2.1. LichtPunkt – Arbeitgeber treffen auf Schüler:innen bzw. Ausbildungsplatzsuchende
Im LichtPunkt werden im Linden-Center seit Dezember 2023 vielfältige kostenfreie Beratungen und Informationen, zugeschnitten auf die Bedarfe der Besuchenden, angeboten. Mit einem täglich wechselnden Programm bieten im LichtPunkt das Bezirksamt Lichtenberg, das Jobcenter Lichtenberg und zahlreiche soziale Akteur:innen Beratungs- und Informationsmöglichkeiten an. Außerdem finden wöchentlich umfassende Beratungen zu Bildung und Beruf statt. Dieses Angebot möchten wir gerne ausweiten und es in Zukunft mehr Unternehmen ermöglichen, sich den potenziellen Bewerber:innen vorzustellen. Zielgruppe sind Jugendliche, die bald oder aktuell auf Ausbildungsplatzsuche sind. Es sollten sich mind. 1 Arbeitgeber pro Monat im LichtPunkt oder auf der Fläche davor mit konkreten Angeboten für Praktikas und Ausbildungsstellen präsentieren.
Im Rahmen des Projektes soll uns der Träger voraussichtlich ab dem 01.07.2025 bis zum 31.12.2025 bei der Suche nach den Unternehmen sowie bei der Bekanntmachung und Vermarktung des Projektes unterstützen sowie durch Aktionsangebote u.a. auch im Linden-Center auf unser Angebot aufmerksam machen. Durch den Kontakt des Trägers zu weiterführenden Schulen (insbesondere Schulleiter:innen, Elternvertreter:innen) sollte die Bekanntheit des Angebotes deutlich erhöht werden. Zudem wird eine begleitende zielgruppengerechte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in On- und Offlinekanälen durch den Träger anvisiert.
Erfolgsindikator: mindestens ein Unternehmen pro Monat
2.2. Unternehmerinnen Lounge Lichtenberg youngsters
Im 2023 startete die bezirkliche Wirtschaftsförderung die neue Veranstaltungsreihe „Unternehmerinnen Lounge Lichtenberg“. Am 19.06.2025 findet das Format bereits zum neunten Mal statt. An den Abenden kamen Macherinnen aus Lichtenberg zusammen, um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen, zu inspirieren und voneinander zu lernen. Die Vielfalt der teilnehmenden Unternehmerinnen ist dabei jedes Mal sehr groß. Daran anknüpfend soll in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Spezialformat der Unternehmerinnen Lounge stattfinden, die Unternehmerinnen Lounge Lichtenberg youngsters, bei dem die Lichtenberger Unternehmerinnen auf Schülerinnen ab der 8. Klasse treffen. Dieses Format soll dazu dienen, den Schülerinnen Wege in der Berufsorientierung aufzuzeigen. Weibliche Vorbilder, wie die Unternehmerinnen, haben Strahlkraft und machen Mädchen und jungen Frauen Mut ebenfalls zukünftig unternehmerisch tätig zu werden oder in einem eher männerdominierten Bereich einen
Berufsweg einzuschlagen. Durch den Austausch und direkten Kontakt zu den weiblichen Vorbildern können Berührungsängste abgebaut und die Neugier geweckt werden. Wer sich ausprobiert und Neues versucht, lernt sich und seine eigenen Stärken und Talente richtig kennen. Schülerinnen sollen in einer lockeren Runde die Möglichkeit erhalten, mit den erfolgreichen Frauen ins Gespräch zu kommen und ihnen Fragen zu möglichen Berufswegen, Chancen und Herausforderungen zu stellen. Ganz unter dem Motto: Nächster Halt: Traumjob!
Der Austausch zwischen Schülerinnen und vielfältigen Unternehmerinnen dient ebenfalls dazu, technische Berufe unter den Schülerinnen attraktiv zu machen. Außerdem kann es dabei helfen, den Blick auf die weiterhin in der Gesellschaft vorherrschenden Stereotypen über Unternehmertum und Frauen entgegenzuwirken. Ebenfalls ist die Inspiration und das voneinander Lernen der jungen Generation an die Unternehmerinnen bezweckt.
Mit diesem Format wollen wir die vielen (potenziellen) Macherinnen sichtbar machen!
Das Event soll im IV. Quartal 2025 stattfinden.
Erfolgsindikatoren: 1 Veranstaltung, 20-30 Schülerinnen, 4-6 Unternehmerinnen
2.3 „Berufe regional – Einblicke in betriebliche Realitäten“
In der Berufswelt eröffnen sich unzählige Möglichkeiten. Kurze Videos sollen Schüler:innen Einblicke, erkundet durch gleichaltrige Reporter*innen, geben. Mehr als 400 Berufe im Dualen System, hinzu kommen Ausbildungen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren Abschlüssen: Doch welche Ausbildung ist für wen richtig? Sehend in die Welt der Berufe eintauchen. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Ziel ist es, altersgerecht zu vermitteln, welche Berufe Zukunft haben und wie die Chancen stehen einen Ausbildungsplatz zu erhalten.
Erfolgsindikatoren: 5 Videos
2.4. „Azubi-Stammtisch“
Probleme oder Fragen zur Ausbildung? Fragen u. a. zum Ausbildungsvertrag, zur Vergütung, zum Urlaub, zur Probezeit und zu Überstunden. Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der betrieblichen Ausbildung und geringfügige Beschäftigung, unter welchen Voraussetzungen kann Aufenthalt nach Ausbildung verlängert werden, auch darauf gibt es beim Stammtisch Antworten.
Erfolgsindikatoren: je ein Stammtisch im 3. und 4. Quartal 2025
2.5. „Digitale Berufspatenschaften“
Die erfolgreiche Nutzung der digital gestützten Berufsorientierung und -suche setzt Kompetenzen voraus, die sich einige Bewerber*innen noch stärker aneignen müssen. Schüler:innen, die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung benötigen, werden von ehrenamtlichen Berufspaten/Berufspatinnen individuell begleitet. Im Projekt soll u. a. verstärkt die digitale Kommunikation in den Blick genommen werden. Die Vernetzung über digitale Tools ermöglicht neben zeitlicher Flexibilität die Zusammenarbeit trotz einer räumlichen Entfernung.
Erfolgsindikatoren: Poolaufbau von mindestens 20 ehrenamtlichen Berufspat:innen
2.6. Elternabende zur Berufsorientierung: „Eltern stärken – Wege nach der Schule sichtbar machen“
Mit diesem Projekt sollen Eltern als wichtige Begleiter:innen im Berufswahlprozess ihrer Kinder gestärkt werden. Gerade für Familien mit Migrationsgeschichte ist der Zugang zu Informationen über das deutsche Ausbildungssystem oft mit Hürden verbunden. Ziel ist es, in enger Kooperation mit migrantischen Communities drei niedrigschwellige Elternabende durchzuführen, die Einblicke in mögliche Bildungswege nach der Schule geben und Fragen beantworten. Dabei wird auch die möglichen Ausbildungsberufe/-wege informiert.
Erfolgsindikatoren: Durchführung von drei zielgruppenspezifischen Elternabenden (Ukraine, Vietnam, Arabisch); Zusammenarbeit mit muttersprachlichen Moderator*innen oder Community-Multiplikator:innen; Raum für individuelle Fragen und Austausch mit Vertreter:innen relevanter Institutionen (z. B. JBA, Bezirksamt, Kammern)
2.7. Schulung für Jugendfreizeiteinrichtungen: „Berufsorientierung als Beziehungsarbeit – Fachkräfte stärken, Chancen schaffen“
Fachkräfte in Jugendfreizeiteinrichtungen (JFE) begleiten junge Menschen über Jahre hinweg. Ziel dieses Projekts ist es, ihre Rolle in der Berufsorientierung zu stärken und sie mit praxisnahen Informationen und Methoden auszustatten, um Jugendlichen Orientierung und Motivation zu geben.
Erfolgsindikatoren: Durchführung eines kompakten Schulungsmoduls an einem zentralen Ort; Bereitstellung eines digitalen Handouts mit Informationen und Links;