Bezirksamt Lichtenberg ruft zum Gießen von Straßenbäumen auf

Pressemitteilung vom 01.07.2025

Das Bezirksamt bittet alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, beim Gießen von öffentlich zugänglichen Jungbäumen zu helfen. Die Bäume benötigen ein- bis zweimal pro Woche rund 100 Liter – das sind acht bis zehn Zehn-Liter-Eimer. Optimal ist das Gießen morgens oder abends, wenn weniger Wasser verdunstet.

Die lang anhaltende Hitze und die teils extreme Trockenheit setzen besonders den Jungbäumen im Bezirk zu. Ihre Wurzeln reichen noch nicht tief genug, um Wasser aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen. Ohne zusätzliche Bewässerung drohen dauerhafte Schäden bis hin zum Absterben. Das Straßen- und Grünflächenamt bewässert die jungen Bäume regelmäßig, kann die erforderlichen Wassermengen jedoch angesichts des Klimawandels nicht mehr allein bereitstellen.

Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): „Unsere Jungbäume sind eine Investition in das Klima von morgen. Jeder Eimer Wasser wirkt wie ein Schutzschirm gegen Hitze und trockene Sommer. Ich danke allen, die bereits mit der Gießkanne unterwegs sind, und lade weitere Nachbar:innen ein, mitzuhelfen – gemeinsam halten wir Lichtenberg grün und lebenswert.“

Wie wird richtig gegossen? Den Baumring zuerst langsam befeuchten, damit das Wasser tief einsickern kann. Anschließend die restliche Menge schluckweise nachgießen, sodass insgesamt etwa 100 Liter pro Woche zusammenkommen. Am wirksamsten ist das in den kühlen Morgen- oder Abendstunden, weil dann kaum Wasser verdunstet. Bitte nicht den Boden aufhacken oder Rasensprenger einsetzen – beides schadet dem Wurzelbereich und verschwendet Wasser. Weitere Informationen gibt es unter: www.bund-berlin.de und auf der Seite der SenMVKU: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/stadtbaeume/waessern-von-stadtbaeumen/

Die vom CityLAB Berlin entwickelte Plattform www.giessdenkiez.de zeigt auf einer interaktiven Karte fast alle Berliner Straßen- und Anlagenbäume samt Art, Alter und geschätztem Wasserbedarf. Bürgerinnen und Bürger können dort sehen, welche Bäume dringend Wasser benötigen, ihre eigenen Gieß-Aktivitäten dokumentieren und Bäume adoptieren. Bereits versorgte Bäume sind als Gießpatenschaften markiert.