Die Bildungseinrichtung blu:boks in der Paul-Zobel-Straße 9, 10367 Berlin-Lichtenberg, zählt zum zweiten Mal in Folge zu den Nominierten für den Deutschen Kita-Preis. Fast 600 Bewerbungen um die landesweite Auszeichnung sind in diesem Jahr eingegangen, nun stehen 30 Nominierte für 2025 fest. Diesmal wurde das blu:boks Kultur-Bündnis für Selbstwertstärkung in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ nominiert.
Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Das blu:boks Kultur-Bündnis für Selbstwertstärkung ist als eines von 15 Projekten in dieser Kategorie für den Deutschen Kita-Preis nominiert. Wieder einmal zeigt sich also, dass die Bildungseinrichtung blu:boks den richtigen Weg beschreitet, um Kindern und Jugendlichen zu einem gestärkten Selbstwert zu verhelfen – völlig unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft. Wir gratulieren den Bündniskoordinatorinnen Julie-Thérèse Hassanein und Anneke Greif-Möller herzlich und wünschen viel Erfolg für den weiteren Auswahlprozess.“
Lichtenbergs Jugendstadträtin Camilla Schuler (Die Linke): „Mit der blu:boks haben wir ein wahres Leuchtturm-Projekt im Herzen von Lichtenberg, das mit anderen deutschlandweiten Initiativen mehr als mithalten kann. Seit über einem Jahrzehnt leistet das Team der blu:boks wertvolle Arbeit für Kinder und Jugendliche, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Ich drücke in diesem Jahr erneut die Daumen, der Preis wäre mehr als verdient!“
Die soziokulturelle Bildungseinrichtung blu:boks BERLIN ist seit 2009 im Lichtenberger Stadtteil Fennpfuhl ansässig, ihre Kita dort trägt den Namen „Wunderkinder“. Angebote für Familien aus dem Kiez sowie Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren wurden ebenso integriert, wie eine mobile Arbeit. Erklärtes Ziel ist es, den Selbstwert sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu stärken.
Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Seit 2018 setzt die Auszeichnung Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen in Kitas und lokalen Netzwerken. Insgesamt ist der Wettbewerb mit 110.000 Euro dotiert und wird einmal im Jahr in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ verliehen. Im Juni werden die Finalisten bekanntgegeben. Wer den Preis erhält, entscheidet eine Jury aus Expertinnen und Experten. Die Verleihung findet Ende November in Berlin statt.