200. Internationaler Tag der Pflege: Lichtenberg sagt DANKE

Pressemitteilung vom 07.05.2020

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege.

Der Pflegebereich als Teil der Gesundheitswirtschaft hat im familienfreundlichen Bezirk Lichtenberg einen hohen Stellenwert. Mit dem „Regionalmanagement Gesundheitswirtschaft“ unterstützt das Büro für Wirtschaftsförderung Unternehmen und Beschäftigte im Gesundheitsbereich. Für den Tag der Pflege war in diesem Jahr eine große Aktion zum Dank an die Pflegebeschäftigten geplant. „Diese Veranstaltungen müssen wir nun leider auf das nächste Jahr verschieben. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Beschäftigten, die in der Pflege tätig sind, für ihr unermüdliches Engagement und die derzeit besonders herausfordernde Arbeit bedanken. Vor ihrer täglichen Leistung habe ich höchsten Respekt! Ich möchte die Anerkennung und Wertschätzung des Berufs in der Gesellschaft sichtbarer machen und so mehr jungen Menschen Lust auf eine Ausbildung in der Pflege machen“, so Wirtschaftsstadtrat Kevin Hönicke (SPD).

Der Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) erklärt dazu: „Dieser Dank ist symbolisch und uns dennoch sehr wichtig! Noch wichtiger ist es uns aber, auf politischer Ebene Druck auszuüben, dass es nach dem Applaus auch zu tatsächlichen und spürbaren Verbesserungen für die Mitarbeitenden im Pflegebereich kommt. Dafür machen wir uns auch in Zukunft stark.“

Gesundheits- und Familienstadträtin Katrin Framke (parteilos, für Die Linke) hebt zudem die Herausforderungen für die Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen hervor: „Neben Pflegerinnen und Pflegern gebührt auch ihnen unser großer Dank. Oft ist gar nicht sichtbar, wie viele pflegerische Aufgaben Verwandte und Familienmitglieder übernehmen. Vielfach verbunden mit der Reduzierung der eigenen Erwerbstätigkeit und dem Verzicht auf Teile ihrer Einkünfte, sind es vor allem Frauen, die diese Tätigkeiten in der Pflege oder im Haushalt übernehmen – mit Risiken für ihre eigene Altersvorsorge.“

Die Vernetzung der Akteure der Gesundheitswirtschaft soll in Zukunft weiter unterstützt werden. Gemeinsam mit den Unternehmen will der Bezirk um motivierten Nachwuchs werben, die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern und das Profil des Bezirks als Gesundheitsstandort weiter stärken.

Dabei sollen auch die Lehren aus der aktuellen Krise einfließen und helfen, Lichtenberg fit und widerstandsfähig für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Dies würde den Pflegerinnen und Pflegern zu Gute kommen, die am Gesundheitsstandort Lichtenberg in den zwei großen Krankenhäusern, in über 40 Alten- und Pflegeheimen und in über 30 ambulanten Pflegediensten beschäftigt sind.

Weitere Informationen zum Netzwerk Gesundheitswirtshaft finden Sie hier: www.gesund-in-lichtenberg.de

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Büro für Wirtschaftsförderung
Sabine Holfeld
Telefon: (030) 90296-4332 | E-Mail