräsentationsformen von Sammlungen auf. Zugleich eröffnen sie neue Zugänge zu den Objekten des Schaudepots, das im Rahmen des Symposiums am Projektbeginn zusammengetragen wurde und in einem eigens entwickelten Display gezeigt wird. Der Kunstverein Tiergarten ist bis Ende 2026 mit drei Ausstellungen zu Gast in der rk – Galerie für zeitgenössische Kunst. Alles dreht sich ums Sammeln als künstlerische, institutionelle und auch private Praxis.
rk Galerie für zeitgenössische Kunst, Möllendorffstr. 6, 10367 Berlin. Geöffnet Mo-Fr von 10-18 Uhr. Eintritt frei.

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Ausstellung Barbara Putbrese, Malerei in der Galerie 100 vom 23. April bis 7. Juni

„Barbara Putbrese, die in der Galerie 100 Monotypien und Aquarelle zeigt, kam von einem Gehöft auf Rügen, studierte Malerei in Dresden und setzte sich im steinernen Berlin fest: als Großstadtmalerin, Landschaftsmalerin, Stillebenmalerin, seltener auch als Menschenmalerin.
Auffällig in ihrem Ouevre sind die Berliner Dachlandschaften. Die eher unbekannte Welt einige Klafter über dem normalen Leben, dort, wo wir gewöhnlichen Leute uns fragen, was sollen wir denn da. Nach 1990 folgte die
Entdeckung des südlichen Lichts, das von ihr ersehnt, vorgefühlt und nun auch ins Bild geholt wurde.“ Fritz-Jochen Kopka

Galerie 100, Konrad-Wolf-Straße 99 in 13055 Berlin. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung - OFF ROAD CARS

Ausstellung „Off Road Cars“ – Anekdoten sterbender Autos in der Galerie Kulturhaus Karlshorst bis 28. Juni

Gezeigt werden Fotografien von Thorsten Müller. Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin. Geöffnet Montag bis Freitag von 10-18 Uhr. Samstag von 14 bis 18 Uhr.

Melvin Way. Ohne Titel, 2005. Courtesy christian berst art brut, Paris.jpg

Ausstellung „What’s going on?“ im Mies van der Rohe Haus bis 26. Juli

Mit „What’s going on?“ (englisch für: Was ist los? Was passiert?) nähert sich das Mies van der Rohe Haus der Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart des historischen und von Mies van der Rohe entworfenen „Haus Lemke“, in dem die Institution angesiedelt ist. Die Werke stellen Fragen zu Zeit, Abwesenheit und persönlichen Geschichten, sie verwenden sowohl private als auch geteilte Erinnerungen.
Mies van der Rohe Haus, Oberseestr. 60, 13053 Berlin. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Stadtbibliothek

Jana Hensel

7. Mai, 18 Uhr LiteraturLive: Jana Hensel "Es war einmal ein Land", Anton-Saefkow-Bibliothek

In ihrem neuen Buch stellt Jana Hensel eine steile These auf: „Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!“ Sie möchte Erklärungen finden über den tiefgreifenden Wandel in Ostdeutschland und über die Frage, was von den großen Hoffnungen der Wendezeit geblieben ist. Jana Hensel beschreibt den langen Weg nach rechts, den viele Ostdeutsche gegangen sind. Einen Weg, der einst links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die sich heute selbst in einer tiefen Krise befindet. Mit Schärfe und Empathie beleuchtet sie politische Brüche, Enttäuschungen und Missverständnisse zwischen Ost und West und zeigt auf, warum die Demokratie für viele Menschen in Ostdeutschland keine selbstverständliche Option mehr ist.
Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14, 10369 Berlin, 10Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Shuffle Time

Concert im Center „Shuffle Time“ am 10. Mai im Linden-Center

Beim Concert im Center lädt die JugendJazzBand Weißensee „Shuffle Time“ um11 Uhr zu Jazz, Blues und Swing zum Mitwippen und Mitschnippen ein. Das beschwingte Konzert ist eine gemeinsame Veranstaltung der Anna-Seghers-Bibliothek, des Förderkreises der Lichtenberger Bibliotheken und des Linden-Centers in der traditionsreichen Konzertreihe im Einkaufscenter am Prerower Platz. Der Eintritt ist frei, Spenden nach dem Konzert sind sehr willkommen und unterstützen die Arbeit der Bibliothek und der Musikschule Weißensee. Um Anmeldung wird gebeten, entweder in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center oder telefonisch unter 9279 6410. Einlass ist am Konzerttag ab 10:30 Uhr.

Malibu Gordes

29. Mai, 19 Uhr ZuGast: Crime & Jazz in der Anna-Seghers-Bibliothek

Der Meister des schwarzen Humors Stephan Hähnel trifft auf den brillanten Jazz-Gitarristen Malibu Gordes. Egal ob spannender Kriminalroman oder launige Geschichten, das Thema wird umfassend in Wort und Ton interpretiert. Anna-Seghers-Bibliothek, Prerower Platz 2. Eintritt: 4 Euro, ermäßigt: 3 Euro.

Horst Evers

11. Juni, 18 Uhr ZuGast: Horst Evers "Hope Joanna" in der Anton-Saefkow-Bibliothek

Mit seinem neuen Buch „Hope Joanna“ präsentiert Horst Evers eine spannungsreiche Geschichte, in der Berliner Realitäten und groteske Fantasien aufeinandertreffen. Heldin des Romans ist Hope Joanna Marlow, geboren zwei Jahre nach dem Mauerfall, benannt nach dem Eddy-Grant-Song. Ihre Mutter ist Westberlinerin und ihr Vater stammt aus Leipzig – die Tochter also das Beste aus beiden Welten. Als frühere Taekwondo-Kämpferin und heutige Polizistin wird Hope Joana durch ein virales Handyvideo unfreiwillig zur Heldin. Zugleich erschüttert Berlin eine rätselhafte Mordserie, bei der auch der sagenumwobene „Fluchtkoffer“ Hitlers eine Rolle spielt. Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Pltz 14, 10369 Berlin. Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Museum und Geschichte

Flyer_Kolonien

Werkstattausstellung: „…immer wieder dorthin zurück.“ Deutsche Kolonialbiografien aus Lichtenberg bis 30. August im Museum Lichtenberg

Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das fortlaufend erweitert und durch weitere Beispiele ergänzt wird. Die vollständigen Erkenntnisse sollen in einer Publikation des Museums veröffentlicht werden. So trägt das Projekt dazu bei, das Verständnis für eine Epoche der deutschen Geschichte zu vertiefen, die weitgehend aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden ist.

Kaum bekannt ist, wie sehr koloniale Strukturen im alltäglichen Leben der Lichtenberger verankert waren und gewirkt haben. Der Historiker Thomas Irmer und der Kurator Niels Prauser präsentieren acht Lichtenberger Biografien, die auf unterschiedliche Weise als Akteurinnen und Akteure in das koloniale Geschehen in Afrika, Asien und Ozeanien eingebunden waren. Die Ausstellung im Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin ist bis zum 30. August 2026 zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

Queer Lichtenberg - Gestern und Heute

12. Mai, 18.30 Uhr: Vorstellung der Broschüre "Lichtenberg queer"

Im Rahmen der Queeren Aktionswoche wird im Museum Lichtenberg die Broschüre Projektdokumentation Queer Lichtenberg – Gestern und Heute vorgestellt. Eine Zeitreise durch 100 Jahre queere Geschichte im Bezirk Lichtenberg. Die Broschüre ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der QUEER-Beauftragten Lichtenbergs, Sabine Pöhl, und des Museums Lichtenberg. Referent ist der wissenschaftliche Mitarbeiter des Projekts Karl-Heinz-Steinle. Um Voranmeldung wird gebeten: moldt@kultur-in-lichtenberg.de,, sabine.poehl@lichtenberg.berlin.de

Lichtenberg Lange Woche der Kiezgeschichte 2026 - 1

Lange Woche der Kiezgeschichte 30. Mai bis 7. Juni 2026

Die 12 Berliner Bezirksmuseen führen auch in diesem Jahr wieder eine Lange Woche der Kiezgeschichte durch. Der Bezirk Lichtenberg beteiligt sich mit drei Führungen und Rundgängen.

Montag, 1. Juni 2026, 17 Uhr: Randgruppen und Rummelsburg
Treffpunkt: Hauptstraße 8, Gedenkort Rummelsburg: Weit vor den Toren Berlins wurde das Arbeitshaus Rummelsburg errichtet. Menschen vom untersten Rand der Gesellschaft, Obdachlose, Bettelnde und noch weitere sollten hier an „ein ordentliches Leben“ gewöhnt werden. Wer waren diese „Randgruppen“? Warum ein Arbeitshaus? Diesen und anderen Fragen, wie auch die Geschichte des Gefängnisses in der DDR-Zeit sind Thema der Führung. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 5. Juni 2026, 17:30 Uhr: Straßennamen erzählen Geschichte – Rundgang durch das Prinzenviertel in Karlshorst
Treffpunkt: Odesaplatz: Straßennamen sind mehr als Orientierung – sie erzählen von Macht, Umbrüchen und Erinnerung. Der Rundgang durch das Prinzenviertel in Karlshorst folgt diesen Spuren: von Kaiserzeit, über NS-Verfolgung und Krieg, bis zur sowjetischen Präsenz zur und heutigen Gedenkkultur.
Anmeldung ist nicht erforderlich. Führung: Ricardo Neuner.

Sonnabend, 6. Juni 2026, 14 Uhr: Eine Stadt in der Stadt – Das Lichtenberger Wohngebiet Fennpfuhl
Treffpunkt: S-Bahn-Station Storkower Straße, unten an der Fußgängerbrücke „Langer Jammer“ auf der Lichtenberg-Seite: Verkehrsberuhigt, gut erschlossen und begrünt: Das Wohngebiet am Fennpfuhl war ein Vorbild für spätere Großsiedlungen des industriellen Wohnungsbaus in der DDR. Dr. Thomas Thiele, ehemaliger Leiter Museum Lichtenberg, erläutert anhand ausgewählter Orte die Bedeutung des Wohngebiets und deren Vorgeschichte. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Buchcover Bedrohtes Begehren

11. Juni, 19 Uhr: Buchvorstellung & Lesung: Bedrohtes Begehren. Queeres Leben im geteilten Berlin, 1945–1970

Andrea Rottmann liest im Museum Lichtenberg aus ihrem neuen Buch und stellt dabei Personen in und aus Lichtenberg vor. Das Werk beleuchtet queeres Leben im Berlin der Nachkriegszeit – zwischen Unsichtbarkeit, Aufbruch und Widerstand. Musikalisch begleitet wird der Abend von Theresa “Terry” Zanon (they/them) mit dem Stück Gott in Frauenhänden aus dem lesbischen Musical Burning Berlin, das im August 2026 seine Weltpremiere feiert. Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin.

Volkshochschule Lichtenberg

Margarete-Steffin Volkshochschule Berlin-Lichtenberg

Kreativ werden, Sprachen lernen oder digital weiterbilden: Mit der VHS Lichtenberg durch den Sommer

Von Juni bis August 2026 läuft an der VHS Lichtenberg das alljährliche Sommerprogramm. In diesem Zeitraum finden über 140 Workshops, Intensivkurse, Kompaktkurse und Bildungszeitangebote in den verschiedenen Programmbereichen statt.
Im Bereich der Kulturellen Bildung stehen unter anderem Kurse zu Theater, Maskenbau, Bildhauerei, Schreiben, textiles Gestalten sowie Malen und Zeichen zur Auswahl. Der Bereich Umwelt und Gesellschaft lädt zu Wanderungen mit verschiedenen Themen in Lichtenberg ein.
Damit auch die Gesundheit im Sommer nicht zu kurz kommt, gehören Kurse zur Entspannung, zum Umgang mit Stress, Yoga und Kochkurse zum Programmangebot.

Auch Sprachkenntnisse können im Sommer neu gelernt oder aufgefrischt werden. Für die berufliche und digitale Weiterbildung gibt es in diesem Sommer wieder die Sommer-Flatrate, an der sich mehrere Berliner Volkshochschulen beteiligen. Mit der Anmeldung kann man den ganzen Juli über, immer von Montag bis Freitag, täglich an einem Online-Kurs teilnehmen. Weitere Infos in der VHS Kurssuche unter dem Suchbegriff: sommer-flat:
Das Programm der VHS Lichtenberg finden Sie im Internet, im gedruckten Programmheft und im Sommerflyer.

Impressum

Newsletter Weiterbildung und Kultur in Lichtenberg
Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihr Ansprechpartner: Hanno Fischer
Telefon 030 90296-3758 | Kultur.news@lichtenberg.berlin.de
Internet: Kommunale Kultur und Bildung in Berlin-Lichtenberg
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