Aktuelles zur Beteiligung in Marzahn-Hellersdorf

Gezeichneter Kalender mit einem Megaphon

Aktionsmonat gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Im November 2026 findet in Marzahn-Hellersdorf ein bezirksweiter Aktionsmonat gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt. Unter dem Leitsatz „Die Scham muss die Seite wechseln“ der Französin Gisèle Pelicot” bieten das Bezirksamt und lokale Träger an mehreren Tagen Veranstaltungen zu verschiedenen Themen an:

  • 5./10. November – Schulklassen setzen sich mit Frauenfeindlichkeit und Hass im Internet auseinander (Lernzentrum Helliwood)
  • 17. November – Fachvortrag zu Gefahren durch Strömungen gegen Gleichberechtigung (Bezirkliches Informationszentrum)
  • 19. November – Workshop zur Positionierung gegen Gewalt an Frauen für Männer und männliche Jugendliche (Familienzentrum AdK)
  • 20./21. November – Kurse zur Selbstverteidigung und Zivilcourage für Frauen und Mädchen (Zentrum LaLoka)
  • Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen – Aktionen und Kundgebungen (Alice-Salomon-Platz, Rathaus)

Das vollständige Programm steht für Sie hier zum Download bereit.

Personen beim Abschlussrundgang

Quelle: https://www.quartiersmanagement-berlin.de/projekte-des-monats/heisses-hellersdorf.html

Projekt „Heißes Hellersdorf“ erhält Preis

Am 16. Oktober 2026 wurde das Projekt „Heißes Hellersdorf“ vom Hellersdorfer Quartiersmanagement mit dem Preis „Gute Bürgerbeteiligung“ ausgezeichnet.

Mit Gesprächsrunden und Workshops, Klima-Labor und Mitmachaktionen machte das Projekt die Klimaveränderungen und deren Folgen zum Thema. Das zentrale Anliegen dabei war die aktive Einbeziehung der Anwohnenden.

Getragen wurde das Projekt von der L.I.S.T. GmbH in Kooperation mit dem Naturschutz Berlin-Malchow e. V. Die Finanzierung erfolgte über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“.

Für weitere Informationen können Sie das Quartiersmanagement Berlin besuchen.

Neustart RfB_MaHe_2026 (c) RfB | Steffen Hand, comicworkshop.de

Der RfB ist wieder da

Der Raum für Beteiligung ist wieder für Sie da

Die Ausschreibung zur Fortführung und Weiterentwicklung des Raums für Beteiligung in Marzahn-Hellersdorf ist abgeschlossen – und der Raum für Beteiligung ist wieder für Sie da.
Im August 2026 hat das Team unter erneuter Trägerschaft von Stadt + Handel seine Arbeit wieder aufgenommen. Nach der bisherigen Trägerschaft von Oktober 2023 bis Juni 2026 steht das zweite Halbjahr 2026 im Zeichen von Neustart und Weiterentwicklung: Bewährtes wird fortgeführt, Standards werden überprüft und neue Ideen und Konzepte erprobt.

Wir im Dialog gilt auch weiterhin: Wir beraten und unterstützen Nachbar:innen, Aktive und alle an der Zukunft Marzahn-Hellersdorfs Interessierten ebenso wie Kolleg:innen der Verwaltung zu Fragen rund um Beteiligung.

Anne Fuchs, Eileen Stephan und Simon Festag erreichen Sie aktuell in der Regel zwischen 9 und 14 Uhr mobil oder per Mail sowie ab Mitte Oktober 2026 dienstags und donnerstags am Vormittag am bekannten Standort im Haus der Befreiung.

Raum für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf
Anne Fuchs (sie/she/her), Eileen Stephan und Simon Festag
Tel.: 0171-4726496
Mail: RfB MaHe
Web: berlin.de/mh-dialog

Vor-Ort-Büro (ab Mitte Oktober 2026 dienstags und donnerstag am Vormittag)
Haus der Befreiung
Landsberger Allee 563
12679 Berlin

Eine komplexe Maschine verarbeitet Glühbirnen-Ideen zu einem Endprodukt.

Geld für dein Kiezprojekt: Jetzt Ideen einreichen!

Ab sofort vergibt das Bezirksamt wieder Geld für Nachbarschaftsprojekte. Du kannst mit bis zu 1.500 Euro unterstützt werden. Gefördert werden Einzelpersonen, Initiativen oder ein gemeinnützige Vereine. Das Nachbarschaftsprojekt muss dann selbstständig umgesetzt werden.
Gefördert werden zum Beispiel Gartenprojekte, Streich- oder Aufräumaktionen, Kochabende, Hoffeste und Hofkonzerte.

So funktioniert’s
Du kannst deine Projektidee online einreichen: Internetseite Anträge Kiezprojekte

Das Team der Sozialraumorientierten Planungskoordination informiert dich über das Verfahren. Du kannst deine Idee auch direkt vor Ort vorstellen. Keine Anmeldung erforderlich!

Wichtig zu wissen
Alle geförderten Projekte müssen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
Alle Details und Bedingungen findest Du hier: Internetseite SPK

Foto einer bunten Wohnhausfassade in Marzahn-Ost

Neues ISEK Marzahn-Ost: Ideen für die Zukunft sind gefragt!

Marzahn-Ost verändert sich: Neue Wohnungen entstehen. Schulen, Kitas und andere Einrichtungen müssen wachsen. Parks und öffentliche Plätze brauchen Aufwertung.
Um diese Veränderungen gezielt zu gestalten, entwickeln die Senatsverwaltung, das Bezirksamt und das Planungsbüro UmbauStadt seit März 2026 ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Ein ISEK ist ein Plan, der ein genau abgegrenztes Stadtgebiet analysiert und Ziele und Maßnahmen für die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre festlegt. Auf der Grundlage von ISEKs werden die Gelder der Städtebauförderung beantragt. Auf mein.berlin gibt es mehr Infos zum ISEK: mein.berlin.de

Eine Baggerschaufel fängt an, in die Erde des Liberty Parks zu graben. Im Hintergrund ein Info-Plakat mit den Plänen des neuen Parks.

Umgestaltung des "Liberty-Parks" in Hellersdorf

Der „Liberty-Park” in Hellersdorf wird modernisiert. Das Areal an der Senftenberger Straße/Kastanienallee vereint Jugendklub, Pumptrack und Spielplatz in einer Grünanlage. In den kommenden Monaten wird der Park umgestaltet – mit Fokus auf Barrierefreiheit, Klimaanpassung und die Bedürfnisse der Nachbarschaft.

Was wird gemacht?
  • Die alten Asphaltflächen der Skateanlagen werden entsiegelt.
  • Neue Wege werden gebaut. Diese verbinden die Wohngebiete besser mit dem Park.
  • Es entstehen neue Aufenthalts- und Ruhebereiche.
  • Mehr Möglichkeiten für Bewegung und Sport im Park.
  • Der bestehende Spielplatz wird neu gestaltet.

Im Gebiet ist außerdem ein Ergänzungsbau der Jugendfreizeiteinrichtung „SENFTE 10” geplant: Ergänzungsbau SENFTE 10. Die Einrichtung soll so weiter als Anlaufpunkt für sport- und kulturbegeisterte Kinder gestärkt werden.

Die Umgestaltung wird durch Gelder der Europäischen Union gefördert. Mit dem Programm „Europa im Quartier” unterstützt Berlin Stadtquartiere mit besonderen sozialen Herausforderungen: Förderprogramm Europa im Quartier. Zusätzlich fließen Fördergelder der deutschen Städtebauförderung „nachhaltige Erneuerung” in das Vorhaben ein: Förderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Zwei Kinder stehen hinter einem Tisch mit einem Modell eines Spielplatzes und unterhalten sich über die Gestaltung dieses.

Ein neuer Beauftragter für Kinder und Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf

Paul Jurda ist der erste Kinder- und Jugendbeauftragte in unserem Bezirk. Das bedeutet: Er ist speziell für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen zuständig.

Hast Du ein Anliegen? Möchtest Du etwas verändern? Dann kannst Du Dich an Paul Jurda wenden. Er gibt deine Ideen und Wünsche in die Bezirksverwaltung und die Politik weiter.
Er möchte neue Formate entwickeln und für alle ansprechbar sein – egal welcher Hintergrund.

Wo kann man ihn finden? Paul Jurda wird viel im Bezirk unterwegs sein: in Schulen, Jugendclubs, auf Spielplätzen oder in den sozialen Medien. Wenn du direkt mit ihm sprechen möchtest, sind hier seine Kontaktdaten:

Kinderfreundliche Kommune
Paul Jurda hilft dabei, den Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune” umzusetzen. Durch diesen Plan setzt Marzahn-Hellersdorf die UN-Kinderrechte vor Ort um. Das Ziel: Die Interessen von jungen Menschen sollen in der Verwaltung stärker gehört werden. Hier geht es zur Website der Kinderfreundlichen Kommune: Kinderfreundliche Kommune Marzahn-Hellersdorf

Drei Elemente im Comicstil als Beispiel für Sportaktivitäten: ein Trampolin, ein Basketballkorb und ein Mädchen auf einem Skateboard.

Neue Planung für die Sportentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Der Bezirk hat eine integrierte Sportentwicklungsplanung (ISEP) erstellt. Sie beantwortet wichtige Fragen: Welche Sport- und Bewegungsräume brauchen wir? Was hindert uns bisher? Wie können wir die Sportangebote verbessern?

In Marzahn-Hellersdorf gibt es begrenzte Sportflächen. Viele bestehende Sportgebäude sind veraltet. Bestehende Sportflächen sollen gezielt weiterentwickelt werden. Durch Erweiterungen und Umnutzungen sollen neue Angebote entstehen. Die Planung schlägt konkrete Maßnahmen vor. Zum Beispiel:

  • Schulwegbegleitende Erlebnis-, Spiel- und Lernorte: Kinder und Jugendliche können sich auf dem Schulweg bewegen und spielen.
  • “Sportboxen”: Kurze und flexible Bewegungsmöglichkeiten für zwischendurch.

Die ISEP wurde vom Land Berlin von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport finanziert. Die Planung ist die Grundlage für die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur im Bezirk.

Die gesamte ISEP herunterladen: Link zum PDF

Foto eines Gemeinschaftgartens am Murtzaner Ring 5. Im Hintergrund Wohnungen.

Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Gärtnern gestartet

In Marzahn-Hellersdorf gibt es eine neue Koordinierungsstelle für gemeinschaftliches Gärtnern. Die Trägerschaft übernimmt der Naturschutz Berlin-Malchow e.V.

Das Ziel: Nachbarschaften verbinden und nachhaltige Lebensräume unterstützen. Außerdem soll gemeinsames Gärtnern im Bezirk gestärkt werden.
In Marzahn-Hellersdorf gibt es bereits 24 Gemeinschaftsgärten. Die Koordinierungsstelle fördert den Austausch zwischen den Gärtnerinnen und Gärtnern. Sie vernetzt die Gemeinschaftsgärten mit der Verwaltung. Außerdem bietet sie Veranstaltungen an. Dort gibt es Tipps fürs Gärtnern.

Mehr Informationen
Du möchtest die 24 Gemeinschaftsgärten kennenlernen? Hier findest Du eine Übersicht: Gemeinschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf
Du planst einen eigenen Gemeinschaftsgarten? Hier gibt es einen Kurs mit allen wichtigen Informationen: Onlinekurs zur Gründung eines Gemeinschaftsgartens
Weitere Informationen zur Koordinierungsstelle und Veranstaltungen zum Gärtnern: Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Gärtnern Marzahn-Hellersdorf

Termine und Veranstaltungen

  • Workshopleiter Steffen Hand steht vor dem Gruppenarbeitstisch, an dem mehrere Kinder zeichnen.

    Ein Beispiel für gute Beteiligung: Workshopleiter Steffen Hand (comicworkshop.de) arbeitet mit Kindern in einem Comicworkshop an Ideen für den Barnimplatz

  • Aushang der Ergebnisse aus Aufgabe 1: Gemeinsam wurden 23 Comic-Charaktere entworfen.

    Aushang der Ergebnisse aus Übung 1: Gemeinsam wurden 23 Comic-Charaktere entworfen.

  • Nahaufnahme einer Kinderhand, einen Stift haltend, über dem eigenen Comicentwurf. Zu sehen ist ein bunter Platz mit Menschen, Bäumen und einer Eisfläche zum Schlittschuhlaufen.

    Comicentwurf in Bearbeitung.

  • Sieben Kinder zeichnen zusammen an zwei großformatigen Malvorlagen, die an der Wand hängen.

    Kreatives Brainstorming im Comicworkshop: gemeinsame Bearbeitung der Platzgestaltung für den Barnimplatz

  • Vier Kinder präsentieren zusammen mit dem Workshopleiter Steffen Hand ihre Ergebnisse auf dem Whiteboard. Das präsentierte Bild zeigt den zu gestaltenden Platz. Eine große Rutsche ist hier sehr präsent.

    Ergebnispräsentation im Comicworkshop zur Stadtentwicklung für Kinder: In diesem Entwurf ist eine große Rutsche zentrales Element der Platzgestaltung.

  • Sechs Kinder präsentieren zusammen mit Workshopleiter Steffen Hand ihre Ergebnisse auf dem Whiteboard.

    Gemeinsame Ergebnispräsentation am Whiteboard.

  • Ergebnispräsentation eines Kindes auf dem Whiteboard. Auf dem Baord zu sehen ist ein bunter Platz mit Menschen, Wasser- und Mobilitätselementen sowie einem überirdischen Brückensystem.

    Ergebnispräsentation: Zentrale Elemente dieses bunt gestalteten Platzes sind eine große Schlittschuhfläche, Menschen, Wasser- und Mobilitätselemente sowie ein überirdisches Brückensystem.

XXL-Kartenabfrage im Haus der Befreiung

XXL-Kartenabfrage im Haus der Befreiung

Der Raum für Beteiligung hat sich im neuen Standort eingelebt

Seit der feierlichen Eröffnung am 13. Februar hat der Raum für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf im frisch sanierten Haus der Befreiung ein neues Zuhause an der Landsberger Allee 563 gefunden.
Die einladenden Räumlichkeiten – bestehend aus einem Büro und einem Aktivraum – schaffen Raum für Dialog, Information und Beratung rund um das Thema Bürgerbeteiligung im Bezirk.

Dass der neue Standort bereits auf reges Interesse stößt, zeigte sich unter anderem bei der XXL-Kartenabfrage am Tag der offenen Tür: Besuchende aus allen neun Bezirksregionen nahmen teil und ermöglichten dem Raum für Beteiligung spannende Einblicke in die vielfältigen Lebensrealitäten der Menschen vor Ort.

Das Team des Raums für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf freut sich auf eine weiterhin lebendige, interaktive und dialogorientierte Zeit im Haus der Befreiung!

Informationen aus der Bezirksverwaltung

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Bezirklicher Raum für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf „Wir im Dialog“