Grenzenlos gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Pressemitteilung vom 10.08.2026

Vom 31. August bis 4. September 2026 sind die Nachbarbezirke Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg gemeinsam Gastgeber des Dialogs „Grenzenlos gegen geschlechtsspezifische Gewalt“. Eine Delegation aus Buenos Aires in Argentinien wird eine Woche lang zu Besuch sein, um sich mit Berliner Projektpartnerinnen und -partnern über Ansätze gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide auszutauschen.

Im Rahmen des Dialogs sollen unterschiedliche Formen und Strukturen der Beteiligung, Unterstützung und Prävention betrachtet und weiterentwickelt werden. Der fachliche Austausch zwischen den Städten wird genutzt, um voneinander zu lernen, bestehende Strukturen kritisch zu reflektieren und neue Perspektiven für die kommunale Gleichstellungs- und Antigewaltarbeit zu gewinnen. Besonders wertvoll ist dabei der internationale Blick auf unterschiedliche gesellschaftliche und politische Umgangsweisen mit geschlechtsspezifischer Gewalt.

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Geschlechtsspezifische Gewalt kennt keine Grenzen, weder geografisch noch gesellschaftlich. Der internationale Austausch mit Buenos Aires zeigt: Nur gemeinsam können wir wirksame Strategien entwickeln, um Betroffene zu schützen und Prävention zu stärken. Berlin steht hier in der Verantwortung, als Vorreiter für ein Leben ohne Gewalt zu handeln. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und freue mich auf den fruchtbaren Dialog während dieser Woche.“

Höhepunkt der Woche ist der Fachtag „Berlin und Buenos Aires im Dialog“ am Donnerstag, 3. September ab 9 Uhr im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6, 10365 Berlin. Dort wird es um die Themen: kommunale Verantwortung, das Berliner Hilfesystem, zivilgesellschaftliche Maßnahmen bei Femiziden und feministische Praxis gehen.

Eine Anmeldung für den Fachtag ist online möglich unter: https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=GYCViqna_UuQILBGvUh5VDz5TPwin6lLoGoeKazUIr1UNUUwUTYzRE9KT0NQQUxVQzRESFZERDVZWi4u

Das Projekt wird vom Feministischen Zentrum für Migrantinnen* in Zusammenarbeit mit der Lichtenberger Gleichstellungsbeauftragten, dem Beauftragten für Europa, Nachhaltigkeit und kommunale Entwicklungspolitik sowie weiteren Kooperationsparterinnen aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg veranstaltet. Gefördert wird es im Rahmen des Bezirksfonds Entwicklungspolitik der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.