Aktuelles zur Beteiligung in Marzahn-Hellersdorf

Gezeichneter Kalender mit einem Megaphon
Leere Pinnwand mit Pinnnadeln

Kombibad beim Kienberg: Öffentlichkeitsbeteiligung läuft bis 17. Juli

Seit vielen Jahren plant der Bezirk ein neues Kombibad – mit Schwimmhalle und Freibad. Das Bad soll im Jelena-Šantić-Friedenspark in der Nähe des Kienbergs entstehen. Jetzt geht das Bebauungsplanverfahren in die öffentliche Beteiligung.

Du kannst deine Meinung äußern
Vom 17. Juni bis 17. Juli 2026 können alle Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen zum Bebauungsplan abgeben. Das bedeutet: Du kannst Deine Gedanken, Ideen und Kritik zum geplanten Bad einreichen.

Wo kann man sich beteiligen?

Online: Beteiligungsplattform diPlanung
Vor Ort (die Pläne einsehen): Im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abteilung Stadtentwicklung

Premnitzer Straße 4, 12681 Berlin, 5. Etage, Raum 509
Montag–Mittwoch: 8:00–16:00 Uhr
Donnerstag: 8:00–18:00 Uhr
Freitag: 8:00–14:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung:
Telefon: (030) 90293-5113 oder (030) 90293-5246
E-Mail: BPlan@ba-mh.berlin.de

Oder im Bezirklichen Informationszentrum
Hellersdorfer Straße 159, 12619 Berlin
Montag–Freitag: 9:00–17:00 Uhr

Foto einer bunten Wohnhausfassade in Marzahn-Ost

Neues ISEK Marzahn-Ost: Ideen für die Zukunft sind gefragt!

Marzahn-Ost verändert sich: Neue Wohnungen entstehen. Schulen, Kitas und andere Einrichtungen müssen wachsen. Parks und öffentliche Plätze brauchen Aufwertung.
Um diese Veränderungen gezielt zu gestalten, entwickeln die Senatsverwaltung, das Bezirksamt und das Planungsbüro UmbauStadt seit März 2026 ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Ein ISEK ist ein Plan, der ein genau abgegrenztes Stadtgebiet analysiert und Ziele und Maßnahmen für die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre festlegt. Auf der Grundlage von ISEKs werden die Gelder der Städtebauförderung beantragt. Auf mein.berlin gibt es mehr Infos zum ISEK: mein.berlin.de

Deine Ideen sind gefragt!
Mittwoch, 1. Juli 2026, 14:00–16:00 Uhr
Marktstand am Tal-Center, Oberweißbacher Str. 7, 12687 Berlin

Komm vorbei! Das Team von UmbauStadt und das Bezirksamt informieren über den Plan. Du kannst deine Ideen und Wünsche direkt einbringen:

Quartiersspaziergänge – Den Kiez neu entdecken
Nach dem Marktstand laden zwei geführte Spaziergänge ein, den eigenen Kiez mit neuen Augen zu sehen:

Spaziergang 1: Quartier Tal-Center
1. Juli 2026, 15:30–16:30 Uhr, Treffpunkt am Marktstand am Tal-Center

Spaziergang 2: Quartier Brodowiner Ring
1. Juli 2026, 17:00–18:00 Uhr, Treffpunkt am Marktstand am Tal-Center

Anmeldung erforderlich: Bis 29. Juni per E-Mail an: marzahn-ost@umbaustadt.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

Beitragsbild Aktionsfonds

Aktionsfonds: Bis zu 600 € für Kiez-Projekte

Geld für Deine Idee im Kiez
Die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf vergibt Fördergelder über den „Aktionsfonds”. Mit bis zu 600 Euro pro Projekt werden Initiativen und Vereine in Hellersdorf, Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf unterstützt.
Unterstützt werden Projekte zu Demokratiebildung, Toleranz und Medienkompetenz. Das umfasst Vorhaben, die Rassismus, Antisemitismus und LGBTQI+-Feindlichkeit bekämpfen. Auch Projekte gegen extremistische Ideologien, für respektvolle Konfliktlösung, Faktencheck und Teilhabe von Menschen in Armut werden gefördert.

Für Kinder und Jugendliche: Die Aktionsfonds „Hellersdorf YOUNG” und “Marzahn YOUNG” vergeben gezielt Mittel für kinder- und jugendbezogene Kiez-Projekte.

So funktioniert’s
Die FreiwilligenAgentur hilft kostenlos beim Ausfüllen der Anträge.
Frist: 23. Juni 2026 für Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. 5. Juni 2026 für Marzahn und Biesdorf.
Projektstart: ab 7. Juli 2026 für Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. 19. Juni für Marzahn und Biesdorf.

Finanziert wird der Aktionsfonds durch das Bundesprogramm Demokratie leben!.

Weitere Informationen
Website der FreiwilligenAgentur

Fragen?
Daniela Kemmer: 030 76236500 oder daniela.kemmer@fwa-mh.de

Eine Baggerschaufel fängt an, in die Erde des Liberty Parks zu graben. Im Hintergrund ein Info-Plakat mit den Plänen des neuen Parks.

Umgestaltung des "Liberty-Parks" in Hellersdorf

Der „Liberty-Park” in Hellersdorf wird modernisiert. Das Areal an der Senftenberger Straße/Kastanienallee vereint Jugendklub, Pumptrack und Spielplatz in einer Grünanlage. In den kommenden Monaten wird der Park umgestaltet – mit Fokus auf Barrierefreiheit, Klimaanpassung und die Bedürfnisse der Nachbarschaft.

Was wird gemacht?
  • Die alten Asphaltflächen der Skateanlagen werden entsiegelt.
  • Neue Wege werden gebaut. Diese verbinden die Wohngebiete besser mit dem Park.
  • Es entstehen neue Aufenthalts- und Ruhebereiche.
  • Mehr Möglichkeiten für Bewegung und Sport im Park.
  • Der bestehende Spielplatz wird neu gestaltet.

Im Gebiet ist außerdem ein Ergänzungsbau der Jugendfreizeiteinrichtung „SENFTE 10” geplant: Ergänzungsbau SENFTE 10. Die Einrichtung soll so weiter als Anlaufpunkt für sport- und kulturbegeisterte Kinder gestärkt werden.

Die Umgestaltung wird durch Gelder der Europäischen Union gefördert. Mit dem Programm „Europa im Quartier” unterstützt Berlin Stadtquartiere mit besonderen sozialen Herausforderungen: Förderprogramm Europa im Quartier. Zusätzlich fließen Fördergelder der deutschen Städtebauförderung „nachhaltige Erneuerung” in das Vorhaben ein: Förderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Zwei Kinder stehen hinter einem Tisch mit einem Modell eines Spielplatzes und unterhalten sich über die Gestaltung dieses.

Ein neuer Beauftragter für Kinder und Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf

Paul Jurda ist der erste Kinder- und Jugendbeauftragte in unserem Bezirk. Das bedeutet: Er ist speziell für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen zuständig.

Hast Du ein Anliegen? Möchtest Du etwas verändern? Dann kannst Du Dich an Paul Jurda wenden. Er gibt deine Ideen und Wünsche in die Bezirksverwaltung und die Politik weiter.
Er möchte neue Formate entwickeln und für alle ansprechbar sein – egal welcher Hintergrund.

Wo kann man ihn finden? Paul Jurda wird viel im Bezirk unterwegs sein: in Schulen, Jugendclubs, auf Spielplätzen oder in den sozialen Medien. Wenn du direkt mit ihm sprechen möchtest, sind hier seine Kontaktdaten:

  • Tel.: +49 30 90293 4017
  • E-Mail: paul.jurda@ba-mh.berlin.de

Kinderfreundliche Kommune
Paul Jurda hilft dabei, den Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune” umzusetzen. Durch diesen Plan setzt Marzahn-Hellersdorf die UN-Kinderrechte vor Ort um. Das Ziel: Die Interessen von jungen Menschen sollen in der Verwaltung stärker gehört werden. Hier geht es zur Website der Kinderfreundlichen Kommune: Kinderfreundliche Kommune Marzahn-Hellersdorf

Wir im Dialog am Biesdorfer Blütenfest

Das diesjährige Biesdorfer Blütenfest lockte zahlreiche Besuchende in den Schlosspark Biesdorf. Neben Musik, Essen und Getränken sowie vielen Verkaufs- und Infoständen war auch der Raum für Beteiligung mit dabei.

Wie bei jedem Stadtfest waren wir mit unserem Lastenfahrrad und Anhänger vor Ort. Der Anhänger diente als eigener Stand. Hier konnten wir die Besuchenden über aktuelle Möglichkeiten der Beteiligung in Biesdorf und im gesamten Bezirk informieren.

Mit unserer Beteiligungssuppe konnten wir Jung und Alt spielerisch die bezirklichen Grundsätze für Bürgerbeteiligung näherbringen. Es war wie immer eine große Freude, so vielen Menschen direkt zu begegnen und die Bedeutung der Bürgerbeteiligung aufzuzeigen.

Vielen Dank an Clara Wening, die bezirkliche Koordinatorin für Beteiligung, und an Nadine Kammer, die Gebietskoordinatorin für Biesdorf, die uns tatkräftig unterstützt haben! Mehr Informationen zu der Arbeit der beiden im Bezirksamt findet ihr hier: Gebietskoordination SPK

  • Jonas Strippel vom Raum für Beteiligung und Clara Wening mit dem prall gefüllten Kochtopf der Beteiligungssuppe am Ende des Tages
  • Einer jungen Interessierten werden die Grundsätze für Bürgerbeteiligung erklärt.
  • Besuchende am Stand des Raums für Beteiligung informieren sich über die Förderangebote im Bezirk.
Drei Elemente im Comicstil als Beispiel für Sportaktivitäten: ein Trampolin, ein Basketballkorb und ein Mädchen auf einem Skateboard.

Neue Planung für die Sportentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Der Bezirk hat eine integrierte Sportentwicklungsplanung (ISEP) erstellt. Sie beantwortet wichtige Fragen: Welche Sport- und Bewegungsräume brauchen wir? Was hindert uns bisher? Wie können wir die Sportangebote verbessern?

In Marzahn-Hellersdorf gibt es begrenzte Sportflächen. Viele bestehende Sportgebäude sind veraltet. Bestehende Sportflächen sollen gezielt weiterentwickelt werden. Durch Erweiterungen und Umnutzungen sollen neue Angebote entstehen. Die Planung schlägt konkrete Maßnahmen vor. Zum Beispiel:

  • Schulwegbegleitende Erlebnis-, Spiel- und Lernorte: Kinder und Jugendliche können sich auf dem Schulweg bewegen und spielen.
  • “Sportboxen”: Kurze und flexible Bewegungsmöglichkeiten für zwischendurch.

Die ISEP wurde vom Land Berlin von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport finanziert. Die Planung ist die Grundlage für die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur im Bezirk.

Die gesamte ISEP herunterladen: Link zum PDF

Foto eines Gemeinschaftgartens am Murtzaner Ring 5. Im Hintergrund Wohnungen.

Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Gärtnern gestartet

In Marzahn-Hellersdorf gibt es eine neue Koordinierungsstelle für gemeinschaftliches Gärtnern. Die Trägerschaft übernimmt der Naturschutz Berlin-Malchow e.V.

Das Ziel: Nachbarschaften verbinden und nachhaltige Lebensräume unterstützen. Außerdem soll gemeinsames Gärtnern im Bezirk gestärkt werden.
In Marzahn-Hellersdorf gibt es bereits 24 Gemeinschaftsgärten. Die Koordinierungsstelle fördert den Austausch zwischen den Gärtnerinnen und Gärtnern. Sie vernetzt die Gemeinschaftsgärten mit der Verwaltung. Außerdem bietet sie Veranstaltungen an. Dort gibt es Tipps fürs Gärtnern.

Mehr Informationen
Du möchtest die 24 Gemeinschaftsgärten kennenlernen? Hier findest Du eine Übersicht: Gemeinschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf
Du planst einen eigenen Gemeinschaftsgarten? Hier gibt es einen Kurs mit allen wichtigen Informationen: Onlinekurs zur Gründung eines Gemeinschaftsgartens
Weitere Informationen zur Koordinierungsstelle und Veranstaltungen zum Gärtnern: Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Gärtnern Marzahn-Hellersdorf

Jonas vom Raum für Beteiligung steht mit dem Beteiligungsrad vorm Eingang zur Einwohnerversammlung. Auf dem Fahrrad befinden sich Goodies und die Karte der Bezirksregion.

Rückblick: Einwohnerversammlung in Marzahn-Nord

Bürgerinnen und Bürger im Gespräch mit Bezirkspolitik
Am 27. März fand die Einwohnerversammlung in Marzahn-Nord statt. Von 17:00 bis 19:20 Uhr kamen Anwohnende im neu errichteten Holzmodulbau der Kerschensteiner integrierten Sekundarschule zusammen, um mit der Bezirkspolitik ins Gespräch zu kommen.

Was passiert bei einer Einwohnerversammlung?
Einwohnerversammlungen finden regelmäßig in den neun Bezirksregionen von Marzahn-Hellersdorf statt. Die Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK) lädt die Anwohnenden per Brief ein.

Der Ablauf:
  1. Zunächst werden alle in großer Runde begrüßt und aktuelle Entwicklungen in der Bezirksregion vorgestellt.
  2. Die Teilnehmenden können in verschiedene Themenräume gehen und dort direkt mit Bezirksstadträtinnen und -stadträten, der Bezirksbürgermeisterin oder Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) sprechen.
  3. Zum Ende kommen alle wieder zusammen – die Ergebnisse werden zusammengefasst.

In Marzahn-Nord standen Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic, die Stadträte Gordon Lemm und Stefan Bley sowie BVV-Vorsteher Stefan Suck Rede und Antwort. Der Raum für Beteiligung empfing die Teilnehmenden mit einer Kartenabfrage am Beteiligungsrad und begleitete später die Themenrunde der Bezirksbürgermeisterin. Bürger:innen sprachen zum Beispiel den LKW-Verkehr in Wohngebieten oder die schwache Bustaktung an.

Insgesamt war es ein gemütliches und aufschlussreiches Zusammenkommen verschiedener Menschen aus Marzahn-Nord! Die nächste Einwohnerversammlung findet in der Franz-Carl-Achard-Grundschule in Kaulsdorf am 24. April statt. Mehr dazu auf der Website der SPK: Einwohnerversammlungen

Informations-Grafik über die Kiez-Tour zu Olympia im Freizeitforum Marzahn am 24. Februar von 15-18 Uhr. Mit dabei: Aljoscha Kemlein (Fußballspieler) und Uwe Proske (Fechter)

Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten: Kiez-Tour zu Olympia am 24. Februar im Freizeitforum Marzahn

Berlin lädt seine Bürgerinnen und Bürger ein, die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele aktiv mitzugestalten: Über eine Online-Beteiligung auf mein.berlin und bei einem offenen Beteiligungs- und Informationsformat der Kiez-Tour. Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, macht die Kiez-Tour der Senatskanzlei und der Senatssportverwaltung in Marzahn-Hellersdorf – genauer gesagt im Freizeitforum Marzahn von 15 bis 18 Uhr.

Zum Beteiligungsverfahren gehören neben der Kiez-Tour und der Online-Beteiligung auch Workshops sowie jeweils ein Bürger- und Jugendforum, in denen die gesammelten Themen vertieft und zu konkreten Empfehlungen für Berlin weiterentwickelt werden.

Alle Ergebnisse aus den verschiedenen Formaten fließen zusammen und bilden die Grundlage für die „Bürgercharta für Olympia“, die am Ende des Dialogprozesses veröffentlicht wird. Sie soll die Wünsche, Leitlinien und Erwartungen der Berliner Stadtgesellschaft an eine mögliche Olympia-Bewerbung bündeln.

Das begleitende Beteiligungsverfahren wird von Grün Berlin gemeinsam mit der Beteiligungsagentur Zebralog organisiert.

Weitere Informationen sind hier zu finden:
Jonas vom Raum für Beteiligung steht lächelnd vor dem Stand am Kieztag - vor ihm liegen Broschüren, Notizbücher und Süßigkeiten zum Verteilen.

Wärmende Begegnungen bei eisigem Wetter: Raum für Beteiligung beim BSR-Kieztag

Kieztag mit vielfältigem Angebot
Am Mittwoch, dem 4. Februar, fand der BSR-Kieztag am Theaterplatz in Hellersdorf statt – mit dabei zum ersten Mal: der Raum für Beteiligung. Trotz eisiger Temperaturen nutzten viele Bewohner:innen die Gelegenheit, kostenlos Sperrmüll, Altkleider und Elektroaltgeräte zu entsorgen.

Tauschen statt Wegwerfen
Der Rote Baum. bot in einem Pavillon einen Tauschmarkt mit Kleidung, Alltagsgegenständen und Büchern an. Viele Besuchende fanden ein spannendes Buch für zu Hause oder nützliche Gegenstände für den Alltag – Kreislaufwirtschaft in der Praxis.
Für die jüngsten Teilnehmenden war die Kita Dialog vor Ort und brachte spielerisch bei, wie Mülltrennung funktioniert.

Beteiligung bei Minusgraden
Bei warmem Tee und freundlichen Gesprächen konnte der Raum für Beteiligung den vielfältigen Besuchenden die verschiedenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung näherbringen. Trotz Kälte war die Stimmung warm – und die Begegnungen zeigten: Beteiligung bringt Menschen zusammen.

Comichafte Darstellung einer Frau, die ein Schild mit einer Grafik zu einem Bebauungsplan inkl. Karte hochhält

Bebauungsplanänderung Tal-Center: Beteiligung bis 21. Februar möglich

Worum geht es?
Der Bebauungsplan für das Tal-Center in Marzahn-Mitte aus dem Jahr 2009 soll geändert werden. Der Eigentümer plant, auf dem Gelände Wohnungen in Kombination mit Einzelhandel zu errichten. Dafür ist eine Änderung des geltenden Planungsrechts durch ein Bebauungsplanverfahren notwendig.

Wie kann man sich beteiligen?
Das Änderungsverfahren läuft in zwei Stufen ab. Aktuell befindet sich die Planung in der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung (erste Stufe). Alle Bürgerinnen und Bürger können die Plandokumente einsehen und Stellungnahmen dazu abgeben.
Das Stadtplanungsamt prüft anschließend die eingegangenen Stellungnahmen und legt die gegebenenfalls überarbeiteten Entwürfe in der zweiten Beteiligungsphase erneut öffentlich aus.
Frist: bis 21. Februar 2026

Beteiligungsmöglichkeiten
Online über diPlanung:
Alle Unterlagen, einschließlich des Quartierskonzepts Tal-Center, sowie die Möglichkeit zur digitalen Stellungnahme finden Sie auf dem Portal diPlanung. Über diPlanung können Sie sich auch zu weiteren Stadtplanungsverfahren in Berlin informieren und beteiligen.

Vor Ort im Tal-Center:
Tal-Center, Oberweißbacher Str. 7, 12687 Berlin
21.01.2026 – 21.02.2026
Jeden Donnerstag, 12:00 – 14:00 Uhr

Termine und Veranstaltungen

Rückblick: Mitmischen bei der Beteiligungssuppe beim Umweltfest in Alt-Marzahn

Zum 30. Umweltfest und 28. Erntefest war der Raum für Beteiligung am Freitag, den 12. September, mit seinem Beteiligungsrad vor Ort. Diesmal mit einer neuen Mitmach-Aktion passend zum Erntethema: der Beteiligungssuppe.

Auch wenn es keine echte Suppe gab, sorgte unser großer Topf mit Kochlöffel für Neugier. Besuchende konnten zwischen fünf Zutaten wählen – angelehnt an die Grundsätze guter Bürgerbeteiligung in Marzahn-Hellersdorf, etwa einer Tomate („alles klar“) für Transparenz oder eine Zwiebel („früh dabei“) für frühzeitige Beteiligung.

Zur Belohnung durfte am Glücksrad gedreht werden mit kleinen Goodies wie Samenpapier als Gewinn passend zum Erntefest.

Und was zeigte das Suppenkochen? Grundsätzlich waren den Menschen beim Umweltfest waren alle Zutaten für gute Beteiligung wichtig – am liebsten hätten sie alles auf einmal in den Topf geworfen! Gute Beteiligung umfasst schließlich mehr als nur eine Zutat, schmeckt dafür aber besonders vielfältig.

  • Beim Umweltfest in Alt-Marzahn: Die Beteiligungssuppe wird angerührt
  • Blick durch den Deckel auf die Zutaten der Beteiligungssuppe
Sieben Kinder zeichnen zusammen an zwei großformatigen Malvorlagen, die an der Wand hängen.

Wir vor Ort: Comicworkshop im Rahmen der Interkulturellen Tage 2025

Vom 6. September 2025 sind die Interkulturellen Tage in unserem Bezirk gestartet – bis zum 26. September erwartet Sie ein vielfältiges Programm aus über 60 Veranstaltungen voller Begegnungen, Austausch und gemeinsamer Erlebnisse.

Als Raum für Beteiligung waren wir mit einem eigenen Angebot vertreten und haben zusammen mit der Klasse 2A der Eberschen Grundschule einen Comicworkshop durchgeführt. Unter dem Motto „Was braucht dein Nachbarschaftsplatz, damit du dich dort wohlfühlst?“ entwickelten die Kinder unter Anleitung des Comiczeichners Steffen Hand eigene Ideen für den Barnimplatz. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt – die Ideen reichten von verschiedensten Spiel- und Sportgeräten über den Haustier-Treffpunkt bis hin zum Zuckerwatte-Paradies. Ziel war es, den Kindern spielerisch ein erstes Verständnis von Beteiligung und Mitgestaltung im eigenen Umfeld zu vermitteln.

Das vollständige Programm der Interkulturellen Tage finden Sie untenstehend zum Download.

  • Workshopleiter Steffen Hand steht vor dem Gruppenarbeitstisch, an dem mehrere Kinder zeichnen.

    Workshopleiter Steffen Hand (comicworkshop.de)

  • Aushang der Ergebnisse aus Aufgabe 1: Gemeinsam wurden 23 Comic-Charaktere entworfen.

    Aushang der Ergebnisse aus Übung 1: Gemeinsam wurden 23 Comic-Charaktere entworfen.

  • Nahaufnahme einer Kinderhand, einen Stift haltend, über dem eigenen Comicentwurf. Zu sehen ist ein bunter Platz mit Menschen, Bäumen und einer Eisfläche zum Schlittschuhlaufen.

    Comicentwurf in Bearbeitung.

  • Sieben Kinder zeichnen zusammen an zwei großformatigen Malvorlagen, die an der Wand hängen.

    Kreatives Brainstorming: gemeinsame Bearbeitung der Platzgestaltung.

  • Vier Kinder präsentieren zusammen mit dem Workshopleiter Steffen Hand ihre Ergebnisse auf dem Whiteboard. Das präsentierte Bild zeigt den zu gestaltenden Platz. Eine große Rutsche ist hier sehr präsent.

    Ergebnispräsentation: In diesem Entwurf ist eine große Rutsche zentrales Element der Platzgestaltung.

  • Sechs Kinder präsentieren zusammen mit Workshopleiter Steffen Hand ihre Ergebnisse auf dem Whiteboard.

    Gemeinsame Ergebnispräsentation am Whiteboard.

  • Ergebnispräsentation eines Kindes auf dem Whiteboard. Auf dem Baord zu sehen ist ein bunter Platz mit Menschen, Wasser- und Mobilitätselementen sowie einem überirdischen Brückensystem.

    Ergebnispräsentation: Zentrale Elemente dieses bunt gestalteten Platzes sind eine große Schlittschuhfläche, Menschen, Wasser- und Mobilitätselemente sowie ein überirdisches Brückensystem.

XXL-Kartenabfrage im Haus der Befreiung

XXL-Kartenabfrage im Haus der Befreiung

Der Raum für Beteiligung hat sich im neuen Standort eingelebt

Seit der feierlichen Eröffnung am 13. Februar hat der Raum für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf im frisch sanierten Haus der Befreiung ein neues Zuhause an der Landsberger Allee 563 gefunden.
Die einladenden Räumlichkeiten – bestehend aus einem Büro und einem Aktivraum – schaffen Raum für Dialog, Information und Beratung rund um das Thema Bürgerbeteiligung im Bezirk.

Dass der neue Standort bereits auf reges Interesse stößt, zeigte sich unter anderem bei der XXL-Kartenabfrage am Tag der offenen Tür: Besuchende aus allen neun Bezirksregionen nahmen teil und ermöglichten dem Raum für Beteiligung spannende Einblicke in die vielfältigen Lebensrealitäten der Menschen vor Ort.

Das Team des Raums für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf freut sich auf eine weiterhin lebendige, interaktive und dialogorientierte Zeit im Haus der Befreiung!

Informationen aus der Bezirksverwaltung

Pressemitteilungen

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Bezirklicher Raum für Beteiligung Marzahn-Hellersdorf „Wir im Dialog“