Das Bezirksamt Lichtenberg hat erfolgreich Fördermittel (über den Europäischen Fond für regionale Entwicklung 2021 – 2027 mit der Projektnummer 2233-B4-M) in Höhe von rund 203.000 EUR eingeworben. Zusammen mit Eigenmittel von rund 19.000 EUR werden die Untersuchungen rund 222.000 EUR kosten. Die Fördermittel wurden für den Zeitraum vom 6.01.2025 bis zum 31.12.2025 bewilligt. Die Untersuchungen werden in der Zeit vom 05/2025 bis 12/2025 durchgeführt.
Die Untersuchung soll an 24 ausgewählten Lichtenberger Schulen Potenziale ermitteln, an welchen Stellen die Einleitung von Niederschlagswasser in die Kanalisation der Berliner Wasserbetriebe gekappt und stattdessen komplett vor Ort versickert werden kann (u.a. Dachentwässerungen). Dadurch kann das Grundwasser angereichert werden und so zur Stärkung der Resilienz des Berliner Stadtgrüns beitragen. Dort wo es möglich und praktikabel ist, kann das Niederschlagswasser auch zur Bewässerung gesammelt werden.
Nach einer professionellen Analyse zu planerischen Randbedingungen, technischen Lösungsvorschlägen und Kostenschätzungen für notwendige Baumaßnahmen unter Berücksichtigung von Ergebnissen von Baugrundgutachten, Aussagen vom Umweltatlas Berlin, Leitungsplänen, Kampfmittelauskünften und Flächengrößen der Liegenschaften, sollen in einem zweiten Schritt Mittel für Baumaßnahmen für die Versickerung oder Sammlung von Niederschlagswasser beantragt, geplant und ausgeführt werden. Die Anzahl der noch zu beantragenden Baumaßnahmen hängt von den zur Verfügung stehenden Mittel für den Eigenanteil ab.
Mit der Analyse und der Ausarbeitung der Gutachten wurde das Büro Drees & Sommer SE beauftragt.
Die folgenden 24 Lichtenberger Schulen wurden in Zusammenarbeit mit der Berliner Regenwasseragentur ausgewählt. Dabei waren u.a. folgende Auswahlkriterien entscheidend: Vorhandensein von großen versiegelten Flächen, Durchlässigkeit des Untergrundes, Flurabstand zum zu erwartenden mittleren höchsten Grundwasserstand (zeMHGW), Auswirkungen von Starkregenereignissen.
Finanziert wird das Projekt zu 40% durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE), 40% vom Land Berlin im Rahmen des Berliner Programms für nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und 20% aus Eigenmittel des Bezirksamtes.
Schwammstadt Berlin: Untersuchung an 24 ausgewählten Schulstandorten zur Versickerung von Niederschlagswasser
Bild: Jones / Drees & Sommer
Bild: Jones / Drees & Sommer
Bild: Jones / Drees & Sommer
Ausgewählte Schulstandorte
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11G03
11G07
11G09
11G10
11K08
11G13
11G14
11G25
11G32
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11K10
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11K11
11K12
11S02
11Y05
11Y11
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Massower Straße 39
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