Plakat-Aktion zu Antisemitismus und Jüdischem Leben in Lichtenberg

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Sylvain Mazas, Michael Grunst; Maria-Victoria Rodriguez, André Wartmann und Sabrina Apicella mit den Plakaten.

Pressemitteilung vom 07.12.2022

Ab Mitte Dezember 2022 werden in allen öffentlichen Gebäuden des Bezirks Lichtenberg und auf den U-Bahnhöfen der Linie U5 Plakate ausgehängt, die sich mit den Themen Antisemitismus und Jüdisches Leben in Lichtenberg grafisch auseinandersetzen. Am Mittwoch, 7. Dezember 2022, stellte Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) die Plakate mit unterschiedlichen Motiven in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, Frankfurter Allee 149 in 10365 Berlin vor.

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke): „Lichtenberg ist ein vielfältiger Bezirk und das Zuhause von Menschen aus aller Welt und aller Glaubensrichtungen. Menschenfeindliche Einstellungen haben daher bei uns keinen Platz. Es ist dennoch erschreckend, dass insbesondere die Zahl antisemitischer Vorfälle auch bei uns im Bezirk in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Die Plakat-Aktion soll dazu beitragen, dass Menschen auf Antisemitismus aufmerksam und dagegen aktiv werden. Sie zeigt, dass jüdisches Leben zu Lichtenberg gehört.“

Im Auftrag des Lichtenberger Antisemitismusbeauftragten und des Runden Tischs politische Bildung haben vier Künstler:innen die Plakate gestaltet. Behandelt werden die Themen Antisemitismus, Verschwörungsideologien, das Lichterfest Chanukka und Jüdisches Leben in Lichtenberg.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Antisemitismusbeauftragter
André Wartmann
Telefon: (030) 90296-3323
E-Mail