Beauftragte für Menschen mit Behinderung

Bild von Regina Vollbrecht
Regina Vollbrecht
Bild: Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Bezirksamtes Reinickendorf

Ich möchte Sie auf meiner Internetseite herzlich willkommen heißen! Sie finden im Folgenden erste Informationen zu meiner Arbeit.

Als Beauftragte für Menschen mit Behinderung in Reinickendorf bin ich Ansprechpartnerin für den Bezirk, alle Behindertenverbände, Selbsthilfegruppen, Vereine, Projekte und freie Träger, die spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung bereit halten.

Gern können Sie sich aber auch als betroffene Person bei Fragen an mich wenden, ich stehe Ihnen beratend zur Seite. Ohne Voranmeldung können Sie jeden Dienstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in die Sprechstunde zu einem persönlichen Gespräch kommen. Weitere Termine sind telefonisch zu vereinbaren.

Die Förderung der Barrierefreiheit ist unter anderem eines der wichtigsten Ziele meiner Arbeit. Barrierefreiheit ist die Voraussetzung von Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Sie ist der Grundstein für ein inklusives Leben. Der Abbau von Barrieren bezieht sich auf alle Lebensbereiche wie beispielsweise Wohnen, Ausbildung, Arbeit, Freizeit.

Neben dem Abbau der baulichen Barrieren ist es mir wichtig, die Mitbürgerinnen und Mitbürger durch Maßnahmen der Bewusstseinsbildung zu sensibilisieren. Dies möchte ich beispielsweise durch Ausstellungen und Schulbesuche erreichen.

Als Beauftragte für Menschen mit Behinderung arbeite ich mit dem bezirklichen Beirat für Menschen mit Behinderung zusammen, der einmal im Monat tagt. Im Beirat sind Mitglieder verschiedener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen aktiv.

Bei meiner Arbeit unterstützt mich meine Mitarbeiterin Frau Wellmann.

Lesung im Dunkeln

Am 12.02.2020 liest die Beauftragte für Menschen mit Behinderung Regina Vollbrecht gemeinsam mit der Reinickendorfer Krimiautorin Bettina Kerwien aus ihrem Buch “Au revoir, Tegel”. Sie veröffentlichte ihren neuen Roman am 16.09.2019 und darum geht es:

Dezember 1974: West-Berlin ist stolz auf seinen soeben eröffneten Flughafen Tegel-Süd. Der hochmoderne Airport im französischen Sektor gilt als Berlins neues Tor zur Welt.
Doch da gerät die neueste Errungenschaft der Inselstadt aufgrund einer Schreckensnachricht in die Schlagzeilen: Als Reisende eines Tages nichtsahnend in der Ankunftshalle auf ihr Gepäck warten, dreht plötzlich ein Toter auf dem Kofferband seine Runden. Sofort steht fest: Der Mann ist ermordet worden.
Was ist das Besondere dieser kostenlosen Lesung? Die Lesung findet in den Seminarräumen des Vereines Berliner Unterwelten e.V. statt. Der Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert seit 1997 unterirdische Bauwerke der Bundeshauptstadt und macht sie, sofern möglich, der Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen zugänglich. Bettina Kerwien freut sich auf diese Veranstaltung an diesem besonderen Ort, unter besonderen Bedingungen. Der Raum wird nur von einer Lampe, die Frau Kerwien zum Lesen braucht, beleuchtet. Regina Vollbrecht kann ohne Licht lesen, sie nutzt die Punktschrift. Die blinde Beauftragte für Menschen mit Behinderung liest Texte mit dem PC, der über eine Sprachausgabe und eine Breillezeile verfügt. Anschließend druckt die Reinickendorferin für diesen Anlass die Textpassagen mit ihrem Drucker in Brailleschrift. Die Zuhörer erleben das Lesen durch die blinde Beauftragte in einer für sie neuen Weise. Sie dürfen im Anschluss gern Fragen zur Brailleschrift und anderen Themen, die Menschen mit Behinderung betreffen, stellen.

wann: Mittwoch, 12.02.2020 um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
wo: Unterwelten e.V., Brunnenstr. 142, 13355 Berlin

Interessierte Zuhörer melden sich bitte namentlich bei der Beauftragten für Menschen mit Behinderung Regina Vollbrecht, telefonisch unter 90294-5007 oder per Mail
Regina.Vollbrecht@reinickendorf.berlin.de bis zum 10.02. an. Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei zu erreichen.

28. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung am Samstag, dem 25.05.2019

Am Sonnabend, dem 25.05.2019, hatte die Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Bezirkes Reinickendorf alle Berlinerinnen und Berliner zum 28. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung eingeladen. Die Veranstaltung fand im Einkaufszentrum Märkisches Zentrum statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Bezirksbürgermeister Frank Balzer, Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen, der Beauftragten für Menschen mit Behinderung Regina Vollbrecht und der Leiterin für soziale Quartiersentwicklung der GESOBAU Helene Böhm. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte auch in diesem Jahr Bezirksbürgermeister Frank Balzer übernommen.

Von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr hatten die Besucher die Gelegenheit, sich bei 45 Verbänden, Selbsthilfegruppen und Hilfsmittelherstellern über deren Angebote zu informieren. Von 10:00 Bis 13:00 Uhr bot die BVG die Möglichkeit an, das Ein- und Aussteigen in den Bus mit Rollstuhl oder Rollator unter Anleitung auszuprobieren. Weitere bewährte Institutionen wie die Advita Pflegedienst GmbH, VDK Reinickendorf Sozialverband Berlin Brandenburg e.V. und die beiden in Reinickendorf tätigen Mobilitätshilfedienste standen für Fragen zur Verfügung. Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung freute sich sehr, sechs neue Aussteller zu begrüßen. Zu ihnen gehörten unter anderem die PIK Pflege im Kiez GmbH, die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung Reinickendorf VDK oder die Borgell Sanisolutions GmbH.

Bei kühlen Temperaturen erlebten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Büh-nenprogramm mit Showtanzgruppen und vielen engagierten Künstlerinnen und Künstlern. Mit dabei waren unter anderem die Musikerinnen und Musiker vom Blasorchester „The Hornetz“ der Musikschule Reinickendorf, der Square Dance Club “Hippo Hubbus”, die Berliner Fahnenschwinger e.V. und viele andere mehr. Erstmalig treten „The Tap Dance-Oldies“, die „TAM TAM – Kiezband Borsigwalde“ und die “Behind The Curtins” unter der Leitung von Harry Collin auf. Für besondere Stimmung am Schluss sorgte der Auftritt der Akrobatikgruppe vom Pfefferwerk.

Neu in diesem Jahr war ein Quiz mit zehn Fragen zu den Verbänden, die sich auf der Veranstaltung präsentierten. Die Preise wurden überreicht, bevor die Beauftragte für Menschen mit Behinderung die verabschiedenden Worte übernahm.

Moderiert wurde das siebenstündige Programm in diesem Jahr von Eberhard Dietrich, er selbst ist blind und Chefredakteur des Radiosenders “Ohrfunk”.

Aufgabenprofil

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Beirat für Menschen mit Behinderung

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Bild: Bezirksamt Reinickendorf

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Mobilitätshilfedienste in Reinickendorf

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Bild: Robert Kneschke / Fotolia.com

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Informationen, Links und Downloads

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