Ensemble Gutsgelände Hellersdorf

Ortsteil Hellersdorf
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Denkmalrundgang Hellersdorf – Gutsgelände

  • Alt-Hellersdorf 19, Gutshaus – Denkmalnummer 09045860, (Baudenkmal und Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 27, Scheune – Denkmalnummer 09085032, (Baudenkmal und Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 27, Speicher – Denkmalnummer 09085033, (Baudenkmal und Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 27, Maschinenhaus – Denkmalnummer 09075187, (Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 27, Geräteschuppen- Denkmalnummer 09075188, (Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 27, Lehmscheune – Denkmalnummer 09075447, (Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 25, Schmiede – Denkmalnummer 09085034, (Baudenkmal und Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 17, Pferdestall – Denkmalnummer 09080010, (Baudenkmal und Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf)
  • Alt-Hellersdorf 23, Rinderstall – Denkmalnummer 09076016, (Baudenkmal und Bestandteil des Ensembles Alt-Hellersdorf )

Gesamtübersicht des Ensembles Städtisches Rieselgut Hellersdorf

Denkmalkarte Berlin, 2012
Denkmalkarte Berlin, 2012
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Das ehemalige Stadtgut Hellersdorf schloss nördlich an das Dorf Hellersdorf an, das ungefähr beim U-Bahnhof Cottbusser Platz sein Zentrum hatte. Die ursprüngliche Annahme, das Dorf hätte direkt neben dem Gut gelegen, konnte bei archäologischen Sondierungen nicht bestätigt werden. 1972 fanden die Archäologen den historischen Dorfkern auf der Höhe des heutigen U-Bahnhofes Cottbusser Platz und konnten 1983-86 im Vorfeld des Baus der U5 und der Plattenbausiedlung die Dorflage in ihren äußeren Grenzen ergraben. Um ihre Lage zu kennzeichnen, wurden vor einigen Jahren vier Stahlstehlen an den Gebäudeecken der verlorenen Dorfkirche südlich des S-Bahnhohes errichtet.

Die Stadt Berlin nutzte ab den 70er Jahren des 18.Jahrhunderts die Flächen und einen Teil der Gebäude des bereits existierenden Vorwerks (das Feldsteingebäude Alt Hellersdorf 7-9 zeugt noch von diesem) im Zuge der Schaffung eines neuen Entwässerungssystems für Berlin und gestaltete das Stadtgut Hellersdorf mit den es umgebenen Rieselfeldern neu.

Die Anlage ist nahezu vollständig erhalten. Den Auftakt bilden ein – und mehrgeschossige ziegelsichtige Wohngebäude an der Alten Hellersdorfer Straße und verputzte Wohngebäude an der Straße Alt Hellersdorf, ehe man auf den eigentlichen Gutshof mit Gutshaus sowie zahlreichen Wirtschaftsgebäuden wie Stallungen, Speichern und Scheunen gelangt. Grundlage für die Architektur bildeten Typenbauten, wie sie auf allen Stadtgütern zum Einsatz kamen. Durch Variation der Typen entsprechend der jeweils vorhandenen Erfordernisse wurden jedoch eigene Lösungen gefunden.
Heute eingeschlossen in ein Neubaugebiet hat die Anlage versteckt, wenig beachtet und wenig gepflegt ihr Dasein gefristet. Mit der Sanierung von einem ehemaligen Vierfamilien- und einem Achtfamilienhaus an der Alten Hellersdorfer Straße kann man sich nun wieder ein Bild davon machen, wie die Wohngebäude ausgesehen haben.