Am Dienstag, 23. Juni 2026, wurde im Bezirksamt Lichtenberg ein lokaler Ausfall der regulären Energieversorgung inszeniert, um den Notfall zu erproben.
Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Im Katastrophenfall hat der Schutz der Bürgerinnen und Bürger für uns oberste Priorität und dafür müssen wir vorsorgen, damit – wie bei einer Großschadenslage – auch unsere eigene Infrastruktur verlässlich funktioniert. Aus diesem Grund proben wir den Ernstfall. So haben wir gestern in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr eine Störung der Versorgungsinfrastruktur geprobt und eine interne Notfallbenachrichtigung über unsere Alarmwege ausgelöst. Ich bedanke mich herzlich bei den betroffenen und beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die die Übung begleitet und dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos verläuft.“
Im Fokus der Übung stand die Überprüfung der technischen Infrastruktur, darunter Telefone und technisches Gerät. Zudem wurde die bezirkliche Benachrichtigungskette der wichtigsten Führungskräfte über unser Alarmierungstool geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass die entsprechenden Maßnahmen bei einem simulierten Ausfall zentraler Versorgungsstrukturen zufriedenstellend funktionieren. Daneben wurde eine Übersicht zu notwendigen Nachbesserungen erstellt, die direkt oder zeitnah von den Kolleginnen und Kollegen vom Facility Management (FM) nachgebessert werden.
Bürgerinnen und Bürger können für Informationen rund um den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz im Bezirk Lichtenberg den kostenfreien Whats-App-Kanal abonnieren. Die dort veröffentlichten Hinweise zu Themen wie Notvorrat, Notfall-Treffpunkten oder der sicheren Aufbewahrung der wichtigsten Dokumente sind auch auf der Webseite des Bezirksamts verfügbar.
Mit der Warn-App NINA – der kostenlosen Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) – werden Bürgerinnen und Bürger bei unterschiedlichen Gefahrenlagen informiert und gewarnt.