Das Bezirksamt Lichtenberg sucht bis zum 31. August 2026 Vorschläge für den diesjährigen Integrationspreis. Die Auszeichnung steht anlässlich der Abgeordnetenhauswahl im Herbst unter dem Motto „Integration und Demokratie“.
Ausgezeichnet sollen Menschen, Projekte oder Initiativen werden, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, dass migrantische Communities an demokratischen Prozessen teilhaben können.
Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Der Bezirk verleiht den Integrationspreis einmal im Jahr, um Engagement zugunsten einer ebenso vielfältigen wie integrativen Gemeinschaft wertzuschätzen. In diesem Jahr wollen wir diejenigen auszeichnen, die sich für die gesellschaftliche und politische Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte einsetzen.“
Berlin-Lichtenberg ist seit Jahrzehnten ein Ankunftsort für Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung geflohen sind. In den 1990er-Jahren kamen Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien, in den vergangenen Jahren suchten Menschen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und der Ukraine Schutz in Berlin. Nicht wenige fanden in Lichtenberg ein Zuhause.
Für den Integrationspreis Lichtenberg können bis zum 31. August 2026 Vorschläge per E-Mail oder schriftlich unter Beachtung des diesjährigen Mottos und mit aussagekräftiger Begründung eingereicht werden. Sie gehen an die Geschäftsstelle der Jury des Integrationspreises: fabian.nehring@lichtenberg.berlin.de oder per Post an die Adresse: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Fabian Nehring, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin.
Der vollständige Aufruf ist zu finden unter: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/artikel.1579225.php#headline_1_16
Aus allen eingegangenen Vorschlägen wählt eine Jury unter Leitung des Bezirksbürgermeisters eine Preisträgerin oder einen Preisträger aus. Sie oder er erhält in Anerkennung der Leistung eine Geldprämie in Höhe von 1.000 Euro und eine Ehrenurkunde. Diese wird im Rahmen einer Feier im Oktober 2026 im Kulturhaus Karlshorst verliehen.