Newsletter Weiterbildung und Kultur September-Oktober 2026

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer

Liebe Leserinnen und Leser,

der Kultursommer in Lichtenberg geht in seine letzte Runde – und er endet mit Glanz. Die Lange Nacht der Bilder am 4. September lädt ein, Ateliers, Galerien und Kunsträume bis tief in die Nacht zu erkunden, darunter auch die Tour zu den B.L.O.-Ateliers. Am selben Abend eröffnet die Ausstellung mit Grafiken und Fotografien von Jürgen Wittdorf und Andreas Fux. Das 20. Seenfest am 5. September am Strandbad Orankesee bietet einen sommerlichen Abschluss unter freiem Himmel.

Wer Geschichte schätzt, kommt beim Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September auf seine Kosten – mit Führungen und Einblicken in Orte, die sonst verschlossen bleiben. Ausstellungen wie „Unschärfen der Ordnung” in der Galerie 100 oder das Begleitprogramm zur Ausstellung in der rk-Galerie laden parallel zum Verweilen und Nachdenken ein.

Bildung und gesellschaftliche Themen spielen in dieser Saison eine ebenso starke Rolle: Eine Lesung zum Weltalphabetisierungstag erinnert an die Kraft des geschriebenen Worts, während die VHS Lichtenberg mit Angeboten zu KI und digitalen Anwendungen zeigt, dass Weiterbildung im Alltag ankommen kann. Und eine besondere Auszeichnung verdient Erwähnung: Der Kabarettpreis DER EDDI 2026 geht in diesem Jahr an Mathias Tretter – herzlichen Glückwunsch!

Ich lade Sie herzlich ein, diesen farbenprächtigen Übergang vom Sommer in den Herbst mitzuerleben – mit allem, was Kunst, Kultur und Bildung in Lichtenberg zu bieten haben.

Mit besten Grüßen
Ihr
Martin Schaefer
Bezirksbürgermeister

News

Besprühter Bauzaun mit Schriftzug: Lange Nacht der Bilder

4. September: Nah an der Kunst: 19. Lange Nacht der Bilder

47 Kunstorte beteiligen sich und öffnen ihre Türen für Kunst und Kulturprogramme. Das jährliche Kulturhighlight des Bezirks wird im Kulturhaus Lichtenberg in der Treskowallee 112 um 17 Uhr in der Galerie, feierlich eröffnen.

Danach gehört der Abend der Lichtenberger Kreativszene: Zwischen 18 und 24 Uhr öffnen Ateliers und Galerien ihre Türen und präsentieren das breite Spektrum der Kunst in Lichtenberg. Interessierte haben den ganzen Abend die Gelegenheit, neue Werke und Kreativorte, Arbeitsprozesse sowie die Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenzulernen. An zahlreichen Orten können künstlerische Arbeitsschritte selbst erprobt werden.
Zur Orientierung und individuellen Planung der Kunst-Begegnungen liegt ein gedruckter Faltplan in öffentlichen Einrichtungen des Bezirks und den teilnehmenden Kunstorten bereit. Zudem sind online unter www.langenachtderbilder.de das komplette Programm mit allen Orten, Angeboten und Touren sowie weitere Informationen zu finden.

Um 18 Uhr starten sechs geführte Touren: Zu Fuß und mit dem Fahrrad können ausgewählten Ateliers erkundet werden. Begleitet werden die Touren von erfahrenen Guides aus Kunst und Kultur, die von Orten und Menschen erzählen. Anmeldungen zu den Touren sind bis 3. September 2026, 15 Uhr online auf der Homepage oder telefonisch unter (030) 553 22 76 möglich.

Wieder Seenfest

5. September: 20. Seenfest im Strandbad Orankesee

Konzerte, ein Kinderfest, Shows, Sport und Spiel – das alles und mehr bietet das 20. Seenfest am Sonnabend, 5. September 2026 von 14 bis 22 Uhr im Strandbad Orankesee in der Gertrudstraße 7, 13053 Berlin-Hohenschönhausen.

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) hat erneut die Schirmherrschaft über das Familienfest übernommen.
Fast alles dreht sich in diesem Jahr ums Thema „Was schwimmt da im Orankesee?“ An mehreren Ständen können Kinder und Eltern Lampions basteln und beim abendlichen Orankesee-Lampionumzug oder auf dem Heimweg zum Leuchten bringen. Ein Zauberkapitän bringt die Wasserwelt an den Strand und ein Weltmeister im Bodypainting verwandelt kleine und große Gäste in wundersame Wasserwesen. Eine große Tombola wartet mit vielen spannenden Preisen auf ihre Gewinner. Das 20. Seenfest wird vom Bezirksamt Lichtenberg mit Mitteln der bezirklichen Kulturförderung unterstützt.

Tag des offenen Denkmals

12.-13. September: Tag des offenen Denkmals

In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto “NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur”. Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 bundesweit im Rahmen der European Heritage Days statt. Alljährlich am zweiten Sonntag im September, in Berlin auch am Samstag davor, öffnen Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer und ehrenamtliche Denkmalfreundinnen und Denkmalfreunde die Türen zu sonst nicht allgemein zugänglichen Bau-, Boden- und Gartendenkmalen. In Berlin können Besucherinnen und Besucher in der Regel kostenfrei aus knapp 1.000 Angeboten in allen Bezirken auswählen. Damit ist das Denkmalwochenende das größte gemeinschaftlich organisierte Kulturprojekt Berlins.

Die Amalien-Orgel in der Erlöser-Kirche, das Revolutionsdenkmal Mies van der Rohes auf dem Zentralfriedhof Friedrichfelde oder das ehemalige Arbeiterhaus in Rummelsburg sind nur einige Denkmalhighlights, die im Bezirk Lichtenberg erkundet werden können. Das vollständige Programm Online: Bezirke – Tag des offenen Denkmals Berlin

Odesa-Platz Berlin-Karlshorst

Bis 17. September: Ausstellung „Augen auf Europa: Ukrainerinnen sehen die EU in Berlin“

Die Wander-Ausstellung zeigt einen künstlerischen Dialog zwischen Fotografie und Malerei von geflüchteten ukrainischen Frauen. Besucherinnen und Besucher können die Ausstellungsstücke in der ersten Etage des Rathauses von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr sehen. Das Projekt wird von der Berliner Senatskanzlei sowie dem Bezirk Lichtenberg gefördert. Der Eintritt ist frei.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage, wie in Berlin angekommene Ukrainerinnen die Stadt und Europa wahrnehmen. Aus rund 100 fotografischen Einreichungen wählte eine Fachjury 17 Motive aus. In der Ausstellung werden die Werke paarweise gegenübergestellt: Ein Foto in A4-Größe zeigt den realen Augenblick, ein Gemälde im A1-Format öffnet den Raum für die künstlerische Perspektive und thematisiert Brüche im Detail sowie visuelle Symbole der Resilienz.

Das Rathaus Lichtenberg bietet durch seine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Odesa den passenden Rahmen für das Projekt.

Art Week Berlin

9.-13. September: Berlin ArtWeek mit Beteiligung des Mies van der Rohe Hauses

Die Berlin Art Week feiert ihr 15. Jubiläum und präsentiert gemeinsam mit rund 120 Museen, Privatsammlungen, Projekträumen, Galerien sowie der Kunstmesse Positions Berlin Art Fair ein umfangreiches Programm über die gesamte Stadt hinweg. In diesem Jahr wird der Berlin Art Week Garten am Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie und der Gemäldegalerie zum zentralen Treffpunkt des Festivals.

Mit dabei ist auch das Mies van der Rohe Haus in Hohenschönhausen. Am 12. September eröffnet dort von 16 bis 21 Uhr die Ausstellung „A Screen of Trees“ (dt. „Ein Vorhang aus Bäumen“) des US-amerikanischen Künstlers Matt Browning. In seinen Arbeiten greift Matt Browning (*1984, lebt und arbeitet in New York) formale und technische Prinzipien traditioneller amerikanischer Holzverarbeitungstechniken auf, um das Medium Skulptur und die Strukturierung von Raum zu befragen.

Die Ausstellung im Mies van der Rohe Haus in der Oberseestr. 60, 13051 Berlin ist vom 13. September 2026 bis zum 10. Januar 2027 zu sehen. Geöffnet ist Di-So von 11-17 Uhr. Eintritt frei. www.miesvanderrohehaus.de

Kachel Kultursommer 2026.jpg

Kultursommer Lichtenberg bis zum 30. September

Unter dem diesjährigen Kampagnentitel „Lichtenberg. Mehr Sommer als du denkst“, werden besondere Veranstaltungen, Kulturorte und kreative Akteurinnen und Akteure im Bezirk sichtbar gemacht. Erstmals lädt der Kultursommer Lichtenberg Menschen aus dem Bezirk dazu ein, Sommerbotschafter zu werden.

Der Kultursommer Lichtenberg ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Lichtenberg in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur. Weitere Informationen: Kultursommer Lichtenberg 2026 – Mehr Sommer als Du denkst – Berlin.de

Kabarettpreis Der Eddi 2026

Kabarettpreis DER EDDI 2026 an Mathias Tretter

Der Berliner Kabarettpreis DER EDDI wird in diesem Jahr an den Leipziger Kabarettisten, Satiriker, Autor und Regisseur Mathias Tretter verliehen. Im feierlichen Rahmen wird der Preis am 4. Oktober im Kulturhaus Karlshorst überreicht. Mathias Tretter beschäftigt sich konsequent mit den wichtigen Themen unserer verzwickter werdenden Welt. Als scharfsinniger, politisch-philosophischer Sprachanalytiker gelingt es ihm, mit hohem intellektuellem Anspruch bestens zu unterhalten.

Zum 45. Jubiläum des EDDI-PREISES in diesem Jahr, der seit seiner erstmaligen Verleihung im Jahr 1981 auf den deutsch-deutschen Kabarettisten Edgar Külow (1925-2012) zurückgeht, setzen die Ausrichter auf den vielseitigen Mitbegründer des „Zentralrats des deutschen Humors” (2022).

DER EDDI, zweitälteste Kunstpreis für Kabarett in der Bundesrepublik wird seit 2015 durch den gleichnamigen und gemeinnützigen Verein in Kooperation und mit Unterstützung des Bezirks Berlin-Lichtenberg vergeben.

Kunstwoche Kommunale Galerien

2.-11. Oktober: Vielstimmig zusammen: Die Kunstwoche der Kommunalen Galerien

150 Künstler in 44 Ausstellungen in 36 Galerien – das ist die Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlin. Hier zeigt sich die Fülle der Berliner Kunstszene mit einem vielfältigen und kostenfreien Ausstellungsprogramm. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen erzählen von neuen Perspektiven für unsere Gegenwart und Zukunft. Alle Lichtenberger Kommunalen Galerien sind Bestandteil des Programms und zeigen ihre aktuellen Ausstellungen.

Der Kunstverein Tiergarten ist zu Gast in der rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Rathaus Lichtenberg und entwirft mit „Future Archives / Archive Futures“ mögliche Perspektiven für die Zukunft. Für Kinder, Jugendliche und Familien findet parallel zur Kunstwoche das Workshop Programm YOUNG statt. Das detaillierte Programm der Kunstwoche 2026 wird ab Anfang September auf der Website der Kommunalen Galerien Berlin veröffentlicht.

Kunst und Kultur

Anna Berndtson bei ihrer sechsstündigen Performance "Hourglass" (dt. Stundenglas), 2017

Archive des Ephemeren - Begleitprogramm zur Ausstellung in der rk-Galerie

Wie lassen sich Bewegung, Erinnerung und sinnliche Erfahrung archivieren Phänomene, die sich ihrer Fixierung entziehen und im Moment ihres Erscheinens bereits zu verschwinden beginnen?
Die Ausstellung versammelt fotografische, filmische, installative und performative Positionen, die sich mit den Bedingungen des Bewahrens und Wiederaufrufens flüchtiger Prozesse auseinandersetzen. Im Zentrum steht die Frage nach den materiellen, körperlichen und medialen Grenzen des Archivs: Was bleibt, wenn das Ereignis vergangen ist, und welche Formen des Speicherns können dem Ephemeren gerecht werden? Die Ausstellung ist noch bis zum 25. September in der rk-Galerie, Möllendorffstr. 6 im Rathaus Lichtenberg zu sehen. Geöffnet ist Mo-Fr von 10-18 Uhr. Eintritt frei.

Begleitprogramm:
Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr
Klänge kartographieren im Rahmen von Lange Nacht der Bilder mit Udo Noll, Klangarchiv radio aporee.

Mittwoch, 16. September 2026, 18 Uhr
Orte erinnern, Memory Practice, Distanz, 2026, Buchvorstellung mit Hadas Tapouchi

Mittwoch, 23. September 2026, 11–19 Uhr
Ad hoc Re-Performance Berlin, Langzeitperformance von Anna Berndtson

Ausstellung - ÄTHERISCHE SCHÖNHEIT DER NATUR

Bis 30. Oktober: Ausstellung – Ätherische Schönheit der Natur in der Galerie im Kulturhaus Karlshorst

Werke von Lili Yuan. Zur Eröffnung Lange Nacht der Bilder am Freitag, 4. August 2026 ab 20.00 Uhr Einblicke in die Tusche-Malerei mit Lili Yuan. Galerie im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin. Geöffnet Mo-Fr von 10-18 Uhr. Eintritt frei.

Stadtbibliothek

Öffnungszeiten

Mehr Zeit für die Bibliothek am Wochenende

Die Stadtbibliothek Lichtenberg lädt mit erweiterten Öffnungszeiten und einem abwechslungsreichen Wochenendprogramm zum Mitmachen ein. Ob kreative Workshops, Musik für Kinder, Veranstaltungen rund um Achtsamkeit, Lesungen oder gemeinsame Aktionen für Familien – hier ist Zeit für Begegnung, Lernen und neue Ideen. Alle vier Bibliotheken sind samstags bis 19 Uhr geöffnet. Die Anton-Saefkow-, Bodo-Uhse (öffnet voraussichtlich am 8. Oktober)- und Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek öffnen zusätzlich sonntags von 9 bis 19 Uhr.

Bodo-Uhse-Bibliothek

Bodo-Uhse-Bibliothek wegen Baumaßnahmen weiterhin geschlossen

Die Bodo-Uhse-Bibliothek am Tierpark ist noch bis voraussichtlich 7. Oktober geschlossen. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch hier.

Tommi Games Award

Aufruf zur Teilnahme an der Kinderjury für den TOMMI Games Award

Die Stadtbibliothek Lichtenberg lädt auch in diesem Jahr Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren ein, Mitglied der Kinderjury für den renommierten TOMMI Games Award 2026 zu werden. Die Anmeldefrist für die Kinderjury hat begonnen und endet am 14. September 2026.
Der TOMMI, der jedes Jahr Konsolenspiele, Apps und Lernsoftware für Kinder auszeichnet, bietet den jungen Teilnehmenden eine einzigartige Gelegenheit, neue Spiele zu testen und ihre Favoriten zu wählen. Gesucht werden Kinder und Jugendliche, die gerne spielen und ihre Meinung zu den nominierten Spielen abgeben möchten.

Das Anmeldeformular kann unter www.kindersoftwarepreis.de heruntergeladen oder in der Anna-Seghers-Bibliothek abgeholt werden. Anmeldungen sind vor Ort sowie per E-Mail an anna.seghers.bibliothek@lichtenberg.berlin.de möglich.

Die Jury trifft sich an sechs Terminen in der Anna-Seghers-Bibliothek am Prerower Platz 2, 13051 Berlin-Hohenschönhausen: 8., 15., 22. und 29. Oktober sowie 5. und 12. November 2026, jeweils von 15 bis 18 Uhr.
Bewerberinnen und Bewerber sollten an mindestens vier Terminen teilnehmen können. Bei den Treffen testen die Jurymitglieder ausführlich verschiedene Spiele und diskutieren gemeinsam ihre Eindrücke. Dabei lernen sie nicht nur, ihre eigene Meinung zu formulieren, sondern auch, die Perspektiven anderer zu berücksichtigen und zu bewerten.

Lesung Heimat Die Kunst der Einfachheit

Geschichten über Heimat – Lesung zum Weltalphabetisierungstag

Was bedeutet Heimat? Ist es ein Ort, ein Mensch oder ein Gefühl? Diesen Fragen widmet sich die Lesung „Einfach lesen! Geschichten zum Thema Heimat“ in der Anton-Saefkow-Bibliothek im Linden-Center am Prerower Platz. Autorin Alexandra Lüthen liest Geschichten aus dem Buch Heimat in Einfacher Sprache. Ergänzt wird die Veranstaltung durch persönliche Texte von Teilnehmenden des Lernhauses der Margarete-Steffin-Volkshochschule Lichtenberg. Die Lesung lädt dazu ein, unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven auf Heimat kennenzulernen. Gleichzeitig zeigt sie, wie verständliche Sprache den Zugang zu Literatur und Kultur erleichtern kann. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstaltung barrierefrei zugänglich. Anmeldungen unter 030 90296 3790, spontane Besuche sind willkommen.

Digitale Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben

KI und digitale Anwendungen verständlich erklärt

Sprachassistenten, Staubsaugerroboter oder Programme, die Texte und Bilder erstellen: Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet in der Stadtbibliothek Lichtenberg verschiedene Informations- und Beratungsangebote.

Dazu gehört unter anderem die Veranstaltung „KI-Koffer für Seniorinnen“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Die Veranstaltungen vermitteln Grundlagen zu Künstlicher Intelligenz, stellen praktische Anwendungen vor und greifen Themen wie Datenschutz oder generative KI auf. Angeboten wird der „KI-Koffer für Seniorinnen“ am 14. September um 14.30 Uhr in der Bodo-Uhse-Bibliothek, am 7. Oktober in der Anton-Saefkow-Bibliothek sowie am 12. November um 13.30 Uhr in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek.

Zudem vermittelt in der Bodo-Uhse-Bibliothek die Reihe „Digitalität im Alltag“ (https://www.berlin.de/land/kalender/index.php?detail=288473) praktische Kenntnisse für den Umgang mit digitalen Medien. Ab Mitte Oktober findet jeden Donnerstag im zweiwöchigen Wechsel ein Workshop von 15 bis 16 Uhr oder eine Technik-Sprechstunde von 14 bis 17 Uhr statt.

Unterstützung bei Fragen zu Smartphone, Tablet, Internet und digitalen Anwendungen bietet außerdem das Projekt Digital-Zebra an allen vier Bibliotheksstandorten.

Museum und Geschichte

Björn Ahlhelm - Leiter des Museums Lichtenberg

Björn Ahlhelm ist neuer Leiter des Museums Lichtenberg

Nach vielen Jahren in den Schlössern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg beginnt für Björn Ahlhelm nun ein neues Kapitel: die Geschichte Lichtenbergs.

Als Historiker bringt er umfangreiche Erfahrung aus der Museumsarbeit mit. Ob Vermittlungsformate, Ausstellungen, Veranstaltungen oder digitale Angebote wie Audioguides – seit über 20 Jahren gestaltet er Museen aktiv mit. Zuletzt leitete er den Schlossbereich im Schloss Schönhausen, zuvor war er unter anderem im Jagdschloss Grunewald, im Schloss Cecilienhof sowie für das Deutsche Historische Museum und das Museum für Kommunikation tätig.

BLO-Ateliers

4. September: Lange Nacht der Bilder: Tour 4 „Gisela bis B.L.O.-Ateliers“

Das Museum Lichtenberg wird zum Teil einer Tour im Rahmen der 19. Langen Nacht der Bilder!

Tour 4: Start: 18 Uhr mit Andreas Kaiser. Stationen: Gisela – Freier Kunstraum, Giselastraße 12, Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, LichtenGarten Studio & Gallery, Türrschmidtstraße 12, Studio Theo Thiesmeier, Pfarrstraße 133, da-her, Pfarrstraße 125, Jelängerjelieber, Kaskelstraße 49, B.L.O. Ateliers | Lockkunst e. V., Kaskelstraße 55

Die Anmeldung erfolgt unter: https://langenachtderbilder.de/

Ausstellung Andreas Fux

4. September: Ausstellungseröffnung Jürgen Wittdorf und Andreas Fux – Grafiken und Fotos

Das Museum präsentiert künstlerische Positionen zum Thema queeres Leben in Lichtenberg. Kuratiert wird die Ausstellung von Stephan Koal, dem Leiter des Kunstvereins Ost – KVOST. Gezeigt werden Werke von zwei mit Lichtenberg verbundenen Künstler*innen: Jürgen Wittdorf und Andreas Fux.

Die Präsentation findet parallel zur Sonderausstellung „Klingel bei Anna – 100 Jahre queeres Leben in Lichtenberg“ statt und läuft bis zum 24.01.2027.

Die Ausstellung eröffnet im Rahmen der Langen Nacht der Bilder um 18 Uhr im Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstr. 24, 10317 Berlin.

Museum Lichtenberg im Stadthaus

4. September: Museumssonntag: Spannende Führung durch die Dauerausstellung & Kreativ-Workshop

Zwischen 15 und 17 Uhr kann bei einer Führung durch die Dauerausstellung in die Geschichte des Bezirks spannenden Erzählungen gefolgt werden und Lichtenberg aus neuen Perspektiven erleben. Im Anschluss wird es kreativ: malen, basteln, schreiben – hier können kleine und große Hände eigene Kunstwerke gestalten und das Erlebte direkt umsetzen. Hilfen und Anregungen geben dabei die Kunsthistorikerin Susanne Sabouri und der Künstlerin Anastasia Mikhaylova. Das Angebot ist kostenlos und es ist keine Anmeldung notwendig. Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin.

Fotografie der Vertragsarbeiter*innensiedlung in der Gehrenseestr.1, Berlin-Lichtenberg

10. September, 10–14 Uhr: Bustour - Aus Vietnam und Mosambik nach Lichtenberg

Eine Bustour zu Arbeitsstätten und Wohnheimen ehemaliger Vertragsarbeiter*innen. Mit den Zeitzeug*innen Tamara Hentschel, ehemalige Betreuerin vietnamesischer Arbeiterinnen und Antonio da Silva, der als Vertragsarbeiter aus Mosambik nach Berlin kam.

In nur zehn Jahren, von 1980 bis 1990, kamen ca. 81.600 Arbeitskräfte aus Vietnam und Mosambik in die DDR. Die massive Erhöhung ausländischer Werktätiger in diesen Jahren erfolgte angesichts des Arbeitskräfte- und Devisenmangels der DDR, der existenzbedrohend geworden war. Die so genannten Vertragsarbeiter*innen erhielten zeitlich begrenzte Verträge. Sie arbeiteten gruppenweise in Berliner Betrieben und wohnten in Arbeiterwohnheimen. Mit der Wiedervereinigung verloren die meisten ihren Arbeits- und Wohnheimplatz. Viele kehrten in ihr Heimatland zurück, andere blieben und leben seither als Nachbarn und Mitbürgerinnen in dieser Stadt.

Die letzte Station ist das Dong-Xuan-Center, das von einem ehemaligen Vertragsarbeiter gegründet wurde und sich zu einem vitalen vietnamesischen Wirtschafts- und Kulturstandort in Berlin entwickelt hat. Von dort fahren wir zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Wer möchte, kann noch bleiben. Direkt vor dem Center-Eingang halten die Straßenbahnen M8 und 21. Dr. Margret Kampmeyer wird in das Thema einführen und die Tour betreuen.

Treffpunkt: Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin, Seminarraum (2. Stock). Die Abfahrt erfolgt etwa 150 Meter vom Museum entfernt. Die Bustour ist kostenfrei; Mittagessen 5 € (reiner Unkostenbeitrag). Eine Anmeldung ist erforderlich und bitte ausschließlich via E-Mail an das Museum zu richten: info@museum-lichtenberg.de

Gedenktafel Hohenschönhausen

11. September: Gedenktafel für Alt-Hohenschönhausen

Zur feierlichen Übergabe der Gedenktafel über die Geschichte von Alt-Hohenschönhausen am 11. September 2026, 17 Uhr am Standort Degnerstraße 30/32, 13053 Berlin laden Sie herzlich ein: Martin Schaefer, Bezirksbürgermeister, Manfred Becker, Vorsitzender der Gedenktafelkommission. Es spricht: Barbara Mewis, Lokalhistorikerin.

Vor über 100 Jahren bildete sich aus dem heutigen Alt-Hohenschönhausen zunächst eine märkische Land- und Berliner Randgemeinde. Das sich über seine alten Grenzen ausdehnende Berlin ließ ab 1920 aus dem früheren mittelalterlichen Dorf einen Teil Groß Berlins werden. Bis heute ist der in historisch kurzer Zeit vollzogene Wandel von Alt-Hohenschönhausen entlang der heutigen Degner- und Konrad-Wolf-Straße sichtbar. In wichtigen Etappen führt die Stele die industrielle und städtische Geschichte, aber auch den politischen Wandel auf.

Anstoß für die Gedenktafel gab der bereits 1899 aufgenommene elektrische Straßenbahnbetrieb an der heutigen Degnerstraße. Erarbeitet wurde sie von der Lichtenberger Gedenktafelkommission, finanziert aus dem Lichtenberger Fonds für Erinnerungskultur und unter stützt von der Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN.

Neu-Hohenschönhausen

12. September, 14 Uhr: Führung Modellregion für die Gegenwart? Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen

Mit Historiker Dr. Thomas Thiele. Treffpunkt: Tram-Station Zingster Straße/Prerower Platz, Zugang Linden-Center (Tram M 5, 17). Kostenfrei.

Vier Führungen laden dazu ein, auf ein Jahrhundert Baugeschichte zurückzuschauen, in der Maßstäbe gesetzt wurden, die noch immer für das heutige Bauen Anregungen bereithalten, um schnell, effektiv und sozial ausgerichteten Wohnraum zu schaffen. Ein Projekt des Förderkreises Museum Lichtenberg im Stadthaus e.V. gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin aus Mitteln des Fonds Kulturförderung Lichtenberg

Quiztool

18. September, 18:30 Uhr: Klingel bei…? Begleitprogramm zur Ausstellung „Drag Quiz mit Katharina Katastrophe und Karma Attitude“

Wer kennt sich am besten mit queerer Geschichte und Popkultur aus? Katharina Katastrophe und Karma Attitude – bekannt aus dem Berliner SchwuZ und als Hosts von QueerKosmos – laden zum großen Drag Quiz ein. Tretet in Team Karma oder Team Katastrophe gegeneinander an und sammelt Punkte für den Sieg.

progressive pride flagge wird von zwei Händen gehalten vor blauem Himmel

21. Oktober, 18.30 Uhr: Klingel bei…? Begleitprogramm zur Ausstellung „Panel-Diskussion: Was heißt „queer“ auf…?

Migrationsgeschichte und Queerness prägen viele Lebensrealitäten zugleich. In der Panel-Diskussion sprechen queere Migras aus Lichtenberg und Berlin darüber, wie Herkunft, Identität und gesellschaftliche Ausgrenzung zusammenwirken. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Intersektionalität, Doppelmarginalisierung und gelebte Erfahrungen. In Kooperation mit der AG Migrantische Linke Lichtenberg.

Volkshochschule Berlin-Lichtenberg

Cover Herbstsemesterprogramm VHS Lichtenberg

VHS Lichtenberg startet in das Herbstsemester mit KI, neuem Bildung-Zeit-Angebot und Grundbildung

Die Margarete-Steffin-Volkshochschule Berlin-Lichtenberg bietet über 800 Kursen im Herbstsemester von August bis Dezember 2026.

Im Programmbereich Sprachen stehen rund 180 Kurse in 13 verschiedenen Sprachen zur Auswahl. Rund ein Drittel aller Kurse finden online statt.
Das Herbstprogramm setzt auf KI und digitale Kompetenzen: Mit über 15 Kursen zu Künstlicher Intelligenz – von Prompt Engineering über KI-gestützte Tools bis zur praktischen Anwendung im Büroalltag – antwortet die VHS auf die drängendsten Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes.

Ein Highlight im Dezember ist der neue Bildungszeit-Kurs „Verborgen in Lichtenberg“ in Kooperation mit dem Stasi-Unterlagen-Archiv.

Mit einer neuen Lernhaus-Gruppe in Neu-Hohenschönhausen ab Herbst bringt die VHS Lichtenberg Grundbildungsangebote näher zu den Menschen im Bezirk. Das Lernhaus bietet kostenfrei und ohne Leistungsdruck einen geschützten Raum, um Deutsch, Mathematik und digitale Grundlagen zu vertiefen.

Das komplette Kursangebot liegt im gedruckten Programmheft, in der VHS und an vielen Orten im Bezirk aus oder digital unter www.vhs-lichtenberg.de.
Weitere Informationen und Beratung zum Herbstsemester: telefonisch unter (030) 90296-5971 oder per E-Mail unter vhs@lichtenberg.berlin.de .

Impressum

Newsletter Weiterbildung und Kultur in Lichtenberg
Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihr Ansprechpartner: Hanno Fischer
Telefon 030 90296-3758 | Kultur.news@lichtenberg.berlin.de
Internet: Kommunale Kultur und Bildung in Berlin-Lichtenberg
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