Abpflastern: Aufruf zur Teilnahme am Entsiegelungs-Wettbewerb

Pressemitteilung vom 24.03.2026

Das Bezirksamt Lichtenberg macht auf den bundesweiten Entsiegelungs-Wettbewerb „Abpflastern“ aufmerksam und ruft zur Teilnahme auf. Die Saison läuft noch bis zum 31. Oktober 2026. Der Wettbewerb richtet sich an alle, die in Lichtenberg Flächen in ihrem Eigentum haben: Privatpersonen, Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen, Vereine, (private) Schulgemeinschaften. Sie alle sind eingeladen, versiegelte Flächen aufzubrechen und zu begrünen.

Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz, Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): „Jeder Quadratmeter, der in Lichtenberg entsiegelt wird, ist ein kleiner Sieg für unser Stadtklima. Ich freue mich über jede Meldung auf der Wettbewerbsplattform – und noch mehr, wenn wir Fotos direkt ans Bezirksamt bekommen. Diese Bilder veröffentlichen wir gerne, denn sie zeigen besser als jedes Wort, was möglich ist, wenn Menschen selbst die Initiative ergreifen.“

„Abpflastern“ ist ein deutschlandweiter Wettbewerb, der von der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) in Koblenz ins Leben gerufen wurde und seit 2025 als gemeinnützige Stiftung geführt wird. Wer eine Fläche entsiegelt – ob Vorgarten, Hoffläche, Firmengelände oder Vereinsgrünstück – kann diese mit einem Vorher-Nachher-Foto auf www.abpflastern.de eintragen. Eine Anmeldung oder Teilnahmegebühr ist nicht erforderlich.

Versiegelte Flächen verschärfen die Folgen des Klimawandels: Sie speichern Hitze, verhindern das Versickern von Regenwasser und erhöhen das Überschwemmungsrisiko bei Starkregen. Entsiegelte und begrünte Flächen hingegen kühlen das Stadtklima ab, fördern die Artenvielfalt und verbessern die Lebensqualität im Quartier – ein Beitrag, den jede und jeder leisten kann. Der Wettbewerb bietet eine einfache Möglichkeit, diesen sichtbar zu machen.

Das Bezirksamt Lichtenberg versteht sich beim Wettbewerb als Impulsgeber. Wer Ideen oder Fragen hat, kann sich dennoch an das Bezirksamt wenden. Der Aufruf geht auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg (DS/1701/IX) zurück.