Neuer Schulstandort in der Klützer Straße steht fest

Pressemitteilung vom 21.08.2025

Die vom Schul- und Sportamt Lichtenberg schon lange gewünschte Absicherung des neuen Grundschulstandorts Klützer Straße in 13059 Berlin-Hohenschönhausen durch die Berliner Schulbauoffensive ist erfolgt. Im Juli hat die „Task Force Schulbau“ einen entsprechenden Beschluss gefasst. Damit ist nun offiziell eine dreizügige Grundschule mit 432 Schulplätzen und einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen am Standort vorgesehen. Die Schule wird in serieller Holzbauweise von der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE errichtet. Ein Termin für den Baustart steht aber noch nicht fest.

Der Entscheidung vorausgegangen war ein Brandbrief der Lichtenberger Bezirksstadträtin für Schule und Sport, Sandy Mattes, an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Darin wies die Stadträtin nachdrücklich auf das enorme Schulplatzdefizit in Neu-Hohenschönhausen hin. Bereits jetzt ist die Schulplatzsituation im Grundschulbereich, der eine wohnortnahe Beschulung vorsieht, sehr angespannt. Durch diverse geplante Wohnungsbauvorhaben in der Region ist mit einem weiteren Anstieg der Kinderzahlen in der Region zu rechnen.

Bezirksstadträtin für Schule und Sport, Sandy Mattes (SPD): „Die Aufnahme des Standorts Klützer Straße in die Berliner Schulbauoffensive erfüllt mich mit großer Erleichterung. Bereits jetzt herrscht in den Grundschulen in Hohenschönhausen ein hoher Leidensdruck, da die meisten Schulen mehr Kinder aufnehmen müssen, als sie idealerweise würden. Um als Bezirk unserem Bildungsauftrag gerecht zu werden und den Druck von den Schulen zu nehmen, müssen wir hier dringend Abhilfe schaffen. Bereits vor einigen Monaten konnten wir die Finanzierung der geplanten Grundschule in der Wollenberger Straße in Alt-Hohenschönhausen absichern. Mit dem Standort Klützer Straße gehen wir nun den nächsten großen Schritt. Ich werde mich nun dafür einsetzen, dass beide Schulen zügig errichtet werden und an den Start gehen können. Die Entlastung soll möglichst schnell spürbar werden!“

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive werden seit neun Jahren in ganz Berlin Schulen neu errichtet und Bestandsgebäude saniert. Damit soll dem Schulplatzbedarf begegnet und dem bestehenden Sanierungsstau abgeholfen werden. Besteht in einem Bezirk ein von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bestätigter Bedarf an zusätzlichen Schulplätzen, kann ein Bauprojekt entsprechend dem Schul- und Bautyp der Schulbauoffensive zugeordnet werden.

Bauherr ist neben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen auch die HOWOGE. Wo es möglich ist, werden Schulen in serieller Bauweise errichtet. Dadurch sollen die Baukosten möglichst niedrig gehalten werden. In Lichtenberg wurden im Rahmen der Schulbauoffensive bereits diverse Schulneubauten errichtet, weitere befinden sich im Bau.