Im Bezirk Lichtenberg von Berlin existiert bereits seit März 2026 ein neues, niedrigschwelliges Beratungsangebot zur Gesundheitsförderung: Das Projekt „Präventionslotse Lichtenberg“ wird als zunächst auf fünf Jahre angelegtes Vorhaben von der Techniker Krankenkasse gefördert und soll den Zugang zu lokalen Präventionsangeboten deutlich erleichtern. Der nächste Beratungstermin findet am Mittwoch, 6. Mai 2026 im Rathaus Lichtenberg statt, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin.
Weitere Termine sind jeweils mittwochs am 13. Mai und 27. Mai sowie am 3., 10., und 17. Juni 2026, ebenfalls im Rathaus, immer von 14.00 bis 16.00 Uhr. Eine vorherige Terminabstimmung wird empfohlen. Die Raumzuteilung erfolgt am Tag der Beratung an der Rathauspforte.
Bezirksstadträtin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Bürgerdienste, Dr. Catrin Gocksch (CDU): „Gesund zu bleiben soll keine Frage des Zufalls sein. Mein persönliches Ziel ist es daher, die Möglichkeiten für ein gesundes Leben in Lichtenberg zu verbessern und vermeidbaren gesundheitlichen Belastungen frühzeitig entgegen zu wirken. Mit dem Projekt ‚Präventionslotse Lichtenberg‘ knüpfen wir an die Arbeit des Aktionsbündnisses ‚Gesundes Lichtenberg‘ an und ergänzen bestehende Angebote sinnvoll.“
Leiterin der Techniker Krankenkasse in Berlin und Brandenburg, Susanne Hertzer: „Jede und jeder von uns kann viel für die eigene Gesundheit tun. Und die meisten möch-ten das auch. Doch nicht immer wird aus dem Willen auch Wirklichkeit. Der ‚Präventions-lotse Lichtenberg‘ soll dabei helfen, tatsächlich aktiv zu werden und die richtigen Ange-bote und Möglichkeiten auch zu nutzen. Sehr gern unterstützen wir dieses Projekt, das die Gesundheitsvorsorge der Menschen in Lichtenberg stärkt.“
Das Projekt „Präventionslotse Lichtenberg“ ist als kostenloses Beratungs- und Lotsenangebot angelegt. Ratsuchende erhalten im persönlichen Gespräch Orientierung und eine qualifizierte Verweisberatung zu bestehenden Angeboten der Gesundheitsförderung und Prävention – etwa zu Bewegungsangeboten, Ernährungsberatung, Kursen zur Stressbewältigung und Ressourcenstärkung oder Angeboten zur Suchtprävention. Vermittelt wird unter anderem an kommunale, gemeinnützige oder krankenkassenzertifizierte Angebote. Der Bezirk erwartet durch das Projekt außerdem Hinweise auf Angebotslücken und Handlungsbedarfe im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention zu erhalten. Die Trägerschaft hat der Verein soziale Gesundheit übernommen.
Zusätzliche Informationen stehen auf der Internetseite des Bezirksamtes.