Bei der Vorsorge denken viele zuerst an Lebensmittel. Dabei wird die ausreichende Bevorratung von Trinkwasser oft übersehen. Dabei ist diese im Notfall überlebenswichtig!
Denn: Ein erwachsener Mensch kann mehrere Wochen ohne Nahrung überleben, aber nur wenige Tage ohne Wasser.
Auch für die Zubereitung von Speisen ist ein Wasservorrat essenziell. Bei einem Wasserausfall oder Verunreinigungen im Leitungsnetz haben Sie so die Möglichkeit, Ihre Mahlzeiten zu kochen.
Als Faustformel dient:
2 Liter pro Person und Tag (davon ca. 0,5 Liter zum Kochen).
Doch wie lagern Sie Mineralwasser richtig?
Grundsätzlich ist original verpacktes Mineralwasser nahezu unbegrenzt haltbar, sofern es kohlensäurehaltig ist. Für eine möglichst hohe Trinkqualität empfehlen wir die Lagerung an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort!
Bei Glas- und PET-Flaschen gibt es einen Unterschied in der empfohlenen Aufbewahrungsdauer:- Mineralwasser in Glasflaschen hat meist eine Mindesthaltbarkeit von 2 Jahren.
- Wasser in PET-Flaschen ist oft mindestens 1 Jahr lang haltbar.
Der Grund: PET-Flaschen können Kohlensäure nicht so lange halten wie Glas. Das Wasser verliert im Vergleich schneller seinen „frischen“ Geschmack.
Außerdem kann bei falscher Lagerung von PET-Flaschen (z. B. im Auto oder in der prallen Sonne) Acetaldehyd aus dem Kunststoff in das Getränk freigesetzt werden. Acetaldehyd ist eine organische Verbindung und gesundheitlich unbedenklich, beeinflusst jedoch ab einer bestimmten Menge Geschmack und Geruch des Wassers negativ.
Weitere Infos:
https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/empfehlungen-tipps/so-kann-mineralwasser-gelagert-werden