100 Jahre Revolutionsdenkmal

  • Revolutionsdenkmal Mies van der Rohe
  • Installation und Veranstaltungsreihe
  • Lageplan Denkmal Zentralfriedhof Friedrichsfelde
  • Denkmal für ein Denkmal für ein Denkmal

Anlässlich des 100. Jahrestags der Enthüllung des von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Revolutionsdenkmals realisiert das Mies van der Rohe Haus die Installation „Denkmal für ein Denkmal für ein Denkmal“ des Künstlers Nils Norman auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. Normans Kunstwerk ist eine temporäre, partizipative Architektur und nimmt die Leerstelle, die das 1935 von den Nationalsozialisten zerstörte Denkmal hinterlässt, zum Ausgangspunkt, um Erinnerung als lebendigen, gemeinschaftlichen Prozess erfahrbar zu machen. Normans Installation greift die Dimensionen des ursprünglichen Baus auf und übersetzt sie in eine
Architektur aus Bühnenelementen, deren modulares System an die dynamische Fassade von Mies’ Entwurf erinnert.

Ein mehrteiliger Vorhang zitiert die Bildsprache politischer Banner des frühen 20. Jahrhunderts und vermengt sie mit der modernen Formensprache der Zeit. Ohne eindeutige Embleme wird Normans textile Zeichnung zu einer offenen Befragung des Verhältnisses von Inhalt und Form, wie sie auch Mies’ Entwurf stellt und macht die Unabgeschlossenheit von Geschichte sichtbar.

Die Arbeit wird durch Töpfe ergänzt, in die Blumen gepflanzt sind, die Rosa Luxemburg zwischen 1913 und 1918 in ihrem umfangreiches Herbarium sammelte. Die Pflanzen dokumentieren die Bewegungen und Umbrüche ihres Lebenswegs und gehen in Normans Installation zugleich ein wortwörtliches Verwachsen und Ineinandergreifen mit der parkartigen Anlage des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde ein.

In den kostenlosen Workshops (Vormittags und Nachmittags) der Jugendkunstschule Lichtenberg nehmen die Kinder und Jugendlichen das Kunstwerk von Nils Norman als Erinnerung an das Revolutionsdenkmal wahr und setzen sich mit Künstlerinnen und Künstlern kreativ mit dem Kunstwerk und dem ursprünglichen Denkmal auseinander. Künstlerisch-praktisch nähern sich die jungen Menschen darin an Fragen des Erinnerns an, indem sie untersuchen, wie Erinnerungen weiterleben, auch wenn nur Spuren der Ereignisse geblieben sind.

Die nachfolgenden sechs Angebote sind künstlerische Workshops, die jeweils an einem Vormittag für eine Klasse stattfinden. Sie sind exklusiv für Förderschulen, teilnehmende Schulen am Startchancen-Programm oder am Bonusprogramm, Integrierte Sekundarschule ohne Oberstufe, Schulen in Gebieten der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative, Willkommensklassen sowie Vorschulklassen.

Anmeldungen gerne per E-Mail an Herrn Hoppe: hoppe@ardenne-gymnasium.de

Angebote der Jugendkunstschule Berlin-Lichtenberg

  • Kurse am Vormittag

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  • Kurse am Nachmittag

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Kurse am Vormittag

Kurs VR1 „Mein Denkmal – Fundstücke kreativ verwandeln“

Dienstag, 16.06.26 I 10 – 13 Uhr I ab 1. Klasse I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop gehen die Kinder und Jugendlichen auf eine Entdeckungstour, um interessante, spannende, schöne oder skurile Dinge zu finden. Diese Fundstücke vom Gedenkort hinterlassen mithilfe einer Sprühtechnik Abdrücke und Spuren auf Papier, die dann künstlerisch zu einem eigenen Denkmalbild ausgestaltet werden.

Kurs VR2 „Tolle Bauwerke – Schneiden, Kleben, Drucken"

Mittwoch, 17.06.26 I 10 – 13 Uhr I ab 1. Klasse I Friedhofstr. 13053 Berlin

Die Kinder und Jugendlichen erkunden mit Collage- und Drucktechniken historischer und zeitgenössischer Fotografien Berlins – von Denkmälern, berühmten Orten und ikonischen Gebäuden.

Manche Bauwerke erscheinen als aufgeklebte Fotografien, andere als gestempelte Umrisse oder Silhouetten – anwesend und abwesend zugleich. Gearbeitet wird in großen Formaten auf buntem Papier, das anschließend zusammengefügt wird.

Kurs VR3 „denkMal weiter – gruppendynamische Spiele "

Dienstag, 23.06.26 I 10 – 13 Uhr I ab 1. Klasse I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop erfahren die Kinder und Jugendlichen, dass Erinnern auch ein gemeinsamer Prozess sein kann. Zusammen bilden sie durch unterschiedliche Bewegungsspiele mit Gummibändern, Girlanden und Wimpeln ein eigenes Kunstwerk im Raum: Kunst die durch Teilhabe und gemeinsames Erleben entsteht

Kurs VR4 „Monotypie – Spuren der Erinnerung"

Mittwoch, 24.06.26 I 10 – 13 Uhr I ab 1. Klasse I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop wird experimentiert: mit Farbwalzen, Pinsel und gefundenen Materialien auf Papier und gestalten individuelle Kunstwerke, die Erinnerungen sichtbar machen. Dabei tauchen sie in die Welt der Monotypie ein – einer einzigartigen Drucktechnik, bei der jedes Bild ein Unikat ist

Kurs VR5 „DenkRäume – Erinnern bauen"

Dienstag, 30.06.26 I 10 – 13 Uhr I ab 1. Klasse I Friedhofstr. 13053 Berlin

Mit Papier, Stoff, Farben und verschiedenen Materialien gestalten die Kinder und Jugendlichen ein eigenes Denkmal. Dabei wird gemalt, gezeichnet, collagiert und auch dreidimensional gearbeitet. Teile und Formen des ehemaligen Denkmals können in die eigenen Arbeiten einfließen und neu interpretiert werden

Kurs VR6 „Sichtweisen – Erinnern, Spiegeln, Zeichnen"

Mittwoch, 01.07.26 I 10 – 13 Uhr I ab 1. Klasse I Friedhofstr. 13053 Berlin

Die Kinder und Jugendlichen nutzen in diesem Workshop die Zeichnung als Mittel des Erinnerns und Erforschens. Mit Kohle, Papier, Spiegelstücken und unterschiedlichen Materialien erkunden sie das Umfeld mit allen Sinnen. Durch Spiegelungen und neue Perspektiven entstehen poetische Bildwelten,
in denen Gras, Bäume, Lichtreflexe und die temporäre Architektur von Nils Norman Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. So wird Erinnerung als etwas Lebendiges erfahrbar, das sich immer wieder verändert und neu zusammensetzt

Kurse am Nachmittag

Kurs NR1 „Mein Denkmal – Fundstücke kreativ verwandeln"

Dienstag, 16.06.26 I 15 – 17 Uhr I ab ca. 10 Jahre I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop geht ihr auf eine Entdeckungstour, um interessante, spannende, schöne oder skurile Dinge zu finden. Diese Fundstücke vom Gedenkort hinterlassen mithilfe einer Sprühtechnik Abdrücke und Spuren auf Papier, die dann künstlerisch zu einem eigenen Denkmalbild ausgestaltet
werden

Kurs NR2 „Tolle Bauwerke – Schneiden, Kleben, Drucken“

Mittwoch, 17.06. 26 I 15 – 17 Uhr I ab ca. 10 Jahre I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop erkundet ihr mit Collage- und Drucktechniken historischer und zeitgenössischer Fotografien Berlins – von Denkmälern, berühmten Orten und ikonischen Gebäuden. Manche Bauwerke erscheinen als aufgeklebte Fotografien, andere als gestempelte Umrisse oder Silhouetten – anwesend
und abwesend zugleich. Gearbeitet wird in großen Formaten auf buntem Papier, das anschließend zusammengefügt wird.

Kurs NR3 „denkMal weiter – gruppendynamische Spiele"

Dienstag, 23.06. 26 I 15 – 17 Uhr I ab ca. 10 Jahre I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop erfahrt ihr, dass Erinnern auch ein gemeinsamer Prozess sein kann. Zusammen bilden ihr durch unterschiedliche Bewegungsspiele mit Gummibändern, Girlanden und Wimpeln ein eigenes Kunstwerk im Raum: Kunst die durch Teilhabe und gemeinsames Erleben entsteht.

Kurs NR4 „Monotypie – Spuren der Erinnerung"

Mittwoch, 24.06. 26 I 15 – 17 Uhr I ab ca. 10 Jahre I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop experimentiert ihr mit Farbwalzen, Pinsel und gefundenen Materialien auf Papier und gestaltet individuelle Kunstwerke, die Erinnerungen sichtbar machen. Dabei taucht ihr in die Welt der Monotypie ein – einer einzigartigen Drucktechnik, bei der jedes Bild ein Unikat ist

Kurs NR5 „DenkRäume – Erinnern bauen"

Dienstag, 30.06. 26 I 15 – 17 Uhr I ab ca. 10 Jahre I Friedhofstr. 13053 Berlin

Mit Papier, Stoff, Farben und verschiedenen Materialien gestaltet ihr ein eigenes Denkmal. Dabei wird gemalt, gezeichnet, collagiert und auch dreidimensional gearbeitet. Teile und Formen des ehemaligen Denkmals können in die eigenen Arbeiten einfließen und neu interpretiert werden

Kurs NR6 „Sichtweisen – Erinnern, Spiegeln, Zeichnen"

Mittwoch, 01.07. 26 I 15 – 17 Uhr I ab ca. 10 Jahre I Friedhofstr. 13053 Berlin

In diesem Workshop nutzt du Zeichnung als Mittel, um zu erinnern und zu erforschen. Mit Kohle, Papier, Spiegelstücken und verschiedenen Materialien erkundest du das Umfeld mit allen Sinnen. Durch Spiegelungen und neue Perspektiven entstehen eigene Bildwelten, in denen Gras, Bäume, Lichtreflexe und die temporäre Architektur von Nils Norman Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. So kannst du Erinnerung als etwas Lebendiges erleben das sich ständig verändert und immer wieder neu zusammensetzt.

Kontakt

Frank Hoppe
Pädagogischer/künstlerischer
Leiter der Jugendkunstschule Lichtenberg