Drucksache - DS/0771/VIII  

 
 
Betreff: Seniorenpolitik
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKE.Fraktion DIE LINKE.
   
Drucksache-Art:Große AnfrageGroße Anfrage
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
21.06.2018 
20. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin vertagt   
30.08.2018 
21. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin schriftlich beantwortet   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung

Sachverhalt
Anlagen:
Große Anfrage DIE LINKE. PDF-Dokument
Terminverlängerung BA  
Antwort BA PDF-Dokument

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

 

I. Soziales, Lebenssituation

1. Wie hoch ist der Anteil der Personen ab 65 Jahren an der Gesamteinwohnerzahl Lichtenbergs? Wie ist die Tendenz in den nächsten 15 bis 20 Jahren?

 

2. Wie viele Menschen ab 65 Jahren leben in Senioren-WGS (auch sogenannte Demenz-WGs) bzw. Einrichtungen der Seniorenpflege?

 

3. Wie viele im Bezirk Lichtenberg gemeldete Personen ab 65 Jahren erhalten Grundsicherung im Alter nach SGB XII (bitte getrennt nach Frauen und Männer angeben)?

 

4. Wie hoch ist der Anteil dieser Gruppe an der aller in Lichtenberg lebenden Personen ab 65 Jahren?

 

5. Wie hat sich die Zahl der Hilfeempfänger*innen seit dem Jahr 2013 bis heute entwickelt?

 

6. Wie viele Menschen in dieser Altersgruppe nutzen die Ausgabestellen der Berliner Tafeln in Lichtenberg (z. B. Ev. Kirchengemeinde Berlin Wartenberg, Ev. Paul-Gerhardt Gemeinde und Gemeindezentrum am Fennpfuhl) und andere Angebote der günstigen Lebensmittelausgabe, wie z. B. des Vereins Berliner Engel e.V.?

 

7. Wie viele Personen ab 65 Jahren sind in Lichtenberg im Besitz eines Wohnberechtigungsscheins?

 

II. Pflege

8. Wie viele Plätze für Tagespflege stehen im Bezirk insgesamt zur Verfügung und wie hoch ist die Auslastung?

 

9. Wie viele Personen in der Altersgruppe ab 65 Jahren nehmen Angebote der Tagespflege (Abholung von zu Hause sowie Aufenthalt von 8-15 Uhr in einer Einrichtung sowie Zurückbringen zum Wohnort) in Anspruch?

 

10. Wie macht das Bezirksamt Menschen auf Angebote der Tagespflege, die gegen Vereinsamung und auf soziales Miteinander ausgerichtet sind, aufmerksam? Wie viele Pflege- und Seniorenheime gibt es in Lichtenberg und wer betreibt sie?

 

11. Wie viele Frauen und Männer bewohnen die Lichtenberger Pflege- und Seniorenheime?

 

12. Wie viel Heimbeiräte Achtung: Teilhabe - sind gebildet und können sie ihre gesetzlichen Rechte wahrnehmen, ihre gesetzliche Pflicht erfüllen?

 

13. Ist das Bezirksamt zufrieden mit den Betreuungsmaßnahmen in den Pflegestützpunkten und Pflege- und Seniorenheimen des Bezirks? Welche Kontakte werden zu den Heimen gepflegt?

 

14. Kennen das Bezirksamt und der Ausschuss für Soziales der BVV die MDK – Beurteilungen der Heime in Lichtenberg (*MDK – Medizinische Dienst der Krankenkassen – ist die Institution, die im Auftrag der Krankenkassen die genannten Heime bewertet und Noten vergibt, die zur Imagepflege der Heime beitragen.)?

 

15. In welchen Stadtteilen werden Angebote der sogenannten „Kommstrukturen“ in den Seniorenfreizeiteinrichtungen besonders gut angenommen und in welchen Stadtteilen nicht?

 

16. In welchen Stadtteilen und wann will das Bezirksamt Angebote für Seniorenfreizeit ausweiten und welche Stadtteile können in der Rubrik „Seniorenfreizeiteinrichtungen“ als unterversorgt angesehen werden?

 

17. Welche Angebote hat die Oskar Freiwilligenagentur von und für Seniorinnen und Senioren bisher vermittelt?

 

III. Mobilität

18. Welche Maßnahmen hat das Bezirksamt bisher zur seniorengerechten Verkehrsraumgestaltung (Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Querungshilfen) unternommen bzw. bei der Verkehrslenkung Berlin bzw. dem Senat angeregt (wie z. B. ausreichend lange Grünphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger; gute und sichere Gehwege, aber auch Radwege; abgesenkte Bordsteine etc.)?

 

19. Welche Maßnahmen davon können als erfolgreich umgesetzt betrachtet werden?

 

20. Wie bewertet das Bezirksamt die Barrierefreiheit der S-Bahnstation in Lichtenberg und Hohenschönhausen und welche Maßnahmen unternimmt es, Barrierefreiheit auf allen Bahnhöfen herzustellen?

 

IV. Altersgerechtes Wohnen/ Versorgung

21. Welche Anstrengungen unternimmt das Bezirksamt, um zusammen mit den Wohnungsbauunternehmen  barrierefreies Wohnen zu ermöglichen?

 

22. Welche Wohnungsbauunternehmen haben welche ihrer vermieteten Wohngebäude nachträglich mit Aufzügen ausgestattet, damit Außentreppen nicht länger ein Hindernis für mobilitätseingeschränkte Personen sind?

 

23. Wie bewertet das Bezirksamt die wohnortnahe Versorgung älterer Menschen mit Waren des täglichen Bedarfs bezogen auf die einzelnen Stadtteile, insbesondere Gensinger Viertel, Karlshorst (Ehrlichstraße), Alt-Hohenschönhausen (Gehrenseestr./Wartenberger Straße) und welche Verbesserungs- und Lösungsmöglichkeiten sieht das Bezirksamt?

 

24. Welche Ideen bzw. Maßnahmen wird das Bezirksamt im Rahmen des Bündnisses für Wohnen für seniorenfreundliches Wohnen einbringen?

 

25. Wird das Bezirksamt die selbstorganisierte Mietenberatung mit einer besonders auf Seniorinnen und Senioren orientierte Arbeitsaufgabe ausstatten?

 

V. Gesundheit/ fachärztliche Versorgung

26. Wie bewertet das Bezirksamt die fachärztliche Versorgung bezogen auf die verschiedenen Stadtteile Neu-Hohenschönhausen, Alt-Hohenschönhausen, Fennpfuhl, Alt-Lichtenberg, Friedrichsfelde und Karlshorst, insbesondere mit Augenärzten, Hautärzten, Innere Medizin, Kardiologen und Orthopäden?

 

27. Wie viele Praxen der genannten Fachärzte befinden sich in den jeweiligen Stadtteilen?

 

VI. Teilhabe/Ehrenamt

28. Wie viel Seniorinnen und Senioren - nach dem Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz sind das über 60jährige - sind in Beiräte beim Bezirksamt berufen? Welche Aufgabe wurden ihnen zugeordnet?

 

29. Wie beurteilt das Bezirksamt die Zusammenarbeit mit der Bezirksseniorenvertretung und wie deren Mitwirkung an der Lösung der bezirklichen Aufgaben?

30. Welche Möglichkeiten hat das Bezirksamt, den Bekanntheitsgrad der Seniorenvertretung so zu beeinflussen, so dass an den in 3 Jahren stattfindenden Wahlen mehr als 7 % der Seniorinnen und Senioren teilnehmen?

 

31. Wie beurteilt das Bezirksamt das ehrenamtliche Engagement der über 60jährigen in Vereinen, Verbänden, Projekten und anderen Initiativen im Bezirk? Gibt es Unterschiede im Engagement von Frauen und Männern?

 

32. Welche Aktivitäten hat das Bezirksamt eingeleitet, um Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, Perspektiven aufzuzeigen, wie, wo und wann sie ihre Lebenserfahrungen und ihr Wissen und Können im Ehrenamt für das Zusammenleben der Bürgerschaft Lichtenbergs einbringen können?

 

33. Gibt es Kontakte zu anderen staatlichen Einrichtungen, wie z. B. zur Arbeitsagentur, um diese Frauen und Männer auf die Möglichkeiten des Ehrenamts nach der Berufstätigkeit einzustellen? Welchen Inhalts?

 

34. Was ist bisher aus dem „3. Handlungskonzept für die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren“ (DS/2113/VII) umgesetzt?

 

 
 

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