Nachtrag zur Pressemitteilung vom 11. März 2026:
Der abschließende Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 12. März 2026 hat den Nachweis eines hochpathogenen Influenza-A-Virus des Subtyps H5N1 bei der betroffenen Graugans bestätigt. Im Zuge dieser Feststellung wurden umgehend weiterführende Untersuchungen eingeleitet, um eine mögliche Ausbreitung des Virus innerhalb des Tierbestandes auszuschließen. Hierzu erfolgte die Testung sämtlicher hochempfänglicher Tiere im Tierheim (u.a. Hühner und Fasane). Darüber hinaus wurde eine ebenfalls verendet aufgefundene Krähe zur virologischen Untersuchung eingesendet.
Alle in diesem Zusammenhang entnommenen Proben verliefen mit negativem Ergebnis. Es ergaben sich somit keine Hinweise auf eine Weiterverbreitung des Virus innerhalb des Tierbestandes.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse konnten die zuvor ergriffenen, einschränkenden Maßnahmen aufgehoben werden. Gleichzeitig wird weiterhin nachdrücklich auf die konsequente Einhaltung und Aufrechterhaltung erhöhter Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Tierbestandes hingewiesen.
Ergänzend werden die Tierbestände weiterhin regelmäßig klinisch überwacht und Proben von auffälligen Tieren zur diagnostischen Abklärung eingesendet. Diese Vorgehensweise dient der frühzeitigen Erkennung eines möglichen Seuchengeschehens und ist ein wesentlicher Bestandteil eines wirksamen Tiergesundheitsmanagements.