Über 5.800 Meldungen zu Abfall und illegaler Müllbeseitigung im letzten Jahr sprechen für sich – wir haben ein Müllproblem, das wir angehen müssen.
Daher freue ich mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Senat eine Zielvereinbarung zum Thema „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“ unterzeichnen konnten. Das Ordnungsamt Lichtenberg hat dank dieser Zielvereinbarung nun bis Ende des Jahres unter anderem zwei weitere Waste Watcher, die uns dabei unterstützen, den öffentlichen Raum sauber und lebenswert zu halten.
Die Arbeit unserer Waste Watcher ist ein wichtiger Teil der Bemühungen zur nachhaltigen Reduzierung von Müll und zur Verbesserung des Stadtbilds in Lichtenberg. Die Kolleg:innen arbeiten proaktiv in besonders betroffenen Gebieten, um gezielt die Sauberkeit im Stadtbild zu verbessern. Von Hundekot und Zigarettenkippen bis zu Sperrmüll und Gewerbeabfällen kümmern sie sich um jegliche illegale Müllablagerung, die ein Ärgernis im öffentlichen Raum oder im schlimmsten Fall auch eine Umweltgefährdung darstellt. Wo möglich werden die Verursachenden ermittelt und zur Kasse gebeten – hier wird vom Ordnungsamt oft kleinteilige und engagierte Detektivarbeit geleistet.
Bei einer gemeinsamen Streife konnte ich einen Einblick in die Arbeit von zwei Waste Watcher Kollegen gewinnen. Neben der Kontrolle bekannter Müll-Hotspots, wo wir erwartungsgemäß jede Menge Sperrmüll gefunden haben, wurden wir auch in ein Wohngebiet gerufen, wo Nachbar:innen beobachtet hatten, wie illegal Sperrmüll auf den Gehweg gestellt worden war. Hier konnte ich live Ermittlungen vor Ort miterleben. Der mutmaßliche Verursacher öffnete uns nicht die Tür, aber die Kollegen gehen der Spur weiter nach.
Ich war beeindruckt von der Leidenschaft der Kollegen für ihre Arbeit und bedanke mich für ihr großes Engagement, das dazu beiträgt, den öffentlichen Raum in Lichtenberg sauber und lebenswert zu halten.
Unterwegs mit den Waste Watchern
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