Das Bezirksamt lobt auch im Jahr 2026 den Lichtenberger Frauenpreis aus. Mit der Auszeichnung werden Frauen geehrt, die sich in besonderer Weise für die Rechte von Frauen und Mädchen sowie für Chancengleichheit und Gleichstellung im Bezirk engagieren. Der Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen oder Bewerbungen richtet sich an Vereine, Träger, Projekte und Einzelpersonen, die in Lichtenberg wirken.
Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Wir alle müssen Gleichberechtigung noch stärker im Alltag verankern – im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit, in der politischen Teilhabe, in Bildung und Beruf. Hinter vielen positiven Entwicklungen in unserem Bezirk stehen Frauen, die mit Ideen, Tatkraft und Herzblut Verantwortung übernehmen. Mit dem Frauenpreis zeichnen wir Frauen aus, die öffentliche Wertschätzung verdienen, weil sie unsere Gemeinschaft jeden Tag bereichern und Vorbilder für andere sind. Ich lade alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger ein, Frauen für diese Auszeichnung vorzuschlagen und damit ihre Arbeit noch sichtbarer zu machen.“
Vorschläge sollten mindestens eine der folgenden Vergabekriterien berücksichtigen:
• die Umsetzung nachhaltiger Projekte zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Mädchen
• Initiativen zur Sensibilisierung gegenüber geschlechtsspezifischer Diskriminierung und für deren Beseitigung
• gesellschaftspolitisches Engagement zur Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere der Rechte von Frauen
• herausragendes Frauen- und gleichstellungspolitisches Engagement.
Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird mit einer Skulptur an die Preisträgerin übergeben. Begründete Vorschläge können bis Freitag, 14. August 2026 per E-Mail an frauenpreis@lichtenberg.berlin.de oder postalisch an Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Gleichstellungsbeauftragte, Eva Karpf, 10360 Berlin geschickt werden.
Die feierliche Preisverleihung findet am 8. Oktober 2026 im Kulturhaus Karlshorst statt. Der Frauenpreis wird gemeinsam mit dem Lichtenberger Inklusionspreis, dem Queerpreis, dem Integrationspreis und dem Demokratiepreis überreicht. Über die Vergabe entscheidet eine Jury unter Vorsitz der Lichtenberger Bezirksstadträtinnen. Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass das Engagement der Vorgeschlagenen in Lichtenberg stattfindet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.