In Zusammenarbeit des Gesundheitsamtes Lichtenberg und der Lichtenberger Kinderarmutsprävention wurden jetzt 10.000 Euro aus dem Hitzeschutzfond der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt bereitgestellt, um Kindertagesstätten im Bezirk Lichtenberg bei der Finanzierung von Hitzeschutzmaßnahmen zu unterstützen. Mit dem Geld konnten insgesamt acht Kitas Rollos, Sonnenschutzfolien und Ventilatoren anschaffen, um ihre Räume besser gegen steigende Temperaturen zu schützen.
Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Camilla Schuler (Die Linke): „Kinder sollen sich in ihrer Kita sicher fühlen und gesund aufwachsen können – auch an heißen Tagen. Wir unterstützen daher gezielt Maßnahmen, die zu einem verbesserten Raumklima beitragen.“
Bezirksstadträtin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Bürgerdienste, Dr. Catrin Gocksch (CDU): „Aktiver Hitzeschutz in Kitas ist ein wichtiger Beitrag für das Wohlbefinden der Kinder, auch bei Sommerhitze. Nur so können sie mit ihren Erzieherinnen und Erziehern unbeschwert ihre Talente und die staunenswerte Vielfalt des Lebens entdecken.“
Angesichts zunehmend heißer Sommer ist der Schutz von besonders sensiblen Bevölkerungsgruppen – wie Kleinkindern – eine Notwendigkeit. Die bereitgestellten Mittel ermöglichen es den Einrichtungen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um für kühlere und damit gesündere Aufenthaltsräume zu sorgen.
Die Förderung richtet sich an die Kitas, die seit 2024 am Landesprogramm „Gute gesunde Kita“ im Bezirk Lichtenberg teilnehmen. Die Einrichtungen beginnen nun mit der Umsetzung der Hitzeschutzmaßnahmen und statten Gruppenräume mit mobilen Ventilatoren aus oder bringen Sonnenschutzfolien an Fenstern an, um die Hitzebelastung effektiv zu reduzieren. Mit dieser Unterstützung wird ein wichtiger Beitrag zum Hitzeschutz in der Stadt geleistet, damit Kinder in einem sich wandelnden Klima gesund aufwachsen.