Was gehört in die Hausapotheke?

Tipps für die Hausapotheke

Eine gut ausgestattete Hausapotheke hilft, kleinere Verletzungen und leichte Beschwerden selbst zu versorgen. Gerade in einer Krise oder Katastrophe kann es außerdem vorkommen, dass Apotheken oder medizinische Einrichtungen vorübergehend nicht erreichbar sind.

Das gehört zur Grundausstattung:

  • Persönliche, regelmäßig benötigte Medikamente – zum Beispiel Asthmaspray. Es empfiehlt sich ein Vorrat für mindestens zehn Tage.
  • Pflaster und Mullbinden zur Wundversorgung
  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Fieberthermometer
  • Abschwellende Nasentropfen oder Nasenspray
  • Mittel gegen Erkältungsbeschwerden
  • Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit
  • Elektrolyte zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlust
  • Brand-, Wund- und Heilsalbe
  • Haut- und Wunddesinfektionsmittel
  • Kühlkompresse und kühlendes Gel für (Sport-)Verletzungen
  • Hilfsmittel wie Pinzette, Schere, Einmalhandschuhe
  • Mittel gegen Sonnenbrand und Insektenstiche

An alle im Haushalt denken! Bei der Zusammenstellung sollten die Bedürfnisse aller Personen berücksichtigt werden. Für Kinder sind beispielsweise altersgerechte Medikamente erforderlich.

Regelmäßig kontrollieren! Überprüfen Sie die Haltbarkeit von Medikamenten und Verbandsmaterial. Bewahren Sie Arzneimittel am besten in der Originalverpackung und zusammen mit dem Beipackzettel auf.

Der richtige Aufbewahrungsort: Die Hausapotheke sollte kühl, trocken und dunkel sowie für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Badezimmer und Küche sind wegen Wärme und Feuchtigkeit nicht geeignet.

Tipp: Lassen Sie sich bei der Zusammenstellung Ihrer Hausapotheke auch von Ihrer Apotheke beraten – insbesondere, wenn Sie regelmäßig mehrere Medikamente einnehmen.