Beurkundung

Siegel aus Wachs
Bild: Andrey Kuzmin - Fotolia.com

Schließzeit im Bereich Beistandschaften des Jugendamtes Marzahn-Hellersdorf

Der Bereich Beistandschaften im Jugendamt Marzahn-Hellersdorf in der Riesaer Str. 94, 12627 Berlin, wird vom 02. bis zum 24. Januar 2020 keine öffentlichen Sprechstunden durchführen.

Die Schließung steht im Zusammenhang mit der Erhöhung der Mindestunterhaltsbeträge für Kinder und Jugendliche und der damit verbundenen Anpassung der Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2020.
Das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf vertritt als Beistand die Unterhaltsinteressen von ca. 6.500 Kinder und Jugendlichen und muss deren Ansprüche in dieser Zeit fristgemäß geltend machen.

Die nächste öffentliche Sprechstunde wird dann wieder planmäßig am 28. Januar 2020 stattfinden.

Der Bereich ist unter der oben genannten Postanschrift oder per Mail unter unterhalt@ba-mh.berlin.de erreichbar. Schreiben können auch im Hausbriefkasten in der Riesaer Str. 94 eingeworfen werden.

In dieser Zeit sind auch keine Beurkundungen (Vaterschaftsanerkennungen, Unterhaltsverpflichtungen oder Sorgeerklärungen) möglich. Dies wird bei der Terminvergabe für die Beurkundungen berücksichtigt.
Bürgerinnen und Bürger haben in der Zeit auch die Möglichkeit, Beurkundungen in den Standesämtern oder bei Notaren vornehmen zu lassen, was jedoch mit Kosten verbunden wäre.

Von den Urkundspersonen des Jugendamtes werden u. a. folgenden Beurkundungen vorgenommen:

Die zu beurkundenden und beglaubigenden Erklärungen haben gegenüber einer Urkundsperson zu erfolgen und erfordern daher die persönliche Anwesenheit des bzw. der Erklärenden. Die Zuständigkeit richtet sich jeweils nach dem Familiennamen des Kindes bzw. der schwangeren Frau.

Beurkundungen erfolgen nur nach vorheriger Terminvereinbarung!

Zur Vorbereitung einer Beurkundung sprechen die Eltern – mindestens jedoch ein Elternteil – zu den Sprechzeiten im Jugendamt persönlich mit den erforderlichen Unterlagen für die gewünschte Beurkundung vor und vereinbaren einen Beurkundungstermin.

Da Termine nur längerfristig vergeben werden können, vereinbaren Sie bitte frühzeitig einen Termin.

Die derzeitige Wartezeit auf einen Beurkundungstermin beträgt ca. 4 Monate. Sofern die Beurkundung vor der Geburt des Kindes erfolgen soll, ist es empfehlenswert, 6 Monate vor dem Geburtstermin einen Beurkundungstermin zu vereinbaren.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Verspätung zum Beurkundungstermin ein neuer Termin vereinbart werden muss.

Hinweis

Für Kinder, für die das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf eine Beistandschaft, Vormundschaft oder Pflegschaft führt, erfolgen die Beurkundungen ohne Terminvereinbarung in den Sprechzeiten.

Ihre Ansprechpartner*innen für Fragen zur Beurkundung

  • Für die Buchstaben:

    Ansprechpartner*innen

  • C, D, E, G, I, J, L, M, N, Q, S, Sch, T, U, X, Y, Z

    Frau Kamisch
    Telefon: (030) 90293-4789
    Frau Skiba
    Telefon: (030) 90293-4777

  • A, B, F, H, K, O, P, R, V, W

    Frau Hennig
    Telefon: (030) 90293-4750

Folgende Unterlagen werden für die Beurkundung einer Vaterschaftsanerkennung und/oder Sorgeerklärung benötigt:
  • gültige Personalausweise der Mutter und des anerkennenden Vaters bzw. Pass mit Meldebescheinigung
  • Mutterpass mit eingetragenem voraussichtlichen Geburtsdatum (bei Beurkundung vor der Geburt)
  • Geburtsurkunde des Kindes (bei Beurkundung nach der Geburt)
  • Geburtsurkunde des anerkennenden Vaters
Folgende Unterlagen werden für die Beurkundung einer Unterhaltsverpflichtung benötigt:
  • gültiges Personaldokument des/der Verpflichteten (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein)
  • Schreiben des anderen Elternteils, des Jugendamtes oder des Rechtsanwalts mit der Aufforderung zur Beurkundung der Unterhaltsverpflichtung
  • Geburtsurkunde des Kindes oder Vaterschaftsanerkennung, sofern die Angaben zum Kind nicht aus den o. g. Schreiben erkennbar sind
  • bei Abänderung des bestehenden Unterhaltstitels: Kopie oder Abschrift des bestehenden Unterhaltstitels (Urkunde, Beschluss, Urteil)

Beurkundung mit Dolmetscher

Ist ein Elternteil der deutschen Sprache nicht hinreichend mächtig, muss zur Beurkundung ein Dolmetscher bzw. Übersetzer herangezogen werden, der für den betreffenden Elternteil die Beurkundungsbelehrung übersetzen kann. Der Dolmetscher/Übersetzer darf mit den Eltern weder verwandt noch verschwägert sein. Der Dolmetscher/Übersetzer muss sich ebenfalls durch ein Personaldokument ausweisen.

Bitte beachten Sie, dass für Elternteile, die der deutschen Sprache nicht hinreichend mächtig sind bzw. in Gebärdensprache kommunizieren, keine Dolmetscher im Jugendamt zur Verfügung stehen.

Ausländische Urkunden müssen durch eine in Deutschland beeidigte Dolmetscherin oder einen in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden.