Die Bauarbeiten für die neue Radverkehrsanlage in der Schottstraße haben im Juni 2026 begonnen. Mit der Maßnahme verbessert das Bezirksamt Lichtenberg die Verkehrssicherheit für Radfahrende und wertet gleichzeitig den Straßenraum im Bereich zwischen dem Rodeliusplatz und der Rüdigerstraße auf.
Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz, Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): „Mit der neuen Radverkehrsanlage schaffen wir mehr Sicherheit für alle, die in der Schottstraße mit dem Fahrrad unterwegs sind. Gleichzeitig verbessern wir mit dem neuen Fußgängerüberweg und dem Umbau der Kreuzung die Bedingungen für Menschen, die zu Fuß unterwegs sind. Gerade auf Schulwegen und im Alltag sorgen solche Maßnahmen für mehr Übersicht und ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr.“
Nach derzeitigen Stand sollen die Bauarbeiten Anfang Dezember 2026 abgeschlossen werden. Ein konkreter Fertigstellungstermin kann derzeit noch nicht genannt werden. Der Bauablauf ist eng mit parallel stattfindenden Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe abgestimmt und hängt auch von deren Baufortschritt ab.
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten: Den Auftakt der Baumaßnahme bildet der bereits laufende Bau des neuen Fußgängerüberwegs an der Fanninger Straße. Im Anschluss folgt der Umbau des Knotenpunkts Schottstraße/Rüdigerstraße. Den Abschluss der Gesamtmaßnahme bildet der Bau der Radverkehrsanlage in der Schottstraße zwischen Rodeliusplatz und Rüdigerstraße. Anschließend sind Markierungsarbeiten im Bereich der Schottstraße und der Rüdigerstraße vorgesehen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist der Umbau des Knotenpunkts Schottstraße/Rüdigerstraße. Dabei wird der westliche Arm der Rüdigerstraße im Einmündungsbereich in die Hauptverkehrsachse Schottstraße/Rüdigerstraße neu angeordnet. Dadurch werden die Verkehrsführung übersichtlicher gestaltet und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht.
Die Bauzeiten entsprechen dem derzeitigen Bauzeitenplan. Aufgrund des laufenden Baugeschehens können sich einzelne Termine noch verschieben. Die Radverkehrsanlage stehen 295.000 Euro aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) zur Verfügung.