Stellungnahme zu angeblicher Behinderung von Rettungskräften im Rathaus

Pressemitteilung vom 07.03.2025

Das Bezirksamt Lichtenberg sieht sich durch aktuelle Medienberichterstattung mit einer Reihe von Vorwürfen im Zusammenhang mit einem Rettungseinsatz vom Montag, 10. Februar 2025 konfrontiert. Grundsätzlich obliegen jedwede Ermittlungstätigkeiten den zuständigen Ermittlungsbehörden. Das mediale Interesse und die darauf folgende Berichterstattung überrascht jedoch derart, dass folgende Abläufe mittels mehrerer anwesender Personen wie folgt rekonstruiert wurden:

Am Montag, 10. Februar 2025 rief der Pfortendienst im Rathaus Lichtenberg den Notruf 112, weil im Wartebereich der Briefwahlstelle eine hoch betagte Person einen Schwächeanfall erlitten hatte. Die umstehenden Personen leisteten Erste Hilfe, sprachen mit dem Senior, der durchgehend bei Bewusstsein war, und befolgten die telefonischen Anweisungen der Rettungsstelle. Zusätzlich zum Notruf wurde kein:e der vier betrieblichen Ersthelfer:innen gerufen. Ein ausgebildeter Ersthelfer kam spontan in diese Situation und übernahm. Er hat vollumfänglich Erste Hilfe geleistet. Es kam nachweislich zu keiner Behinderung von Rettungsmaßnahmen. Dazu liegen weder vom Rettungsteam, vom betroffenen Bürger noch vom ausgebildeten Ersthelfer Beschwerden vor. Die Person wurde an das Rettungsteam übergeben.

Der genannte Ersthelfer wurde nicht aufgrund seines Einsatzes am 10. Februar 2025 disziplinarisch belangt oder beurlaubt. Darüber hinaus äußert sich das Bezirksamt Lichtenberg grundsätzlich nicht zu Personaleinzelangelegenheiten.

Das Bezirksamt und alle seine Mitglieder respektieren die Pressefreiheit vollumfänglich. Zu keiner Zeit wurde versucht, Journalist:innen einzuschüchtern. Alle weiteren Schlussfolgerungen der Medienberichterstattung sind konstruiert und entbehren jeglicher Grundlage.