Українська - Ukrainian Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine/ Інформація для біженців з України/ Информация для беженцев из Украины: Berliner Senat und Bezirk Lichtenberg
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Kunst im Stadtraum – Projekte am Prerower Platz

Bildcollage Kunst am Prerower Platz

Ort der Kunst-Aktionen ist der Stadtplatz an der Wartenberger Straße/Ecke Wustrower Straße, unmittelbar neben dem Prerower Platz, Mittelpunkt des Stadtplatzes bildet der „Brunnen der Jugend“.

Ziel der künstlerischen Präsentationen sollte die Stärkung der kulturellen Identität in der Großsiedlung sein. Über die künstlerischen Interventionen kann für die Bewohner*innen eine Verbundenheit mit dem Standort, aber auch mit dem geplanten neuen Bildungs- und Kulturzentrum geschaffen werden.

Die vier künstlerischen Interventionen sind temporär und partizipativ geplant und werden eine Zeitdauer von jeweils sechs bis acht Wochen umfassen. Dabei finden die temporären Projekte nacheinander und getrennt voneinander statt.

Abschlussfest Kunst am Prerower Platz am 29.10.2021

Zum großen großen Abschlussfest treffen Sie die Künstler*innen der Kunstaktionen ab 13 Uhr am Brunnen der Jugend.
Mit unterschiedlichen Projekten stellten internationale Künstlerinnen und Künstler ihre Auseinandersetzungen mit dem Ort vor und bezogen dabei die Bürgerinnen und Bürger mit ein. Ziel der Kunst-Aktionen sollte eine Stärkung der kulturellen Identität in der Großsiedlung sein, die derzeit stadtplanerisch weiterentwicklelt wird.

Dokumentation Zkunftsmusikal

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Das Dokumentationsvideo „Zukunftsmusikal“ mit Ausschnitten des performativen Gesangs-, Tanz-, und Musikstücks .

Programmflyer Kunst im Stadtraum

Programmflyer Kunst im Stadtraum

Programm der Kunst-Aktionen am Prerower Platz/Brunnen der Jugend.
Das Projekt Kunst im Stadtraum am Prerower Platz wird auf Initiative des Beratungsausschusses Kunst der Senatsverwaltung für Kultur und Europa als Modellprojekt vom Bezirksamt Lichtenberg in Zusammenarbeit mit der Kommission Kunst am Bau im Stadtraum Lichtenberg realisiert und aus gesamtstädtischen Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa finanziert.

  • Programmflyer Kunst im Stadtraum

    PDF-Dokument (7.0 MB)

FiFis Platte - die ganze Welt zuhause 19.09.2021 - 30.10.2021

  • LiBis Tierwelt FiFi
  • LiBis Tierwelt

FiFis Platte.

Die Namensschilder im Ostseeviertel müssten eigentlich ergänzt werden, denn da lebt Frau Müller mit Hasso, Herr Van Bo mit Pauo und Petra mit Kuschel. Und da sind auch die ungewollten Tiere, die Menschennähe suchen und lieben. Mücken, Ratten, Schnecken und Spinnen, die gemeinsam mit 60.000 Menschen im Ostseeviertel existieren. Hier ist die ganze Welt zuhause.

Die Künstlerin Susanne Bosch hat FiFi, das geliebte Haustier an ihrer Seite und möchte wissen, wie sich das Zusammenleben so unterschiedlicher Lebewesen gestaltet. Sechs Wochen lang streift sie im September und Oktober 2021 durch das Ostseeviertel, besucht Menschen und ihre Tiere und lädt Freitag nachmittags zu sechs Veranstaltungen auf den Brunnenplatz ein. Ihr Treffpunkt ist in der Bodenzeichnung von Fifis Dreiraumwohnung. Hier erleben wir wöchentlich Geschichten aus FiFis Plattenleben. Die Geschichten können wir auf dem Brunnenplatz in FiFis Platte miterleben, oder auf dem Blog www.fifisplatte.de nachverfolgen. Die Filme finden Sie auf YouTube und in vielen örtlichen Institutionen.

„FiFis Platte“ entsteht in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit der Filmemacherin Ulrike Zimmermann und dem Kommunikationsdesigner Christian Gaunersdorfer. Susanne Bosch entwickelt mit ihnen zusammen die Onlinepräsenz „FiFis Platte“ und Videominiaturen, in denen FiFi Woche für Woche aus ihrer Platte Geschichten rund um Mensch, Tier und das Ostseeviertel erzählt.

Freitags bei FiFi

Freitag, 8. Oktober, 12.30 bis 15.30 Uhr
Ruhe in Frieden R.I.P: Warum lieben wir Haustiere? Was kommt danach?
Eine Exkursion zum Tierfriedhof in Falkensee.
12:30 Uhr Abfahrt vom Brunnenplatz in FiFis Platte
15.30 Uhr Rückkehr auf den Brunnenplatz
Anmeldung bis zum 07.10. freitags@fifisplatte.de oder Tel.: 030 – 447 039 22

Freitag 15. Oktober von 16 bis 18 Uhr
Tiervergrämung: Von Plattenratten und unerwünschten Kulturfolgern
Treffen von Tierschützer*innen und Kammerjäger*innen
Anmeldung bis zum 14.10. freitags@fifisplatte.de , oder Tel.: 030 – 447 039 22

Freitag, 22. Oktober von 16 -18 Uhr
Wilde Tiere: Klappe halten! Hingucken!
Erkundungstour mit Felix Hädrich, Forstsachverständiger und Kartograph.
Anmeldung bis zum 21.10. freitags@fifisplatte.de , oder Tel.: 030 – 447 039 22

Freitag, 29. Oktober von 15 – 16 Uhr
Animals für Future: Die große Performance für Tierrechte.

Im Anschluss der Performance findet ab 17 Uhr das große Abschlussfest der Kunstaktionen statt. Am Prerower Platz treffen viele beteiligte Künstlerinnen und Künstler auf die Bürgerinnen und Bürger.

Susanne Bosch

Die Künstlerin Susanne Bosch

Kunst ist meine Praxis, um über soziale, politische und historische Ereignisse in Dialog zu treten; die Schnittfläche, an der ich mit ästhetischen Formen alternativen Umgang mit gegebenen Verhältnissen erprobe. Als “Schnittstellen-Aktivistin” arbeite ich an Langzeitfragen, die sich mit Demokratiebegriffen und nachhaltiger Zukunft beschäftigen. Meine Arbeiten über gesellschaftliche Visionen und Beteiligungsmodelle führen mich in letzter Zeit nach Palästina, Osnabrück, Neapel, Belfast, Dublin, Madrid, Liechtenstein und 2020 für das Projekt „Solidarity Crunch Zones“ in die Villa Massimo nach Rom (www.susannebosch.de). Aktuell habe ich eine Kunst am Bau Arbeit zur Thematik Kritische Kartografie, Partizipation und Nachbarschaft im Haus der Jugend am Nauener Platz, Berlin Mitte-Wedding realisiert und freue mich über die Einladung für temporäre Kunst im Stadtraum Lichtenberg-Berlin im Herbst 2021.

Die Insel - 08.08.2021 - 18.09.2021

  • Die Insel am Prerower Platz
  • Die Insel Säule am Prerower Platz
  • Die Isel am Prerower Platz von oben

Die Insel - interaktives Kunstprojekt

Im Hohenschönhausener Ostsee-Viertel findet man Straßennamen, die nach Ferien klingen, aber den dazu gehörenden Sandstrand suchte man bisher vergeblich. Das will nun der Berliner Künstler Albrecht Fersch ändern, indem er am Prerower Platz um den Brunnen der Jugend herum 150 Tonnen Sand verteilt, Liegestühle und Sonnenschirme aufstellt und zum Leben auf der INSEL einlädt. Für 6 Wochen, vom 8. August bis zum 19. September 2021 lautet das Motto: „Wenn Urlaubsreisen pandemisch riskant sind, so hole man den Urlaubsort zu sich nach Hause.“

Dabei verspricht die INSEL noch mehr zu sein: ein Hotspot für spontane Kommunikation. Täglich wird der Künstler seine Botschaften in den Sand und auf eine große litfaßartige Säule schreiben. Besucher*innen lädt er dazu ein, mit ihm gemeinsam im Spannungsfeld zwischen globalem und lokalem Denken zu philosophieren, etwa über die Spaltung unserer Lebenswelt in Freizeit und Arbeit, über Reiselust angesichts des Klimawandels, über kapitalistische Vereinnahmungen bei gleichzeitig zunehmenden Wohnraummangel. Was macht das Leben lebenswert?

DIE INSEL ist ein Ort für Entspannung mitten im Alltag und ebenso der richtige Ort, um über wesentliche Dinge mit anderen “Reisenden” in Austausch zu treten. Beteiligung ist in vieler Hinsicht möglich, der Platz bleibt ein öffentlicher und jederzeit zugänglicher Ort. Und es sei schon verraten, dass auf die Besucher*innen der INSEL auch ein Flaschenpostamt wartet. Wie sonst sollten die Neuigkeiten von der INSEL die Menschen im umgebenden Häusermeer erreichen?

Albrecht Fersch

Der Künstler Albrecht Fersch

Albrecht Fersch ist ein Performance-, Aktions- und Installationskünstler. Sein Werk ist geprägt von einer Vielfältigkeit der eingesetzten Mittel und Methoden. Er begann mit Malerei und erweiterte im Laufe des künstlerischen Werdegangs stetig seine Bandbreite. Er war künstlerischer Leiter des partizipativen Supertheaters, entwickelte die Philosophie des Logorealismus und führte drei Jahre lang die Kunstkammer in Berlin. Inzwischen produziert er zudem Musik auf selbstkonstruierten Klangapparaten und schreibt, vielmehr baut, in seiner eigenwilligen Weise Lyrik. Für Albrecht Fersch ist Kunst etwas Alltägliches, denn sie lauert überall. So gründete er 2017 gemeinsam mit seiner Frau Lilla von Puttkamer die Geopoeten zur Schaffung und Auffindung von Situationspoesie. Es macht ihm Freude, auf seiner Lebensreise neue Spielräume zu erforschen, Besucher*innen in ungewohnte Welten zu entführen und das Kind im Erwachsenen zu wecken. Für seine Arbeit erhielt er bereits mehrere Auszeichnungen und Stipendien.

Kiezplatten - 03.07.2021 - 07.08.2021

  • Projekt Kiezplatten
  • Projekt Kiezplatten
  • Projekt Kiezplatten - Yoga
  • Projekt Kiezplatten
  • Projekt Kiezplatten
Projekt Kiezplatten

Kiezplatten - Programm im Juli/August

Montag, 2. August 2021:
Mini Graffiti-Workshop
16-18 Uhr

Mittwoch, 4. August 2021
Rund um den Brunnen der Jugend haben die Künstler*innen Jasmina Llobet und Luis Pons fünf Stahlskulpturen in der Form von Plattenbauten aufgestellt im Rahmen der Aktionen Kunst im Stadtraum.
Die Anna-Seghers-Bibliothek ist einen Nachmittag zu Gast auf den Miniaturplattenbauten und lädt zu verschiedenen Aktionen ein wie Basteln mit Tetrapacks, Brettspiele für Kinder und Erwachsene, Bilderbücher zum Angucken und die Bibliothek der Dinge zum Ausprobieren.
15-17 Uhr

Die Teilnahme ist frei.

Projekt Kiezplatten

Neben dem Brunnen der Jugend werden die Künstler*innen Jasmina Llobet und Luis Pons fünf Stahlskulpturen in der Form von Plattenbauten platzieren. Diese sind keine statischen Kunst-Objekte, sondern zum darauf stehen gedacht, und sie werden Reproduktionen von Gebäuden darstellen, die tatsächlich am Prerower Platz stehen. Auf den Miniaturplattenbauten findet eine Reihe von Aufführungen in Zusammenarbeit mit Anwohner*innen von Hohenschönhausen statt. Die verschiedensten Aktionen werden mit und auf den Skulpturen stattfinden, wie zum Beispiel: Musik, Tanz, Theater, Akrobatik.

Das Künstlerduo aus Barcelona ist auf der Suche nach Vereinen, Initiativen und Einrichtungen im Bezirk und Umgebung, die sich am Projekt beteiligen wollen: Musikbands, Yoga-Kurse, Parcour-Teams, Tanz-Schulen und Theatervereine werden die Plattenbau-Skulpturen als Bühne für einen selbst konzipierten Auftritt zur Verfügung gestellt. Wie und was darauf stattfinden soll, hängt von den Interessen und Vorlieben jeder Gruppe ab. „Kiezplatten“ möchte so Bezirksinitiativen eine Möglichkeit bieten, ihre Tätigkeiten bekanntzugeben bzw. auf einer neuen Art und Weise öffentlich zu präsentieren. Bei Interesse, am Projekt teilzunehmen, senden Sie eine E-Mail an llobetpons@gmail.com . Jede Idee ist willkommen!

Jasmina Llobet und Luis Pons

Die Künstler*innen Jasmina Llobet und Luis Pons

Seit 2002 arbeitet das Künstlerduo und Lehrbeauftragte an der Kunstfakultät der Universität Barcelona (UB), zusammen in den Bereichen Objektskulptur und Kunst im öffentlichen Raum. Beide studierten an der Universität der Künste Berlin und der Universität Barcelona.

Sie haben permanente Projekte im öffentlichen Raum realisiert u.a.: OCAT Anren. Chengdu, China (2019); und Kunstverein Springhornhof, Neuenkirchen (2019).

Residenzstipendien u.a.: Tsung-Yeh Arts and Cultural Center. Tainan, Taiwan (2018); und Asia Culture Center. Gwangju, Südkorea (2017).

Ausstellungsbeteiligung u.a. Madou Sugar Industry Art Triennial, Madou, Taiwan (2019); Archive, vol. 1. Laznia 2 Centre for Contemporary Art. Gdansk, Polen (2019); Playground project – Outdoors. Bundeskunsthalle. Bonn (2018); Taehwa River Eco Art Festival. Ulsan, Südkorea (2018); Polyhedric. Centre d’Art Tecla Sala. Hospitalet de Llobregat, Barcelona (2017); und Odessa Biennale. Odessa Museum of Modern Art. Odessa, Ukraine (2017).

Zukunftsmusikal 12.05.- 30.06.2021

  • Solistin 1 in Orange mit Brunnen
  • Solistin 1 und 2 in Orange vor Brunnen
  • Zukunftsmusikal Gesamtansicht
  • Zukunfstmusikal Chor der Zukunft
  • Zukunftsmusikal Sängerin
  • Thereminspielerin
  • Zukunftsmusikal Tänzerin

Zukunftsmusikal: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ab 12. Mai steht der Brunnenplatz im Zeichen der Entstehung des Zukunftsmusikals von Michaela Nasoetion – eine partizipative Performance, die zusammen mit Sänger*innen und Musiker*innen aus dem Bezirk umgesetzt wird.
Auf der „Baustelle der Zukunft“ finden sogenannte Libretto-Dialoge statt: Interessierte Anwohnende können etwas dazu erzählen, was sie sich für ihren Stadtteil und sonst für die Zukunft wünschen. Aus den Gesprächen entstehen die Gesangstexte, die vom „Chor der Zukunft“ gesungen werden und das Klangmaterial, das in einer Klangcollage verarbeitet wird.
Das Zukunftsmusikal entsteht in Kollaboration mit der musikalischen Leiterin, Ursula Scribano, und der Klangkünstlerin, Ursula Häse, die auf dem Theremin – einem Instrument, das über Antennen berührungslos gespielt wird – wundersame Klanglandschaften entstehen lässt. Gemeinsam mit allen beteiligten Sänger*innen, Tänzer*innen und den Ensembleleitenden von u.a. einem Kinderchor und einem sinfonischen Blasorchester und einem Streichorchester wird die Zukunftscollage gewebt. Mögliche Zukünfte werden in einer Vielfalt hörbar gemacht.

Öffentliche Proben fanden meist donnerstags statt. Die finale Performance wurde am 23. und 24.Juni 21 auf dem Brunnenplatz aufgeführt.

Fotos und Videos zum Zukunftsmusikal auf Instagram: www.instagram.com/zukunftsmusikal2021

Kontakt unter: Michaela Nasoetion zukunftsmusikal@gmx.de

Michaela Nasoetion

Die Künstlerin Michaela Nasoetion

Michaela Nasoetion lebt als freischaffende Künstlerin in Berlin. Sie studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München, absolvierte ihr Diplom- und Aufbaustudium der Freien Kunst an der HfbK Hamburg und ein postgraduales Studium am Goldsmiths College in London. Sie realisierte zahlreiche nationale und internationale Ausstellungs- und partizipative Kunst-Projekte. Michaela Nasoetion entwickelt ästhetische Handlungs- und Dialogräume, die den Teilnehmenden einen besonderen Austausch und ein ko-kreatives Tun ermöglichen. Typische Formate ihrer medienübergreifenden Arbeiten sind partizipative Installationen und performative Interventionen.