Am Dienstag, 2. Dezember 2025, laden Lichtenbergs Bezirksstadträtin Filiz Keküllüoğlu, die Lichtenberger Anlaufstelle für Bürgerbeteiligung (LAB) und das Umwelt- und Naturschutzamt alle Anwohnenden zur zweiten öffentlichen Info-Veranstaltung zum Entwicklungskonzept Große-Leege-Straße ein. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Equippers Berlin in der Landsberger Allee 225 in 13055 Berlin statt.
Im Mittelpunkt des Abends steht die neue, vierte Variante des Konzepts, die auf Grundlage der bisherigen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde. Sie wird auf der Veranstaltung erstmals detailliert vom Umwelt- und Naturschutzamt sowie dem beauftragten Planungsbüro studio polymorph Landschaftsarchitekten vorgestellt. Die neue Variante greift zahlreiche zentrale Anliegen der Anwohnerschaft auf – darunter den Wunsch nach mehr Grün und Schatten, barrierefreien und sicheren Wegen, besserer Aufenthaltsqualität sowie nach ausreichend Parkplätzen in der Umgebung.
Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz, Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): „Die Beteiligung der Anwohner:innen ist mir sehr wichtig und bildet die Grundlage guter Planung. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll lokales Wissen ist. Vielen Dank an alle, die unserer Einladung gefolgt sind und ihre Hinweise, Erfahrungen und Wünsche in den Prozess eingebracht haben – ob online, per E-Mail oder vor Ort. Viele Anregungen wurden aufgenommen und flossen direkt in die neue vierte Variante ein. Daher lade ich die Nachbarschaft herzlich ein, sich das gemeinsam mit ihr erarbeitete Ergebnis anzuschauen.“
Das Entwicklungskonzept Große-Leege-Straße fußt auf einer datenbasierten Analyse des Umwelt- und Naturschutzamtes und wird im Rahmen einer durch den Doppelhaushalt 2024/2025 finanzierten und von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossenen Machbarkeitsstudie erarbeitet. Ziel ist es, die Grünflächen und den Straßenraum langfristig klimaresilienter, grüner und nutzerfreundlicher zu gestalten.
Gebaut wird erst, wenn die notwendigen Investitionsmittel zur Verfügung stehen. Im Haushalt 2026/2027 sind keine Mittel für eine bauliche Umsetzung enthalten. Die weitere Planung, Entwicklung und Realisierung hängen von der Akquise und Bewilligung von Fördermitteln bzw. von zukünftigen bezirklichen Mitteln ab, worüber die Bezirksverordnetenversammlung entscheidet. Ein Baubeginn ist daher frühestens nach der Sicherstellung der Finanzierung denkbar.
Mehr Informationen und Fakten gibt es online unter: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/geschaeftsbereich-03-ordumver/nachrichten/artikel.1617957.php