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Klimaschutz in den Bezirken: Klotzen statt kleckern

Pressemitteilung vom 10.05.2019

Die Verträge sind unterzeichnet. Die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg haben die Nasen vorn beim Klimaschutz durch Solarenergie. Das bereits Ende 2018 zwischen Lichtenberg und den Berliner Stadtwerken vereinbarte Paket mit sechs Anlagen im Umfang von insgesamt 221 kWp hat leicht verändert jetzt alle Hürden genommen und kann gebaut werden. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und die Berliner Stadtwerke haben vereinbart, auf sieben Dächern von bezirkseigenen Immobilien Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 445 Kilowatt peak (kWp) zu errichten. Die Gespräche über ein zweites „PV-Paket“ mit weiteren vier Gebäuden dieses Bezirks sind weit gediehen. Mit sechs weiteren Bezirken stehen entsprechende Vereinbarungen bevor.

Die sechs Lichtenberger Anlagen werden auf Schuldächern errichtet. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke), der auch das Ressort Immobilien verantwortet, zeigte sich erfreut über die Fortschritte: „Es freut mich, dass die Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf vorangehen und ich hoffe, wir machen mit diesem Schritt den Anfang für die ganze Stadt: Berlin muss SolarCity werden! Mit den Berliner Stadtwerken haben wir einen guten Partner gefunden. Wir reden nicht nur, wir handeln. Lichtenberg ist ein Klimaschutzbezirk“.

Marzahns Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) ergänzt: „Mit der vereinbarten Installation von sieben Photovoltaikanlagen auf dem Haus der Gesundheit und verschiedenen Schulen macht der Bezirk Marzahn-Hellersdorf einen wichtigen Schritt in Richtung klimaneutrale Stadt – ein ambitioniertes Vorhaben, das der Bezirk gerne vorantreibt und unterstützt. Als grüner Bezirk geht Marzahn-Hellersdorf in Richtung umweltfreundlicher Stromerzeugung gern voran.“

„Die Solarwende in Berlin ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die die Stadtwerke zusammen mit den Bezirken und den Berlinerinnen und Berliner schaffen. In den Schulen legen wir als Gesellschaft den Grundstein für unsere Zukunft. Auf den Dächern dieser Schulen sollen Solarzellen unseren Anspruch verdeutlichen: dass wir unseren Kindern nicht nur eine gute Bildung, sondern auch eine gute Zukunft zu teil werden lassen. Ich freue mich über diese Fortschritte mit den Bezirken sehr, haben wir doch auf den Berliner Dächern noch genügend Platz für mehr Solaranlagen“, erklärt Berlins Energiesenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), die die anderen Bezirke ermutigt, dem Beispiel von Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg zu folgen.“

„Die Bündelung mehrerer PV-Anlagen zu Paketen spart vor allem Zeit bei der Umsetzung der Projekte, die ja der Effizienz wie dem Klimaschutz gleichermaßen dienen“, so Dr. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke. Spezialisten der Berliner Stadtwerke haben weit vorangeschrittene Verhandlungen außer mit Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg mit sechs weiteren Bezirken geführt. „Allein mit diesen Vorhaben in einem Gesamtwert von 3,5 Mio. Euro können wir eine PV-Leistung von 3,7 MWp zusätzlich auf Berlins Dächern installieren“, unterstreicht Dr. Busch, „die eine CO2-Einsparung von ca. 1.800 Tonnen pro Jahr bewirkt.“

Ergänzende Informationen auf www.berlinerstadtwerke.de

Weitere Informationen
Kay Dröge
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Serviceeinheit Facility Management
Energiemanager
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Stephan Natz
Pressesprecher
Berliner Wasserbetriebe
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