Gemeinsam unterwegs für mehr Sicherheit rund um den S-Bahnhof Wartenberg
Bild: BA Lichtenberg
Am 1. April fand ein präventiver Kiezspaziergang rund um den S-Bahnhof Wartenberg statt. Die umliegenden Jugendfreizeiteinrichtungen nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven einzubringen und konkrete Hinweise zu geben. Vor Ort entstand ein realistisches Bild der Situation im Kiez.
Im Mittelpunkt standen Orte, an denen sich Vermüllung, Angsträume und Nutzungskonflikte bündeln. Diese Punkte wurden klar benannt. Genau das war das Ziel des Spaziergangs. Zuhören, wahrnehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Mir ist wichtig, dass wir solche Rückmeldungen ernst nehmen. Sie sind die Grundlage für unser weiteres Handeln. Denn Sicherheit und Aufenthaltsqualität entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Austausch mit den Menschen vor Ort.
Aus dem Spaziergang ergaben sich konkrete nächste Schritte. Das Facility Management prüft den Einsatz von Bewegungssensoren, um die Situation vor Ort zu verbessern. Gleichzeitig setzten die Polizei Berlin und das Ordnungsamt gezielte Schwerpunkte im Gebiet. Kontrollen erfolgen sowohl sichtbar in Uniform als auch in zivil.
Entscheidend ist: Der Platz gehört der Nachbarschaft. Er soll ein Ort sein, an dem sich Menschen gerne aufhalten. Kinder und Jugendliche sollen ihn aktiv nutzen können. Für Begegnung, für ein Miteinander, für den Alltag im Kiez. Das stärkt Sicherheit nachhaltig.
Der Kiezspaziergang zeigte, wie wichtig Zusammenarbeit ist. Verwaltung, Polizei Berlin und die Menschen im Kiez tragen gemeinsam Verantwortung. Nur so entstehen tragfähige Lösungen.
Weitere Hinweise von den Jugendlichen und aus der Nachbarschaft bleiben ausdrücklich willkommen. Sie helfen dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt anzugehen.
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