Machbarkeitsstudie zur Fahrradstraße: Abschlusspräsentation im Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium
Bild: Bezirksamt Lichtenberg
Am 11. Februar 2025 habe ich zur Abschlusspräsentation der Machbarkeitsstudie zur geplanten Fahrradstraße Hentigstraße-Cäsarstraße-Römerweg ins Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium eingeladen. Es war mir wichtig, die Ergebnisse der Studie vorzustellen und gemeinsam mit den Karlhorster:innen über die nächsten Schritte zu sprechen.
Ein zentraler Bestandteil der Untersuchung waren zwei Beteiligungsformate – eines online über mein.berlin.de und eines vor Ort im November im Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium. Ich freue mich sehr, dass sich so viele engagierte Bürger:innen beteiligt haben und ihre Ideen sowie Bedenken konstruktiv eingebracht haben. Die Dokumentation der Online- und Vor-Ort-Beteiligung ist unter mein.berlin.de („Machbarkeitsstudie Fahrradstraße-Hentigstraße-Cäsarstraße“) einsehbar.
Während der Präsentation am 11. 2025 gaben die beauftragten Planer:innen der Gruppe Planwerk zunächst einen kurzen Rückblick auf den Prozess und erläuterten dann die möglichen Umgestaltungen der Straßenzüge. Die vorgeschlagene Vorzugsvariante stellt einen pragmatischen Kompromiss dar, in den die vielfältigen Wünsche der Anwohnenden eingeflossen sind – darunter die Einrichtung einer Fahrradstraße, sicherere Kreuzungen für Fußgänger:innen und der Erhalt vieler Parkplätze.
Fahrradstraßen sind eine sinnvolle Möglichkeit, das Radverkehrsnetz in Berlin zu stärken. Während der Veranstaltung gab es viele Fragen zu den Regeln einer Fahrradstraße. Eine Fahrradstraße darf grundsätzlich nur von Fahrrädern und Elektrokleinstfahrzeugen genutzt werden. Die geplante Fahrradstraße in der Hentigstraße-Cäsarstraße wird jedoch für Anlieger:innen freigegeben, sodass alle Grundstücke weiterhin mit dem Auto erreichbar bleiben. Gleichzeitig werden Knotenpunkte umgestaltet, sodass das Überqueren zu Fuß sicherer wird. Wir werden Markierungen auf der Fahrbahn anbringen, um deutlich zu machen, dass Radfahrende dort jederzeit nebeneinander fahren dürfen. Kraftfahrzeuge müssen, wenn nötig, ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen.
Mein Ziel ist es, die Fahrradstraße zügig und kosteneffizient umzusetzen. Nach der Fertigstellung und der anschließenden Beendigung der Baustelle in der Treskowallee wird die Verkehrssituation noch einmal genau evaluiert.
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