Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nachdem das Hospitationsprogramm „LoGo Europe“ in den vergangenen Jahren nicht angeboten werden konnte, besteht nun wieder die Möglichkeit, eine Hospitation im europäischen Ausland zu absolvieren – allerdings unter veränderten Rahmenbedingungen:
Seit über 20 Jahren entsendet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowohl Azubis als auch Berufsbildungspersonal zu Hospitationen in andere europäische Verwaltungen.
Schon ab diesem Jahr, aber auch 2027 und 2028 haben Mitarbeiter aus den Bezirksverwaltungen, die neben ihren eigentlichen Tätigkeiten auch Auszubildende anleiten oder Berufsschüler betreuen, über die SenBJF die Möglichkeit, eine Erasmus+-finanzierte Hospitation von bis zu 28 Tagen (zuzüglich Anreise- und Abreisetag) in einer anderen europäischen Verwaltung durchzuführen.
Aufgrund der Projektförderung durch Erasmus+ ist es unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme, dass diese Mitarbeiter tatsächlich eine Mitverantwortung für die Ausbildung der Azubis in deren Praxisstellen tragen. Das bedeutet, sie erteilen ihnen Aufgaben und arbeiten mit ihnen zusammen. Dies ist durch die jeweiligen Vorgesetzten schriftlich auf einem dafür vorgesehenen Formular zu bestätigen.
Die Auswahlgespräche mit den Bewerbern erfolgen im Bezirksamt. Alle weiteren Formalitäten wie die Projektinformationsveranstaltung, die Vertragsunterzeichnung, die Überweisung der Stipendienpauschale (80 % vor Ausreise, 20 % nach Bestätigung des Abschlussberichts), die Abrechnung etc. erfolgen durch das Team von GoEurope.
Die EU-Beauftragte unterstützt bei der Identifizierung geeigneter Hospitationsstellen. Es wird natürlich auch wieder möglich sein, eigene Kontakte für die Organisation der Verwaltungshospitation zu nutzen.
Die Bewerbung erfolgt über die EU-Beauftragte und umfasst folgende Unterlagen:
1. Europass-Lebenslauf
2. Motivationsschreiben
3. Beschreibung des Vorhabens
4. Hospitationsvertrag / Bestätigung über Hospitation
5. Anmeldeformular (online)
6. Genehmigung des Lernauftrags durch Vorgesetzte/n
7. Bestätigung der Berufsbildungsverantwortung
Für Hospitationen im Jahr 2026 sind die Bewerbungsunterlagen bis zum 24.07.2026 einzureichen. Die Bewerbungsgespräche finden Anfang August statt. Das Vertragsseminar ist für den 01.09.2026 von 15:00 bis ca. 16:30 Uhr vorgesehen. Der Hospitationsbeginn ist für den 25.10.2026 geplant.
Die nächste Bewerbungsfrist ist der 10.02.2027. Das zugehörige Vertragsseminar findet am 02.03.2027 von 15:00 bis 16:30 Uhr statt. Der Hospitationsbeginn ist für Anfang April 2027 vorgesehen. Zwischen Vertragsseminar und Ausreise zur Hospitationseinrichtung sollten idealerweise mindestens 8 Wochen liegen.
Abschließend noch ein paar wichtige Hinweise vorab:
1. Inklusion ist ein wichtiges Projektanliegen. Sollten Sie mobilitätseingeschränkt sein bzw. über eine anerkannte Behinderung verfügen, geben Sie das bitte bei Ihrer Bewerbung an, weil Erasmus+ hier ggf. zusätzliche Möglichkeiten bietet.
2. Die Arbeitszeit am Hospitationsort richtet sich nach den dort geltenden Gepflogenheiten. Berliner öffentliche Feiertage gelten am Hospitationsort nicht. Auch die jeweilige Arbeitsdauer ist an die Hospitationsverwaltung anzupassen.
3. Teilzeit ist während der Projektteilnahme nicht möglich.
Für Rückfragen, Hinweise und Anmerkungen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung.
Mit freundlichen Grüßen
Nino Ushikishvili