Das Bezirksamt Lichtenberg ruft zur Einreichung von Vorschlägen für den 11. Lichtenberger Inklusionspreis auf. Unter dem Motto „Gesundheit inklusiv gedacht“ sollen in diesem Jahr Einrichtungen, Träger und Vereine ausgezeichnet werden, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtern oder innovative Wege schaffen, Barrieren abzubauen.
Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Gesundheit ist ein Menschenrecht – für alle. Gerade Menschen mit Behinderung stoßen aber noch immer auf Hürden, wenn es um medizinische Versorgung geht. Mit dem Inklusionspreis möchten wir diejenigen sichtbar machen, die mit großem Engagement daran arbeiten, diese Barrieren abzubauen. Sie leisten damit nicht nur einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit, sondern auch zu mehr Lebensqualität im Bezirk.“
Bezirksstadträtin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Bürgerdienste, Dr. Catrin Gocksch (CDU): „Gesundheit betrifft uns alle. Deshalb ist es mir als Bezirksstadträtin für Gesundheit wichtig, dass Menschen mit und ohne Behinderung der Zugang zu unserem medizinischen Versorgungssystem erleichtert wird. Ich freue mich auf viele Vorschläge um Ihre großartige Mitarbeit hervorzuheben.“
Mit dem Inklusionspreis würdigt der Bezirk jedes Jahr vorbildliche Projekte und Initiativen, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Gesundheitsversorgung – einem Bereich, der für die gesellschaftliche Teilhabe von entscheidender Bedeutung ist.
Begründete Vorschläge für Vereine, Initiativen, Unternehmen oder Einrichtungen, die sich in besonderer Weise für eine inklusive Gesundheitsversorgung in Lichtenberg engagieren, können noch bis Montag, 13. Oktober 2025 eingereicht werden.
Bitte senden Sie Ihre Vorschläge per E-Mail an: GstBB@lichtenberg.berlin.de oder per Post an: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Büro des Bezirksbürgermeisters, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Daniela Kaup, 10360 Berlin.
Der Preis ist mit 1.000 Euro, einer Skulptur und einer Urkunde dotiert. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury unter Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Martin Schaefer. Weitere Mitglieder des Auswahlgremiums sind die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, der Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung. Die Preisverleihung findet voraussichtlich Ende November 2025 statt. Der konkrete Termin wird in Kürze bekannt gegeben.