Workshopreihe zur Erforschung der Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus

Pressemitteilung vom 25.06.2026

Am Samstag, 11. Juli 2026, und am Samstag, 21. November 2026, organisiert der Runde Tisch für politische Bildung in Lichtenberg in Kooperation mit dem Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“ der Cooperative Mensch eG sowie dem Lichtenberger Antisemitismusbeauftragten zwei Workshops, in denen die Familiengeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erforscht wird. In den Workshops werden verschiedene Recherchewege vorgestellt und die emotionalen Aspekte einer Nachfrage beleuchtet. Die Workshops bauen inhaltlich aufeinander auf, können aber auch separat besucht werden. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung in Familien, in denen Täterinnen und Täter oder Beteiligungen an NS-Verbrechen vermutet werden oder bereits bekannt sind.

Im Workshop am Samstag, 11. Juli 2026, in der Zeit von 10:00 bis 14:30 Uhr wird beleuchtet, was NS-Täterinnen- und Täterschaft umfasst. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Wissensquellen und Archive zur vertieften Familienrecherche nutzen können und welche weiteren Recherchewege es gibt.

Am Samstag, 21. November 2026, von 10:00 bis 14:30 Uhr liegt der Fokus auf der Vertiefung und Einordnung von Rechercheergebnissen sowie dem Umgang mit möglichen Herausforderungen im Verlauf der Recherche. Voraussetzung für die Teilnahme am zweiten Workshop ist eine Teilnahme am ersten Workshop teilgenommen oder – nach Absprache – eigenes Vorwissen zur Familiengeschichte-Recherche mitzubringen.

Die kostenfreien Workshops werden von der Referentin Maria Gleu angeleitet. Sie arbeitet zu Erinnerungsweitergabe und Familienbiografieforschung mit dem Blick auf Täterinnen- und Täterschaft und Beteiligung während des Nationalsozialismus.

Die Teilnahme ist auf 15 Personen begrenzt, eine Anmeldung erfolgt per E-Mail an mitmachen@licht-blicke.org oder telefonisch unter der Nummer 0176 48081652. Veranstaltungsort ist der Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“ in der Schöneicher Straße 10A. Begleitveranstaltungen wie Filmvorführungen, Lesungen und Podiumsdiskussionen sind für die Monate Juli bis November geplant. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Antisemitismusbeauftragten unter: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/antisemitismus/.