Der Bezirk Lichtenberg von Berlin leistet konkrete Unterstützung: Am Donnerstag, 18. Juni 2026 erreichten ein Sprinter-Kastenwagen mit Rollrampe das Amt für Kinderangelegenheiten sowie ein Multifunktionsradlader ein Kommunalunternehmen der Stadt Odesa* (*ukrainische Schreibweise) in der Ukraine. Die Lieferung ist ein weiterer Beitrag des Bezirks Lichtenberg zur Unterstützung der Ukraine im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft mit Odesa, die seit Ende 2023 besteht. Diese Partnerschaft entstand aus der Umbenennung eines Flurstücks in Berlin-Karlshorst in Odesaplatz als ein Symbol der Verbundenheit zwischen den beiden Städten.
Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Städte helfen Städten. Das ist das Prinzip unserer Partnerschaft mit Odesa. Mit diesen Fahrzeugen unterstützen wir nicht nur die Stadtverwaltung, sondern direkt die Bürgerinnen und Bürger, die täglich mit den Folgen des Krieges leben. Lichtenberg zeigt damit, wie wichtig dezentrale Hilfe ist.“
Die Bereitstellung der Fahrzeuge wurde in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH realisiert. Sie erfolgt im Rahmen des Projekts „Kommunale Partnerschaften für Bevölkerungsschutz und Wiederaufbau in der Ukraine“, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert wird. Partner des Projekts sind unter anderem der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag (DLT), der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW). Der Verein blau-gelbes Kreuz unterstützte die Organisation des Transports.
Hintergrund: Solidarität und praktische Hilfe
Die Solidaritätspartnerschaft zwischen Lichtenberg und Odesa steht für den Einsatz des Bezirks, die Ukraine in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die gelieferten Fahrzeuge sollen dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit der kommunalen Einrichtungen in Odesa zu stärken, sei es durch den Transport von hilfsbedürftigen Menschen oder den Einsatz bei Aufbau- und Reparaturarbeiten.