Solarbootroute auch durch Lichtenberg

Start der neuen Solarbootroute am 24. April 2026 mit Senatorin Ute Bonde, Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Martin Schaefer, Bezirksstadträtin Dr. Leistner, Bezirksstadträtin Annika Gerold, Bezirksstadträtin Filiz Keküllüoglu und Hauptgeschäftsführerin der IHK Manja Schreiner

Pressemitteilung vom 28.04.2026

Lichtenberg ist Teil der neuen Solarbootroute im Berliner Osten. Mit dem Standort an der Hauptstraße 5R, 10317 Berlin, wird erstmals im Bezirk eine Solarpackstation direkt in Wohnortnähe über den Wasserweg beliefert. Die DHL Pakete kommen per Boot über die Spree und werden vor Ort verteilt. Lieferverkehre auf der Straße werden reduziert, Emissionen sinken.

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Berlin ist eine Stadt der Ideen und der Innovationen. Die brauchen wir auch in der Logistik ganz dringend: Die Straßen sind voll, die Luft wird schlechter. Den Wasserweg mit Solarenergie zu nutzen, ist ein toller Beitrag für mehr Klimaschutz, weniger Verkehr und eine wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger. Ich bin sehr gespannt und zuversichtlich, wie das Modellprojekt angenommen werden wird.“

Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt- und Naturschutz, Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): „Ich freue mich sehr, dass Lichtenberg Teil der Solarbootroute ist. Damit sind wir ein wichtiger Baustein dieses Vorhabens. Der Standort an der Hauptstraße 5R zeigt, worauf es ankommt: kurze Wege, mitten im Wohngebiet. Die Pakete kommen nicht mehr über die Straße, sondern über das Wasser. Das reduziert CO₂ und entlastet unsere Straßen. Weniger Lieferverkehr heißt mehr Verkehrssicherheit und mehr Aufenthaltsqualität im Kiez. Für uns ist klar: Solche Lösungen brauchen wir, wenn Berlin weiter wächst. Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung gehören zusammen.“

Die Solarbootroute wird aktuell ausgebaut. Ein zweites Boot ist im Einsatz, weitere Stationen entlang der Spree sind geplant. Ziel ist es, den Wirtschaftsverkehr in der wachsenden Stadt effizienter und klimafreundlicher zu organisieren. Der Standort in Lichtenberg zeigt, wie das konkret funktioniert: kurze Wege zwischen Anleger und Packstation, direkte Versorgung im Quartier und weniger Zustellfahrten im Straßenraum. Das entlastet die Kieze, erhöht die Verkehrssicherheit und verbessert die Aufenthaltsqualität.

Das Projekt hat Pilotcharakter und gilt zugleich als Pioniervorhaben für neue Formen der urbanen Logistik. Es verbindet Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung und nutzt bestehende Wasserwege als Transportinfrastruktur. Das Bezirksamt Lichtenberg hat das Vorhaben vor Ort unterstützt. Das Straßen- und Grünflächenamt hat bei der Suche nach einer geeigneten Fläche mitgewirkt und die Solarpackstation genehmigt.