Drucksache - DS/1082/VIII  

 
 
Betreff: Familiensprachen von Kindern in der Schule fördern
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion SPD, DIE LINKE.Bezirksamt
  BzStR SchulSpOrdUmVer,
Drucksache-Art:Antrag zur BeschlussfassungVorlage zur Kenntnisnahme (Abb.)
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
24.01.2019 
26. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
12.12.2019 
38. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin überwiesen   
Gleichstellung und Inklusion Entscheidung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag SPD PDF-Dokument
VzK (Abb.) PDF-Dokument

Die Bezirksverordnetenversammlung hat beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, sich für unterrichtsergänzende Angebote zur Förderung der Familiensprachen von Kindern und Jugendlichen an Lichtenberger Schulen einzusetzen.

 

Dazu unterstützt das Bezirksamt Vereine, Initiativen und Gruppen, welche über personelle Ressourcen für entsprechende Angebote in Schulen verfügen und bereit sind, diese zur Verfügung zu stellen.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung ist in den Ausschüssen Schule und Sport, Gleichstellung und Inklusion und Integration jährlich zu berichten.

 

 

Das Bezirksamt bittet die Bezirksverordnetenversammlung, Folgendes zur Kenntnis zu nehmen:

 

Der Antrag zur Schaffung unterrichtsergänzender Angebote zur Förderung der Familiensprachen von Kindern und Jugendlichen an Lichtenberger Schulen thematisiert schulinterne Angelegenheiten, die nicht in der Zuständigkeit des Schul- und Sportamtes liegen. Das Bezirksamt Lichtenberg hat sich deshalb an die Außenstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gewandt und folgende Aussage erhalten:

 

„Prinzipiell entscheiden die Gremien jeder Schule im Rahmen der im Schulgesetz festgeschriebenen Eigenverantwortung von Schule über Angebote und Kooperationen mit Partnern und Vereinen selber. Hier sind weder der Bezirk noch die Verwaltung der Senatsverwaltung federführend.

 

Dazu kommt, dass die Senatsverwaltung für Bildung für den so genannten muttersprachliche Ergänzungsunterricht ausreichend Ressourcen anbietet, wenn eine Schule einen entsprechenden Bedarf anzeigt. In Lichtenberg hat keine Schule hier Bedarf angemeldet, auch nicht auf direkte Nachfrage hin im Rahmen einer Schulleiter-Dienstberatung.“

 

 
 

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