Auszug - Aktueller Stand Nutzung Rückbauflächen Infrastruktur Großsiedlungen - Arbeitsstand, mögliche weitere Handlungsfelder  

 
 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Natur
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Umwelt und Natur Beschlussart: erledigt
Datum: Di, 28.10.2008 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Bürodienstgebäude, Raum 2017
Ort: Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin
 
Wortprotokoll

Bezirksstadtrat Herr Lüdtke:

Bezirksstadtrat Herr Lüdtke:

·       Grünzüge: Wuhletal und Hellersdorfer Graben

·       Freie Flächen nach Rückbau ca. 130 Flächen (in den Großsiedlungen)

·       mit Projekt Neuland versucht,
Nachnutzer zu finden, kein Ergebnis

·       Beschlusslage des Senats: alle Rückbauflächen Bauland

Aktualisierte Liste der Rückbauflächen wird den Ausschussmitgliedern als Anlage durch das Amt zur Verfügung gestellt

 

Nachfragen:

Wie erfolgt die Umgestaltung von Abrissflächen für Schulfreiflächen?

Nach Abriss von MUR können die Schulfreiflächen wieder voll genutzt werden, auch durch den Abriss der Turnhallen kann mehr Fläche genutzt werden, zunächst wird lediglich Rasen eingesät.

Wo Aufwertungsanträge umgesetzt werden können, wird der Schulhof völlig neu gestaltet. (z. B. Kienbergstraße)

 

HerrLüdtke auf Anfragen:

Gesamtübersicht über Rückbauflächen liegt immer für jedes Jahr vor.

Ist eine Nachfrage beim Liegenschaftsfonds, was Vermarktungschancen der Rückbauflächen betrifft, sinnvoll?

Chancen für Verkauf der Rückbauflächen eher gering

Einige Flächen werden Brachflächen bleiben, es gibt Gespräche mit Wohnungsbaugesellschaften, SenStadt und dem Liegenschaftsfonds, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen.

Möglichkeiten für Biotopentwicklung und naturräumliche Entwicklungen – gibt es diese noch? Nach Meinung von Herr Beiersdorff gibt es diese Möglichkeiten eher nicht mehr.

 

Herr Dr. Kitzmann

Gibt es Möglichkeiten, die vorhandenen Biotope zu einem Biotopsystem zu verbinden?
Gab es da Gespräche mit dem Senat?
Möglichkeiten Rückbauflächen für Artenschutzprogramme zu nutzen?
Bitte, noch mal darüber nachzudenken.

 

Herr Lüdtke:

Rückbauflächen werden nicht intensiv behandelt, lediglich Gras wird ausgesät. Es ist sehr schwer, die Aufgaben des Liegenschaftsfonds mit Möglichkeiten des gezielten Artenschutzes in Übereinstimmung zu bringen.

 

Herr Schütze:

Eine Reihe von Zwischennutzungen, um Biotopanreicherungen zu betreiben, Bäume zu pflanzen. Mit der TU gibt es ein Forschungsprojekt.
Was passiert auf nicht genutzten Flächen?

 

Frau Franke:

Beim Liegenschaftsfonds nachfragen, bei den Standorten, die schon zehn Jahre brachliegen? Situation am Baltenring/Lilly-Braun-Straße (ehemaliger Schulstandort)?
Anlage einer kleinen Grünanlage?

 

Herr Lüdtke:

Bezirk kann aus finanziellen Gründen nicht wesentlich mehr Grünflächen bewirtschaften. Was umgesetzt werden konnte, war im Zusammenhang mit Aufwertungs- oder Entwicklungsmaßnahme möglich. Mögliche Nutzer, wie Seniorenheime oder Wohnungsbaugesellschaften stellen auch aus finanziellen Gründen keine Anträge auf Kauf oder Nutzung. Nicht alle Flächen können Grünfläche werden.

 

Herr Lüdtke:

Sieben Jahre Stadtumbau – mit unterschiedlichen Ergebnissen auf den einzelnen Standorten Spannungsfeld zwischen Gestaltung als Grünfläche oder naturbelassen, auf die Flächen des Liegenschaftsfonds hat der Bezirk keinen Einfluss.


 
 

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