Richtfest für 173 Mietwohnungen am Rosenfelder Ring

2026-05-21 Richtfest Rosenfelder Ring, von links nach rechts: Dr. Friederike Münn (Geschäftsführung GF B&O BAU), Staatssekretärin und Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeld, Inga Stein-Barthelmes (Geschäftsführung HOWOGE), Bezirksstadträtin Camilla Schuler, Bezirksbürgermeister Martin Schaefer

Richtfest am Rosenfelder Ring mit (vlnr.) Dr. Friederike Münn (Geschäftsführung GF B&O BAU), Staatssekretärin und Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeld, Inga Stein-Barthelmes (Geschäftsführung HOWOGE), Bezirksstadträtin Camilla Schuler, Bezirksbürgermeister Martin Schaefer

Pressemitteilung vom 21.05.2026

Am Donnerstag, 21. Mai 2026, feiert die HOWOGE Richtfest für 173 neue Mietwohnungen am Rosenfelder Ring 86/88 in Lichtenberg. Das Projekt ergänzt den bestehenden Kiez rund um den S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost durch zwei achtgeschossige Wohngebäude. Mit dem Neubau schafft die HOWOGE zusätzlichen Wohnraum in Lichtenberg und setzt gleichzeitig auf ökologische und nachhaltige Konzepte, die Wohnqualität und Mobilität verbinden.

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Ein klimafreundlicher Ansatz im Wohnungsneubau ist heutzutage unerlässlich, da er sowohl die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner steigert als auch die urbane Resilienz stärkt. Ich bin mir sicher, dass das Angebot geförderter und auch barrierefreier Wohnungen gut angenommen wird und hoffe, dass auch der grüne Innenhof zu einem lebendigen Ort der Gemeinschaft wird. Allen Beteiligten wünsche ich unfallfreies Bauen und viel Erfolg für die Fertigstellung.“

Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Bauen und Facility Management, Camilla Schuler (Die Linke): „Es ist sehr erfreulich, dass am Rosenfelder Ring neuer Wohnraum entsteht, der unserer Nachbarschaft echten Halt gibt und bezahlbare Mieten ermöglicht. Besonders die geförderten Wohnungen sind für mich ein ganz entscheidendes Zeichen: Sie zeigen, dass wir in Berlin daran arbeiten, dass Wohnen kein Luxus, sondern ein Recht für alle bleibt. Dass dieses Projekt zudem auf Nachhaltigkeit setzt – von ökologischer Bauweise über Photovoltaik bis hin zu begrünten Dächern – macht es zu einem Ort, an dem Menschen nicht nur wohnen, sondern gerne leben wollen.“

Die Planung legt Wert auf ansprechende Gestaltung: Ein ruhiger, innenliegender Garten sowie ein markanter Hauseingang prägen das Erscheinungsbild des Ensembles. Die Wohnungen umfassen Ein- bis Fünf-Zimmer-Einheiten, davon 86 geförderte Wohnungen. Im Vorbau eines Hauses entstehen zusätzlich 23 Maisonette-Wohnungen.

Nachhaltigkeit spielt bei dem Neubau eine zentrale Rolle. Das Projekt umfasst unter anderem die Regenwasserbewirtschaftung, eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe, extensive und biodivers gestaltete Dachbegrünungen sowie Holz-Elemente, die CO₂ binden.

Auch die Mobilität der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner wurde berücksichtigt: Über 300 Stellplätze für Fahrräder und Lastenräder sowie eine Rampe ins Untergeschoss fördern die Nutzung des Fahrrads. Darüber hinaus ist das Areal gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.