Die finale Abrechnung der Mittel aus dem Vermögen der Parteien- und Massenorganisationen der DDR (kurz PMO-Mittel) für das Jahr 2025 ist erfolgt. Insgesamt wurden in Lichtenberg 483.571 € verausgabt. PMO-Mittel müssen für gemeinnützige Maßnahmen im Ostteil der Stadt verwendet werden, Lichtenberg hat sie für die Howoge-Arena „Hans-Zoschke“ und die Turnhalle Rhinstraße eingesetzt. Die Verteilung von PMO-Mitteln erfolgt gemäß der Verwaltungsvereinbarung von 2018 in Verbindung mit früheren Vereinbarungen aus den Jahren 2008 und 1994 sowie dem Einigungsvertrag.
Lichtenbergs Bezirksstadträtin für Schule und Sport, Sandy Mattes (SPD): „Die mit den PMO-Mitteln umgesetzten Maßnahmen in der Howoge-Arena ‚Hans-Zoschke‘ sind ein erster Schritt, das Stadion perspektivisch weiterzuentwickeln. Auf Basis der jetzt vorliegenden Machbarkeitsstudie kann ein Plan erarbeitet werden, wie die kommende Entwicklung aussehen soll, um die Beschlusslage der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg umzusetzen, das Stadion mittelfristig als Regionalligastadion auszubauen. Beide Projekte, die Turnhalle Rhinstraße und die Howoge-Arena stärken unsere bezirkliche Sportinfrastruktur.“
Lichtenbergs Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Bauen und Facility Management, Camilla Schuler (Die Linke): „Mit dem Einsatz der PMO-Mittel für zwei Projekte konnten wir das Sportangebot für zahlreiche Lichtenberger:innen ausbauen. Insbesondere durch die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten in der Turnhalle Rhinstraße erhöhen wir die Attraktivität und den nachhaltigen Betrieb des Standorts.“
Eine Summe von insgesamt 138.887 € wurde für Sanierungsmaßnahmen und Gutachten für die Howoge Arena „Hans-Zoschke“ ausgegeben, um die Anlage perspektivisch als Regionalligastadion zu entwickeln – darunter fielen beispielsweise die Ertüchtigung des Kassenhauses Süd-West mit angrenzenden Funktionsbereichen sowie die Errichtung von Fahrradständern und Außenbeleuchtung.
In die Sanierung und Erweiterung der Turnhalle in der Rhinstraße wurden 344.684 € an PMO-Mitteln investiert. Die Sporthalle wird baulich und energetisch umfassend modernisiert. Mit einem neuen, multifunktionalen Anbau wird darüber hinaus ein Begegnungsraum für Sport und kieznahe Aktivitäten geschaffen, der sich gezielt der Anwohnerschaft öffnet. Der Anbau soll als zentraler Standort für den Gesundheitssport im Bezirk dienen. Die Maßnahme wird aus Mitteln der bezirklichen Bauunterhaltung sowie Investitionsmitteln cofinanziert. Die Fertigstellung wird im ersten Quartal 2028 erwartet.