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Musikschule stellt auf drei Etagen Bilder von Ines Schulz-Bücher aus

Musikschulleiterin Yvonne Moser, Künstlerin Ines Schulz-Bücher und Musikpädagogin und Mezzosopranistin Dörthe Zauber im Unterrichtsraum quer
Bild: Hans-Werner-Henze-Musikschule
Pressemitteilung vom 25.11.2020

Seit Donnerstag, dem 19. November 2020, und bis zum 23. Juni 2021, präsentiert die Hans-Werner-Henze-Musikschule in ihrem Gebäude in der Maratstr. 182 Ein- und Ausblicke der Künstlerin Ines Schulz-Bücher. Von Aquarellen über Collagen bis hin zu Ölmalerei reicht das Spektrum, welches auf drei Etagen die Schülerinnen, Schüler und Gäste, wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfreut.

Seit Februar dieses Jahres nimmt Ines Schulz-Bücher, die nächstes Jahr ihren 60. Geburtstag feiert, Gesangsunterricht. Ihre Lehrerin, die Musikpädagogin und Mezzosopranistin Dörthe Zauber, erweitert seit diesem Jahr das Team der Musikschule. In den letzten Wochen bezog diese den neuen Unterrichtsraum, der gleichsam auch der Büroarbeit dient. Und so war die Idee Ihrer Lehrerin zwei bis drei Werke für die Wand- und Raumgestaltung zu überlassen, schnell geboren, denn in den Wohn- und Kellerräumen der Künstlerin stapeln sich nach nunmehr zehn Jahren Malerei bereits etliche Bilder. Die Wahl der Gesangspädagogin Wahl fiel auf eine Waldwiese mit Pusteblumen. „Diese Leichtigkeit ist es, die ich meinen Schülerinnen und Schülern vermitteln möchte“ meint Dörthe Zauber.

Für die Schulleiterin Yvonne Moser, die bereits auf eine kleine Ausstellungshistorie in dem seit 2016 sanierten und modernen Musikschulgebäude zurückblicken kann, war das wiederum eine willkommene Idee. Nach den Ausstellungen der letzten Jahre von Antje Püpke „Dreiklang“ (2017) und „Kellergeister“ (2018) sowie der Grafikausstellung der Werkstatt Künstlerische Lithographie „Wien-Berlin“ (2019) war es ihr ein besonderes Anliegen, die langen Flure und teilweise noch kahlen Wände in diesem klingenden Haus „…unter den gegenwärtigen Bedingungen wieder mit Farbe, Stimmungen und positiver Atmosphäre zu beleben“, so die Musikschulleiterin. „Gerade in Zeiten, in denen durch die notwendigen bestehenden Kontakteinschränkungen das gemeinsame Musizieren nur in kleinsten Besetzungen, das Chorsingen sogar gänzlich unmöglich ist, werden wir in der Musikschule alles dafür tun, um nach unseren Möglichkeiten den Künsten und den Künstlerinnen und Künstlern Raum zur Verfügung zu stellen, damit sie wahrgenommen werden.“

So wurde die frische Gesangsschülerin angefragt, ob sie ihre Bilder einer Öffentlichkeit zeigen möchte. Dieses Angebot nahm die vielseitige Marzahnerin gern an. Es ist ihre erste Einzelausstellung, die sie selbst konzipierte. Eine handwerkliche Tätigkeit, wie Bilder genau zu hängen, gehört eigentlich nicht zu ihrem Alltag. Die in Prenzlauer Berg aufgewachsene Ur-Berlinerin blickt auf eine bunte künstlerische Hobbybiografie zurück. Nach einem Studium der Asienwissenschaften arbeitete Sie unter anderem als Laotisch-Dolmetscherin und Pressereferentin in Neu-Delhi. Seit 1987 wohnt und arbeitet sie im Stadtbezirk, wo sie sich 1996 als Führungskräfte- und Karriere-Coach selbständig machte. Seit 2010 nimmt sie Malkurse bei Paul Rutz, auch „Häuserpaule“ genannt im ARTelierUNO. Mit ihrem Künstlerkollegium nahm sie bereits erfolgreich an diversen Gemeinschaftsausstellungen teil.

Die Bilder wurden sehr gut angenommen von: „Wunderbar“, „Tolle Ausstellung“ über „Leider habe ich zu Hause keine leere Wand“ bis „Sind die auch zu erwerben?“ reichen die Rückmeldungen. Übrigens, ja die Bilder suchen nach leeren Wänden.
Ines Schulz-Bücher ist ein Beispiel, wie man in der 2. Lebenshälfte seine künstlerischen Talente entwickeln und ausleben kann. Hierzu bietet die Musikschule breite Möglichkeiten und freut sich auf das Interesse der Marzahn-Hellersdorfer.

Kontakt:
Musikschule Hans-Werner-Henze per E-Mail oder Telefon: (030) 90293-5751 / -5752.

Bilder von Ines Schulz-Bücher in der Hans-Werner-Henze-Musikschule

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