Kleingärten verbinden – ein Doppelinterview über Parteigrenzen hinaus
Bild: Verlag W Wächter
Ich freue mich sehr, dass ich kürzlich gemeinsam mit Thorsten Schatz, Bezirksstadtrat aus Spandau (CDU), für ein Doppelinterview mit dem Magazin „Berliner Gartenfreund“ zusammengekommen bin. Was dabei besonders schön war: Über Parteigrenzen hinweg herrschte von der ersten Minute an große Einigkeit – denn wenn es um Kleingärten geht, zählen keine politischen Farben, sondern gemeinsame Überzeugungen.
Meine eigene Kleingartenkindheit begann zwischen Haselnusssträuchern. Diese Prägung trägt man ein Leben lang. Und sie erklärt vielleicht, warum mir das Thema so am Herzen liegt.
Kleingärten sind weit mehr als Beete und Lauben. Sie sind Orte der Gemeinschaft, an denen unterschiedlichste Menschen aufeinandertreffen und zusammenwachsen. Sie sind grüne Lungen mitten in der Stadt, die kühlen, Regenwasser aufnehmen und Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen. Und sie sind Zugänge zur Natur – für Kinder, die dort vielleicht zum ersten Mal erleben, wie eine Tomate wächst oder wie eine Hummel summt.
Mir ist besonders wichtig, die Herausforderungen des Klimawandels für unsere Kleingärten im Blick zu behalten. Hitze, Trockenheit, Starkregen – all das macht auch vor den Parzellen nicht halt. Gleichzeitig sind Kleingärten ein Teil der Antwort auf genau diese Herausforderungen: als Beitrag zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität.
Das Kleingartensicherungsgesetz war ein entscheidendes politisches Signal. Es zeigt: Diese Flächen haben Zukunft. Und das ist gut so.
Das vollständige Interview erscheint in der nächsten Ausgabe des „Berliner Gartenfreund“.
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