Karlshorster Grünanlage aufgewertet!

Pressemitteilung vom 14.03.2025

  • BA Lichtenberg
  • Sangeallee, Blick vom Park zur Straße
  • Sangeallee vorher

Das Bezirksamt hat die Neugestaltung der Grünfläche an der Marksburgstraße/ Sangeallee/Lisztstraße in Karlshorst erfolgreich abgeschlossen. Bereits Ende Dezember 2024 haben Auszubildende aus dem Bereich Landschafts- und Gartenbau das Projekt fertiggestellt. Die ehemals unstrukturierte, von Trampelpfaden durchzogene Fläche wurde in eine ansprechend gestaltete Aufenthaltsfläche umgewandelt, die den fußläufigen Durchgangsverkehr lenkt und gleichzeitig zum Verweilen einlädt.

Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz, Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): “Mit der Neugestaltung dieser Fläche haben wir einen attraktiven, barrierefreien Ort geschaffen, der sowohl der Erholung als auch der Durchwegung dient. Besonders freue ich mich, dass die naturnahe Bepflanzung einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leistet. Besonders hervorzuheben ist die herausragende Arbeit der Auszubildenden, die nicht nur aktiv an der Planung beteiligt waren, sondern auch anspruchsvolle handwerkliche Aufgaben übernommen haben. Die jungen Fachkräfte erhielten dadurch wertvolle praktische Erfahrungen und konnten ihr künftiges Berufsfeld in einem echten Bauprojekt mitgestalten. Mein herzlicher Dank gilt auch den Mitarbeitenden des Straßen- und Grünflächenamtes, die dieses Projekt mit viel Einsatz umgesetzt haben.”

Auf einer Fläche von 640 m² entstand eine begrünte Anlage mit gepflasterten Wegen, Sitzbänken und einer naturnahen Bepflanzung. Drei hohe, hölzerne Pergolakonstruktionen, in Schwefelgelb gestrichen, markieren die Eckpunkte der Anlage, die eine beruhigende Atmosphäre schaffen, ohne die Sichtbarkeit einzuschränken. Entlang der Wege und im Zentrum der Anlage wurden insektenfreundliche Stauden und Gräser gepflanzt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Barrierefreiheit gelegt: Neben breiten Wegen sorgen Sitzbänke mit Arm- und Rückenlehnen für Komfort, insbesondere für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen. Zudem wurde die Baumlücke in der Allee an der Lisztstraße mit einem Ahorn geschlossen, und zwei weitere Bäume sowie große Fliedersträucher ergänzen die Bepflanzung. Erstmals wurde zudem Splitt (mineralischer Mulch) anstelle von Rindenmulch als Verdunstungsschutz verwendet, um neue Pflegemethoden zu erproben. Diese nachhaltige Bauweise unterstützt nicht nur den Wasserrückhalt im Boden, sondern reduziert auch langfristig den Pflegeaufwand der Anlage.

Die Bauarbeiten dauerten etwa 15 Monate und wurden in Höhe von 104.732 Euro aus Bezirksmitteln realisiert.