Drucksache - DS/1883/VII  

 
 
Betreff: Produktkatalog für den Kulturbereich reformieren
Status:öffentlichAktenzeichen:Schreiben BA v. 05.07.2016 (Zwb.)
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKE.Kultur
   
Drucksache-Art:Antrag zur BeschlussfassungBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
18.02.2016 
53. Sitzung in der VII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin überwiesen   
Kultur Entscheidung
05.04.2016 
46. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Ausschusses Kultur ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
21.04.2016 
55. Sitzung in der VII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag DIE LINKE. PDF-Dokument
BE Kultur PDF-Dokument
Schreiben BA (Zwb.)v. 05.07.2016  

Der Ausschuss Kultur empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung die Annahme der Drucksache 1883/VII:

 

Das Bezirksamt wird ersucht sich möglichst gemeinsam mit anderen Bezirken für eine grundlegende Reform der Ausgestaltung der "Kulturprodukte" des Produktkatalogs für Berlin, insbesondere "Kulturelle Angebote Dritter durch Bereitstellung von Infrastruktur" (Produkt 79402) und "Kulturelle Angebote" (Produkt 79404) einzusetzen, die die Realität der kulturellen und künstlerischen Produktion berücksichtigt, indem auch Vorbereitungs- bzw. Probezeiten in der Mengenerhebung angerechnet werden.

 

Begründung:

Der Ausschuss macht sich die Begründungsformulierung der antragstellenden Fraktion zu eigen.

Seit Jahren ist bekannt, dass diese Produkte für die Berechnung kultureller und künstlerischer Leistungen problematisch sind. Auch der Bericht zur aktuellen Situation der bezirklichen Kulturarbeit konstatiert, dass nicht nur Probleme mit dem Buchungsverhalten in den Bezirken existieren, sondern auch der Zuschnitt der Produkte an sich grundsätzlich falsch ist. Die genannten Produkte erwähnen zwar, dass es zu den kulturellen/künstlerischen "Produkten" der Vorbereitung bedarf, gezählt werden sollen aber nur die eigentlichen Angebots-/Aufführungsstunden. Mit der Initiative zur Überarbeitung der Produkte soll erreicht werden, dass die tatsächlich erbrachten Angebote auch hinsichtlich ihrer professionellen Qualität und der entsprechenden Vorbereitungszeit künftig angemessen dargestellt werden. Eine Vorgabe für die Art und Weise dieser Überarbeitung soll hier ausdrücklich nicht erfolgen; die denkbare Variationsbreite der Lösungen reicht von einer pauschalen, über eine abgestufte Berücksichtigung der in den Bezirken erbrachten "Leistungen" bis hin zur Herauslösung aus dem KLR-System.

 

Abstimmungsergebnis: 12 / 0 / 0

 
 

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