Wie lassen sich Bewegung, Erinnerung und sinnliche Erfahrung archivieren Phänomene, die sich ihrer Fixierung entziehen und im Moment ihres Erscheinens bereits zu verschwinden beginnen?
Die Ausstellung versammelt fotografische, filmische, installative und performative Positionen, die sich mit den Bedingungen des Bewahrens und Wiederaufrufens flüchtiger Prozesse auseinandersetzen. Im Zentrum steht die Frage nach den materiellen, körperlichen und medialen Grenzen des Archivs: Was bleibt, wenn das Ereignis vergangen ist, und welche Formen des Speicherns können dem Ephemeren gerecht werden? Die Ausstellung ist noch bis zum 25. September in der rk-Galerie, Möllendorffstr. 6 im Rathaus Lichtenberg zu sehen. Geöffnet ist Mo-Fr von 10-18 Uhr. Eintritt frei.
Begleitprogramm:
Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr
Klänge kartographieren im Rahmen von Lange Nacht der Bilder mit Udo Noll, Klangarchiv radio aporee.
Mittwoch, 16. September 2026, 18 Uhr
Orte erinnern, Memory Practice, Distanz, 2026, Buchvorstellung mit Hadas Tapouchi
Mittwoch, 23. September 2026, 11–19 Uhr
Ad hoc Re-Performance Berlin, Langzeitperformance von Anna Berndtson