Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter

Masterplan Integration und Sicherheit

„Der Masterplan beschreibt sieben Handlungsfelder der Integration: Am Anfang stehen Ankunft, Registrierung und Leistungsgewährung der Geflüchteten. Im Anschluss müssen Unterbringung und Schaffung von Wohnraum sichergestellt werden. Parallel sollen Asylsuchende umfassende und bedarfsgerechte Bildungsangebote erhalten und in den Arbeitsmarkt integriert werden. Integration gelingt am besten über die Teilhabe an Bildung und Arbeit. Während dieser Stationen muss zu jedem Zeitpunkt das Sicherheitsgefühl sowohl der Geflüchteten als auch der Stadtgesellschaft aufrechterhalten werden. Die Integration erfordert eine gemeinsame Anstrengung der Berliner Verwaltung und einer integrativen und offenen Stadtgesellschaft. Schließlich gehört zu einer gelungenen Integration die aktive Teilhabe der Geflüchteten am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Für jedes Handlungsfeld beschreibt der Masterplan die zentralen Ziele und Maßnahmen.(Quelle: Senat beschließt Masterplan Integration und Sicherheit)

Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter

Im Dezember 2018 wurde der Masterplan durch ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter ersetzt. Dieses Strategiepapier des Senats enthält die flüchtlingspolitischen Schwerpunkte für die Arbeit der kommenden Jahre und wurde nach intensivem Austausch mit der Stadtgesellschaft entwickelt. Es dient als Grundlage für eine bessere Teilhabe von Geflüchteten und befasst sich mit Themen wie der Unterbringung von Geflüchteten, ihrem Zugang zum Arbeitsmarkt, dem Deutschkursangebot des Landes Berlin, den Möglichkeiten, eine Ausbildung zu absolvieren oder zu studieren. Auch die Beteiligung von Geflüchteten an Nachbarschaftsprojekten sowie Kultur- und Sportveranstaltungen in den Kiezen sind wichtige Themen im Gesamtkonzept.

Integrationsfonds

„Die Bezirke haben vorgeschlagen, Projekte guter Nachbarschaft an den Flüchtlingsunterkünften (insbesondere Gemeinschaftsunterkünfte) über bezirkliche Fonds fördern zu können. Der Rat der Bürgermeister wird gebeten, dem Senat für ein solches bezirkliches Nachbarschaftsprogramm einen Vorschlag zu unterbreiten. Dazu stellt der Senat 6 Mio. Euro in 2016 31 und 12 Mio. Euro in 2017 zur Verfügung. Der Senat wird dabei die unterschiedliche Zahl der in den Bezirken untergebrachten Geflüchteten berücksichtigen.“ („Masterplan Integration und Sicherheit“, S. 84; Stand: 24.05.2016)

Integrationsfonds Marzahn-Hellersdorf

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf legt großen Wert darauf, dass die aus dem „Integrationsfonds“ zu verausgabenden Mittel den Grundintentionen des „Masterplanes Integration und Sicherheit“ möglichst gut entsprechen. Dabei orientiert sich Marzahn-Hellersdorf grundsätzlich an den im RdB-Beschluss Nr. R-944/2016 vom 30.06.2016 festgehaltenen Kriterien – insbesondere an der Nachhaltigkeit der vorgesehenen Maßnahmen. Um dies zu gewährleisten, setzt Marzahn-Hellersdorf die folgenden drei integrationspolitischen Schwerpunkte:
  1. Begegnungen vor Ort
  2. Sport
  3. Sprache/Bildung/Qualifizierung

Der Großteil der geplanten Maßnahmen ist darauf ausgerichtet, entweder möglichst viele geflüchtete Menschen zu erreichen, da sie zumeist der Hauptadressat eben dieser Maßnahmen sind oder ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen geflüchteten und nicht-geflüchteten Menschen zu verwirklichen, da nur so wechselseitige Begegnungen stattfinden können. In anderen Fällen geht es darum, ganz gezielt einen besonderen, manchmal eher kleineren Personenkreis zu adressieren, für den die geplanten Maßnahmen nichtsdestotrotz von hoher Relevanz sind. Dies trifft namentlich für vulnerable Zielgruppen (z.B. Frauen, Kinder, kranke und behinderte Menschen) zu.

Integrationsfonds 2019 (Masterplan Integration und Sicherheit)

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Integrationsfonds 2018 (Masterplan Integration und Sicherheit)

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Integrationsfonds 2016 (Masterplan Integration und Sicherheit)

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