21 Lichtenberger Schulen, zwei Dienstgebäude, die Volkshochschule (VHS) und das Stadthaus (Museum Lichtenberg) haben jetzt eine neue Regelung für die Heizung bekommen. Ein selbstlernender Algorithmus steuert nun dort die Heizungen, womit Wärmeenergie gespart wird. Das Projekt wurde von der Europäischen Union kofinanziert.
Bereits im vergangenen Jahr wurde in 14 Liegenschaften des Bezirksamtes Lichtenberg eine intelligente Heizungsregelung eingebaut. Erste Analysen haben ergeben, dass dadurch 17 Prozent Heizenergie eingespart werden konnten. Nach diesem Erfolg wurde das Projekt mit Hilfe von Mitteln aus der BENE 2-Förderung und BEK-Mitteln der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klima und Umwelt (SenMVKU) ausgeweitet.
Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Bauen und Facility Management, Camilla Schuler (Die Linke): „Mit der intelligenten Heizungsregelung setzen wir auf innovative Technologie, die nicht nur unsere Umwelt schützt, sondern auch die Betriebskosten nachhaltig senkt. Die Ergebnisse aus dem letzten Jahr mit 17 Prozent Energieeinsparung zeigen, dass wir mit diesem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Dank der EU-Förderung konnten nun 25 weitere öffentliche Gebäude in Lichtenberg mit dieser Technologie ausgestattet werden und der gesamte Bezirk wird von den Einsparungen profitieren.“
Bei den Schulen handelt es sich um das Barnim-Gymnasium, die Schule im Ostseekarree, die Paul-Schmidt-Schule, das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, die Lew-Tolstoi-Grundschule, den Grünen Campus Malchow, die Martin-Niemöller-Grundschule, die Karlshorster Schule, die Hermann-Gmeiner-Grundschule, die Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule, die Brodowin-Schule, die Schule am Tierpark, die Schule am Roederplatz, die Schule am Breiten Luch, die Alexander-Puschkin-Oberschule, die Matibi-Schule, die Adam-Ries-Schule, die Schule auf dem lichten Berg, die Philipp-Reis-Schule und die Obersee-Schule. Hinzu kommen die VHS, die Amtsgebäude Oberseestraße und Egon-Erwin-Kisch-Straße sowie das Museum Lichtenberg.
Diese Liegenschaften wurden ausgewählt, weil sie entweder mit Gas versorgt werden, als Altbauten nicht optimal gedämmt sind oder sehr hohe Verbräuche aufwiesen. Der Einbau erfolgte im laufenden Betrieb. Teilweise wurden auch alte Heizungspumpen gegen neue Hochleistungspumpen ausgetauscht, was zusätzlich Strom spart. Ziel des Projektes ist es, Kosten zu sparen und CO2-Emissionen zu senken: Nach Schätzungen wird eine Menge von 113 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr eingespart.